Rivet Networks Killer E3000: 2,5-Gigabit-Ethernet für Spieler
Rivet Networks hat mit dem Killer E3000 seinen bislang schnellsten Ethernet-Controller vorgestellt. Konnten die 2000er-Modelle maximal ein Gigabit pro Sekunde über die Leitung schleusen, erreicht der Killer E3000 eine Datenrate von 2,5 Gbps. Wie alle Rivet-Networks-Produkte wird der Chip als dedizierte Gaming-Lösung vermarktet.
Bisher stellte der Killer E2500 Rivet Networks' flottesten Ethernet-Controller dar, der mit Geschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde (Gbps) Standardwerte erreichte. Schnellere Lösungen bot bisher nur die Konkurrenz an. Auf Mainboards beliebt sind zum Beispiel die 10- und 5-Gbps-Chips von Aquantia, allerdings vorwiegend bei den Workstation-Platinen. Asrock bringt am ehesten schnelleres LAN in günstigere Preisklassen, hier gerne in Form von Realteaks Dragon RTL8125AG mit 2,5 Gbps.
Killer Networks folgt Realtek mit 2,5-Gbps-Ethernet
Einen solchen 2,5-Gbps-Controller bietet ab sofort auch River Networks mit dem Killer E3000 an. Er erreicht ebenfalls 2,5 Gigabit pro Sekunde, soll sich wie alle Killer-Modelle aber speziell als Gaming-Lösung etablieren. Zusammen mit dem neuen Chip vermarktet der Hersteller das Killer Control Center 2.0, das allerlei Informationen zur Netzwerknutzung anzeigt und Optionen zur Steuerung anbietet. Die genutzte Bandbreite lässt sich je nach Programm/App beziehungsweise Webseite filtern. Auf Wunsch können Nutzer Up- und Download-Limits einstellen oder manuell Prioritäten zuweisen.
Ab Werk soll der Killer E3000 intelligenter als seine Vorgänger die Prioritäten bestimmen. Gamefast pausiert nicht benötigte Prozesse während des Spielens und soll so CPU- und RAM-Ressourcen freischaufeln. Als Killer Intelligence Engine wird fortan die automatische Optimierung von Netzwerkeinstellungen vermarktet, wobei der Killer E3000 laut Herstellerangaben die niedrigsten Pings erreiche. In den kommenden Monaten sollten mindestens Z390-Mainboards für Intels Coffee-Lake-S-Refresh und ab dem Sommer X570-Platinen fürs AMDs Ryzen-3000-CPUs mit dem Ethernet-Controller erscheinen.

). Dann erst wurde gezockt 
Ich hab ein Killer Chip (E2200) auf dem Board, und bin sowohl mit Chip als auch der Software zufrieden. Sie macht was sie soll, Memory Leak ist mir auch keines aufgefallen.
Als ich noch durch DSL Light (468 kbit/s) bzw. über LTE-Funk mit Drossel ausgebremst wurde, war es aber nützlicher. Bei DSL light, bzw. nachdem das Volumen aufgebraucht war, schoss der Ping immer in die Höhe wenn ich über TS3 gesprochen habe. Das hat sich Negativ aufs online-spielen ausgewirkt, auch wenn ich keine schnellere Shooter wie CS o.ä. gespielt habe, sondern gemächlichere.
Mit dem Wechsel auf das Mainboard mit Killer-Chip, und folglich der Software, war dieses Problem passé.
Pff, früher waren wir offline und hatten uns über 10/100mbit Hubs zu x. auf ner LAN getroffen und erst mal 4h eingerichtet um anschließend 5h nach neuen xxx auf den anderen Rechnern zu suchen ("kannste mal die Ordner freigeben wegen neu Filme und so" genau
Nach der Logik hatte man die vergangenen 40 Jahre unter jede Nachricht, bezüglich Netzwerkkarten, hinschreiben müssen, dass die Internetverbindungen nicht mithalten und es Probleme mit ungeeigneten Modems usw. gibt. Als nächstes sollen sie auch noch hinschreiben, dass man für schnelle Netzwerkverbindungen auch eine schnelle CPU benötigt.
Wenn eine Meldung über 1GBit Tarife kommt, dann kann man darauf hinweisen, wenn der Provider kein geeignetes Modem o.a. bereitstellt.
In den USA legen ja einige Kabelbetreiber bereits mit dem 10 G-Ausbau los. Für Gamer sind Geschwindigkeiten von mehr als 1 GBit schon interessant, wenn man Spiele nicht mehr lokal installiert, sondern Eingaben zum und Bildsignal vom Server/Rechenzentrum streamt.
Der Schritt auf nur 2,5 GBit ist m. E. dabei jedoch nicht sonderlich konsequent. AS Rock z.B. bietet ja bereits Mainboards für AM4 und 1151 mit 10 GBit-Netzwerk an.
Sinnvoller sind Netzwerkgeräte, die 1; 2,5; 5 und 10 GBit beherrschen. So werden die Zwischenschritte abgedeckt, sofern die Haus-Verkabelung 10G nicht mitmacht.
Entsprechende Switche sind halt noch recht teuer, aber auch dass wird sich mittelfristig ändern.