Speziell für RTX 4090: Updates für X670E-Mainboards
Die großen Mainboard-Hersteller stellen mit Ausnahme von MSI Updates für die X670E-Platinen zur Verfügung, die ein Problem mit der RTX 4090 lösen sollen. Diese scheint nicht in den richtigen PCI-E-Modus zu wechseln und damit viel Strom zu verbrauchen. Dagegen sind seitens Asrock, Asus und Gigabyte mittlerweile BIOS-Updates für die meisten Platinen mit PCI-E 5.0 für die Grafikkarten erhältlich.
Ab morgen sollen erste Tests zur Geforce RTX 4090 veröffentlicht werden, während die Grafikkarte selbst ab übermorgen im Handel erhältlich sein soll. Man sollte daher meinen, dass Performance-Tests seitens der Hersteller durchgeführt worden sind und eventuelle Probleme nicht mehr vorhanden sind. Dagegen sprechen allerdings neue BIOS-Versionen für die X670E-High-End-Platinen, die die Kompatibilität verbessern sollen. Da nicht nur ein, sondern mehrere Hersteller betroffen sind, scheint es sich um ein generelles Problem zu handeln und diejenigen, die bereits eine AM5-Plattform besitzen, sollten vor dem Einbau einer Geforce RTX 4090 ein BIOS-Update durchführen, sofern der Hersteller des Mainboards es vorsieht.
Unter anderem Asus hat für das ROG Crosshair X670E Extreme zwei neue BIOS-Versionen veröffentlicht, die das Problem zu beheben scheinen. BIOS-Version 0614 vom 26.09. ist eine Beta-Version, die das System auf den neuen AGESA 1.0.0.2 Mikrocode updatet und dadurch die Systemstabilität verbessern soll. Der dritte Punkt, den Asus im Changelog festhält, ist die GPU-Kompatibilität. Hier heißt es aber nur allgemein, dass die Kompatibilität für die Geforce RTX-4000-Grafikkarten verbessert worden ist. Die BIOS-Version 0705 vom 07.10. dagegen ist keine Beta-Version, sondern eine finale Version, zu der geraten wird.
Doch nicht nur Asus, sondern auch Gigabyte scheint ein Problem mit den RTX-4000-Grafikkarten zu haben. So heißt es im Changelog der BIOS-Version F8a für das X670E Aorus Master, dass neben einem Update auf AGESA-Version 1.0.0.3A die Speicherkompatibilität verbessert worden ist und nun auch Spannungen über 1,435 Volt eingestellt werden können. Dazu kommt eine genauere Beschreibung des Problems mit der RTX 4090. Anscheinend hat diese ein Problem, ihre Anbindungsgeschwindigkeit im Idle zu reduzieren, was den Stromverbrauch unnötig erhöht hat. Das soll mit der neuen BIOS-Version nicht mehr der Fall sein.
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Interessanterweise scheint MSI das Problem nicht bzw. das Problem noch nicht gelöst zu haben, denn die hauseigenen X670E-Platinen haben keine entsprechenden BIOS-Updates zur Verfügung. Asrock ist mit einigen X670E-Modellen wie dem X670E Taichi ebenfalls betroffen und stellt mit BIOS-Version 1.08.AS02 Beta eine neue Version mit dem AGESA-Mikrocode 1.0.0.3A sowie einem Fix des "Nvidia Geforce RTX 40 Series Problem" zur Verfügung.

KS und X3D kann man ebenfalls gut miteinander vergleichen: Bei erschienen mit viel Abstand zum eigentlichen Launch ihrer Generation und fehlten somit in den ursprünglichen Releases. Aber beide sind technisch auch derart ähnlich (das Board hat mit der Ansteuerung des L3-Caches gar nichts zu tun), dass man maximal entsprechende Vcore/...-Defaults hinterlegen muss beziehungsweise, gerade bei AMD wo die CPU auch das Power-Management alleine macht, eigentlich nur den Whitelist-Eintrag ergänzen, damit die Platinen keinen Boot verweigert.
Aber wie gesagt: Am Ende eine verbleibende Liste anzugucken sagt nichts über den Support-Bedarf. Einige Hersteller bringen nicht nur für jedes einzelne AGESA, sondern haben sogar zwischen die von mir genannte Latte noch weitere mit eigenen Fixes eingefügt. Andere wiederum haben einzelne AGESAs übersprungen, weil sie nicht gänzlich ohne Prüfung veröffentlichen wollten und vor Abschluss des UEFI-Bugfixings schon die nächste Code-Generation von AMD kam. Da hat man selbst für die gleiche Plattform und somit dem gleichen CPU-Support-Bedarf schnell mal einen Unterschied von Faktor 4 in der Zahl der veröffentlichten UEFIs. Und je nach Hersteller werden noch einmal feiner abgestufte Versionen nicht nur Testern, sondern über den normalen Support auch Endkunden zur Verfügung gestellt, um Probleme zu lösen.
Ob diese aber alle, größtenteils oder so gut wie gar nicht mehr zum Download angeboten werden, nachdem noch neuere Versionen erschienen sind, unterscheidet sich ebenfalls von Hersteller zu Hersteller und lässt sich nicht vergleichen. Gigabyte entfernt zum Beispiel meist alle Beta-/Zwischen-Versionen von den Servern, sobald das nächste Major Release fertig ist. Am Ende der Lebensdauer steht dann bei Board A "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 8a, 8b, 8c" (11 UEFIs, davon 3 nach-EOL-Betas) und bei Board B steht "1, 2, 3, 4, 5, 5a" (6). Erhalten hat Board A aber möglicherweise 1, 2, 2a, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 7a, 8, 8a, 8b, 8c (15) und Board B 1, 1a, 1b, 2, 2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 3, 3a, 3b, 3c, 4, 4a, 5, 5a (17). Das kannst du z.B. bei Gigabyte nur nachvollziehen, wenn du seit Launch mehrfach wöchentlich die Webseite gescheckt und alle Varianten notiert hast. Nachträglich sieht man nur ein Service-Angebot für stabilen Rechnerbetrieb, aber keine Qualitätsmetrik.
1. Motherboard kam Monate nach offiziellem release noch mit "release" Bios -> Update aus Prinzip
2. vor kurzem mit EOL Bios.
Und nochmal: Längere Board "Lebenszeit" + deutlich mehr CPU Generationen -> mehr Updates!
Ob ein Motherboard Hersteller für jedes Agesa Update ein offenes Beta Bios anbietet, ist Sache des Board-Herstellers, das hat mit AMD wenig zu tun.
Die Board-Hersteller haben IMMER zugriff auf einen aktuellen AGESA-Build, in dem Build sind auch weniger priorisierte Bugs/"hicks" schon gefixt, dafür alleine würde man aber NOCH kein Bios-Update ausrollen. Ist aber auch die Sache der Board-Hersteller, es gibt auch "Kunden" die machen ihren Board kauf von der Schnelligkeit und Taktrate der Bios-Updates ab. Ich bin mir sicher, kein Board-Hersteller empfiehlt seinen Kunden IMMER das neuste Beta-Bios zu nutzen, auch wenn sie es grundsätzlich ermöglichen.
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Wenn ich mir bei intel 5 Bios Versionen für ein Board das atm EINE CPU Generation unterstützt (inc ein Bios für KS
KS und X3D kann man ebenfalls gut miteinander vergleichen: Bei erschienen mit viel Abstand zum eigentlichen Launch ihrer Generation und fehlten somit in den ursprünglichen Releases. Aber beide sind technisch auch derart ähnlich (das Board hat mit der Ansteuerung des L3-Caches gar nichts zu tun), dass man maximal entsprechende Vcore/...-Defaults hinterlegen muss beziehungsweise, gerade bei AMD wo die CPU auch das Power-Management alleine macht, eigentlich nur den Whitelist-Eintrag ergänzen, damit die Platinen keinen Boot verweigert.
Aber wie gesagt: Am Ende eine verbleibende Liste anzugucken sagt nichts über den Support-Bedarf. Einige Hersteller bringen nicht nur für jedes einzelne AGESA, sondern haben sogar zwischen die von mir genannte Latte noch weitere mit eigenen Fixes eingefügt. Andere wiederum haben einzelne AGESAs übersprungen, weil sie nicht gänzlich ohne Prüfung veröffentlichen wollten und vor Abschluss des UEFI-Bugfixings schon die nächste Code-Generation von AMD kam. Da hat man selbst für die gleiche Plattform und somit dem gleichen CPU-Support-Bedarf schnell mal einen Unterschied von Faktor 4 in der Zahl der veröffentlichten UEFIs. Und je nach Hersteller werden noch einmal feiner abgestufte Versionen nicht nur Testern, sondern über den normalen Support auch Endkunden zur Verfügung gestellt, um Probleme zu lösen.
Ob diese aber alle, größtenteils oder so gut wie gar nicht mehr zum Download angeboten werden, nachdem noch neuere Versionen erschienen sind, unterscheidet sich ebenfalls von Hersteller zu Hersteller und lässt sich nicht vergleichen. Gigabyte entfernt zum Beispiel meist alle Beta-/Zwischen-Versionen von den Servern, sobald das nächste Major Release fertig ist. Am Ende der Lebensdauer steht dann bei Board A "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 8a, 8b, 8c" (11 UEFIs, davon 3 nach-EOL-Betas) und bei Board B steht "1, 2, 3, 4, 5, 5a" (6). Erhalten hat Board A aber möglicherweise 1, 2, 2a, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 7a, 8, 8a, 8b, 8c (15) und Board B 1, 1a, 1b, 2, 2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 3, 3a, 3b, 3c, 4, 4a, 5, 5a (17). Das kannst du z.B. bei Gigabyte nur nachvollziehen, wenn du seit Launch mehrfach wöchentlich die Webseite gescheckt und alle Varianten notiert hast. Nachträglich sieht man nur ein Service-Angebot für stabilen Rechnerbetrieb, aber keine Qualitätsmetrik.
Ein Beta BIOS hat am Ende ein Buchstabe, ein offiziellen nur eine Zahl.
F4/F5/F6/F10/F11/F20/F21/F22/F30/F32/F33/F34/F35
F33i/F36c/F36f