Raptor Lake: Mainboards mit Unterstützung für DDR5-6800 gelistet
MSI hat die offiziellen Freigaben für DDR5-Arbeitsspeicher in den kommenden Z790-MEG-Mainboards erhöht. Offiziell sind sie nun bis maximal DDR5-6800 freigegeben, was einer geringen Steigerung im Vergleich zu den Vorgängermodellen entspricht. Doch auch Modelle mit DDR4-Unterstützung sollen schnellere Taktraten unterstützen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Beim Wechsel von Alder Lake auf Raptor Lake soll auch die unterstützte Speichergeschwindigkeit erhöht werden. Während diese bei Alder Lake noch bei DDR5-4800 nach JEDEC-Standard liegt, soll sie bei Raptor Lake bereits auf DDR5-5600 ansteigen. Diese Taktraten sind natürlich bereits mit Alder Lake erreichbar und stellen das Minimum der Prozessoren dar. Da DDR5-Speicher, Mainboards und auch Speichercontroller in den neuen CPUs allerdings weiterentwickelt worden sind, scheinen nun deutlich höhere Taktraten praktisch nutzbar zu werden.
MSIs MEG-Z790-Serie, die Enthusiasten-Modelle des Herstellers, sollen daher bei Dual-Channel-Betrieb mit nur einem Speicher-DIMM pro Kanal im Single Rank DDR5-6800 unterstützen. Für Dual-Rank-Speicher fällt der Wert auf DDR5-6400. Die bisherigen Z690-MEG-Mainboards wie das Z690 Godlike, ACE oder Unify unterstützen bisher nur DDR5-6666, während die MPG-Mainboards nur bis DDR5-6400 freigegeben sind. Es soll bei Raptor Lake anders als bei AMDs neuer AM5-Plattform abermals Mainboards geben, die DDR4-Arbeitsspeicher unterstützen. Diese sind zumeist aber im Einsteiger- bis Mittelklassebereich verordnet.
MSI möchte aber scheinbar auch bei diesen abermals die Speichergeschwindigkeit erhöhen. Mit einem Single-Rank-Modul pro Speicherkanal sollen MSIs Z790-Mainboards mit DDR4-Unterstützung für maximale Taktraten von DDR4-5333 freigegeben sein. Das schnellste Z690-Mainboard war dagegen lediglich für DDR4-5200 spezifiziert. Obwohl Intels Raptor Lake nach AMDs Raphael auf den Markt kommen soll, sind für die AM5-Platinen die Speichertaktraten noch nicht offiziell. Daher ist es bisher nur Spekulation, wer letzten Endes schnelleren Speicher unterstützen wird oder ob nicht bei beiden Plattformen die eigentlichen Speicherchips der limitierende Faktor sind. Die Speicherpreise hingegen sind mittlerweile weiter gesunken und ein DDR5-6400-Kit ist im PCGH-Preisvergleich ab knapp über 300 Euro für 32 GiB erhältlich.
Quelle: Videocardz

Okay, passt, hab ich jetzt und läuft auch sauber.
Dann liest man, Corsairs 6600er wurden auf dem Z690-F validiert.
Da frag ich mich natürlich, hätte ein Z790 bessere "OC RAM"-Reserven wie mein Z690-F jetzt ?
Wisst ihr wie ich meine ?
Ich weiß "notwendig" und "sinnvoll" wäre solch ein Update sicher nicht.
Als Tech-Nerd kauf ich warscheinlich dennoch 13700K, neues Z790, Samsung 990 Pro und 4080.
Nehme mir selbst vor durch gutes Verkaufen und Dealz im Einkauf die jeweilige Diff niedrig zu halten.
Noch besser abgeschirmt, anderes PCB-Design oder sonst wie optimiert ?
Oder kommen diese MHZ-Angaben nur durch Raptor-Lake CPUs und deren Memory Controller zustande ?
Analog zu schnelleren Modulen.