Portwell PEB-9783G2AR: Mainboard mit 20 USB-Ports vorgestellt

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Portwell PEB 9783G2AR 2 Mainboard
Quelle: Portwell

Für Comet-Lake-S-Prozessoren gibt es nun das neue Mainboard PEB-9783G2AR von Portwell. Auffällig hoch ist die Anzahl der verfügbaren USB-Anschlüsse.

An USB-Ports lassen sich viel Geräte anschließen wie Maus, Tastatur oder externe Speichermedien - da steigt der Bedarf an Anschlüssen schnell an. Wer dann noch Kopfhörer, Mikrofon und Webcam anschließt, kann durchaus ans Limit kommen und muss mit den verwendeten USB-Ports haushalten, wenn man nicht gerade einen USB-Hub anschließen will. Der Hersteller Portwell hat nun dafür eine Lösung geschaffen mit dem Mainboard namens PEB-9783G2AR. Die Heimat für einen Prozessor aus der Familie Comet Lake S von Intel bietet 20 USB-Ports an. An CPUs können etwa der Intel Core i7-10700K oder Prozessoren aus der aktuellen Xeon-W-Serie verbaut werden. Das PEB-9783G2AR kommt im Formfaktor FlexATX daher und ist mit 229 x 191 mm kleiner als microATX.

Portwell PEB-9783G2AR mit Fokus auf industriellem Einsatz

Um 20 USB-Ports mit jeweils 5 Gibit/s an Datentransferrate offerieren zu können, hat der Hersteller sechs der acht SATA-Verbindungen zu USB-Anschlüssen umfunktioniert. So können nur zwei zusätzliche SATA-3-Laufwerke am Mainboard angeschlossen werden. Ergänzend stehen zwei Gigabit-Ethernet-Ports und drei Klinkenanschlüsse parat. Für die Bildausgabe gibt es zwei Mal Displayport 1.4 und HDMI 2.0a.

Bildergalerie

Laut Portwell soll das PEB-9783G2AR vor allem an Großkunden und für industrielle Zwecke verkauft werden. Diesen Fokus unterstreichen die zwei RS232-Header, sodass vier serielle Anschlüsse darauf angebracht werden können. Zwei 12-Volt-4-Pin-Verbinder sind für die Stromversorgung zuständig. In Sachen RAM können vier DDR4-RAM-Bänke mit bis zu 128 GiByte Speicher eingebaut werden. Kompatibel sind die Arbeitsspeicherriegel mit DDR4 2400, 2600 sowie mit ECC- oder Non-ECC-Modulen. Zudem kann eine SSD im Format M.2-2280 und eine PCI-Express-x16-Karte verbaut werden. Ein Preis für das Mainboard nennt Portwell nicht, Interessenten sollen direkt eine Anfrage auf der Webseite stellen.

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Ebenfalls lesenswert: USB 4: Neuer USB-Anschluss bringt Tempo und Tunnel-Funktion

Sammlung zum Portwell PEB-9783G2AR:

  • Das PEB-9783G2AR von Portwell kommt im Formfaktor FlexATX daher und ist mit 229 x 191 mm kleiner als microATX. Es bietet 20 USB-Ports, die allesamt mit 5 Gibit/s Daten übertragen sollen können.
  • Allerdings stehen bei diesem Mainboard aufgrund umgewandelter SATA-Verbindungen nur noch zwei statt acht SATA-Anschlüsse parat.
  • Auf dem PEB-9783G2AR können nur CPUs aus der Familie Comet Lake S oder Xeon W verbaut werden.
  • Wer Interesse am Portwell PEB-9783G2AR hat, soll sich direkt beim Hersteller melden.

Quelle: Portwell

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ist ein reines 12-V-Design (aber nicht 12VO) für Integratoren. Deswegen auch der gewinkelte Slot und das zu keinem Gehäuse kompatible I/O-Panel. Was mir nicht so ganz klar ist: In welchem Szenario braucht man 20 USB-Typ-A-Ports in genau dieser Anordnung und baut dann eine eigenes Hülle dafür? Für den Embedded-Einsatz hätte ich Header für praktischer gehalten, sodass sich die Anschlüsse unabhängig von der Board-Position platzieren lassen und für einen einfach zusammenzustellenden Rechner hätte man sich an ATX-Normen halten und die zusätzlichen Ports auf Slot-Erweiterungen unterbringen sollen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ist ein reines 12-V-Design (aber nicht 12VO) für Integratoren. Deswegen auch der gewinkelte Slot und das zu keinem Gehäuse kompatible I/O-Panel. Was mir nicht so ganz klar ist: In welchem Szenario braucht man 20 USB-Typ-A-Ports in genau dieser Anordnung und baut dann eine eigenes Hülle dafür? Für den Embedded-Einsatz hätte ich Header für praktischer gehalten, sodass sich die Anschlüsse unabhängig von der Board-Position platzieren lassen und für einen einfach zusammenzustellenden Rechner hätte man sich an ATX-Normen halten und die zusätzlichen Ports auf Slot-Erweiterungen unterbringen sollen.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Fehlt da nicht irgendwo der 20+4 für die Stromversorgung?
      • Von BuzzKillington Freizeitschrauber(in)
        Macht seinem Namen alle Ehre
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Da muss jetzt nur noch dieser USB Grill von damals dran. Ganz klarer fall für PCGH in Gefahr!
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