Gigabyte X399 Aorus Extreme: Offizieller Support für 32-Kern-Ryzen-Threadripper
Gigabyte hat das erste Mainboard mit offiziellem Support für AMDs kommendes Desktop-Prozessor-Flaggschiff der Ryzen-Threadripper-2000-Familie Ryzen Threadripper 2990X mit 32 Kernen und 64 Threads in Taipeh vorgestellt. Das trägt den Namen X399 Aorus Extreme und bekommt eine ähnlich üppige Kühllösung für die Spannungswandler wie das X470 Ultra Gaming 7 spendiert.
Gigabyte macht in Sachen Mainboards für die kommende Ryzen-Threadripper-2000-Familie den Vorstoß. Im Zuge einer Präsentation in Taipeh hat der Hersteller das erste Mainboard mit Support für das kommende 32-Kern-Flaggschiff, das Gerüchten zufolge auf den Namen Ryzen Threadripper 2990X hören soll, sowie dem restlichen Line-Up der 2000er-Reihe in Form des Gigabyte X399 Aorus Extreme vorgestellt. Eine entsprechende Folie mit den Angaben zur Unterstützung wurde im Forum der chinesischen Webseite xfastest.com (maschinelle Übersetzung, via videocardz.com) hochgeladen.
In Sachen Kühlung orientiert sich Gigabyte am eigenen X470 Aorus Gaming 7 und setzt einmal mehr auf zwei Kühlkörper für die Spannungswandler aus vielen schmalen Aluminiumlamellen statt zweier massiver Blöcke, die untereinander mit einer Heatpipe verbunden sind. Gegenüber dem Mainboard für die normalen Ryzen-Desktop-Prozessoren stockt Gigabyte hinsichtlich der Größe jedoch auf. Angesichts der hohen TDPs von bis zu 250 Watt ist das wohl auch nötig.
Hinsichtlich der restlichen Ausstattung gibt es insgesamt vier verblendete PCI-E 3.0 x16- sowie einen nicht verblendeten PCI-E-3.0-x1-Slot. In den Zwischenräumen nehmen die drei verfügbaren M.2-Slots Platz, die jeweils mit einem Kühlkörper bedacht wurden. Für eine gesicherte Stromversorgung bei voller Bestückung aller Slots für Erweiterungskarten soll ein zusätzlicher 6-Pin-Anschluss, angebracht neben den insgesamt sechs SATA 3-Anschlüssen, sorgen. Am I/O-Panel, das mit einer Blende mit beleuchtetem Aorus-Logo bedacht wurde, finden sich insgesamt drei LAN- (1 × 10 Gigabit), acht USB 3.0-, zwei USB 3.1- (Typ A und C) sowie Audio-Anschlüsse. Zusätzlich finden sich dort noch zwei WLAN-Antennen sowie Power- und Reset-Tasten.
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Um Vorteile aus den Lanes zu ziehen, braucht man auch entsprechende Peripherie. Zwei M.2s finden sich im High-End-Bereich zwar zunehmend häufiger, dafür reicht aber auch ein beliebiges Sockel-1151-System. Dual-GPU dagegen ist sehr selten geworden (die Titan V unterstützt nicht mal SLI) und die Leistungsvorteile durch 2× ×16 sind meist minimal. Wer soviel Geld in das letzte Prozent Spiele-Performance investiert, der wird auch den Preisaufschlag eines Skylake X für dessen höhere Single-Thread-Leistung bezahlen. Umgekehrt gilt für Personen, die mal eben 3.000+ Euro in CPU und GPUs investieren meist: (Frei-)Zeit ist viel Geld. Und sorgfältiges Übertakten kostet viel Zeit, macht aber nicht jederman Spaß.
Ob das auch die Mainboard-Hersteller machen, die das letzte Mal erst liefern konnten als alle Welt nach Coffee Lake geschrien hat, weiß ich aber nicht. Threadripper liegt zwar nicht im Fokus unserer Zielgruppe (sondern ist selbst im Enthusiast-reichen PCGH-X-Forum die zweitunbeliebteste Plattform nach AMDs FM-Sockeln, aber noch vor Sockel 775), aber natürlich teste ich die Platinen nicht absichtlich später als möglich.
Klar, wir sind hier immer noch bei PC Games Hardware, und einige Spiele starten bei mehr als 8 Kernen nicht, und die wenigsten nutzen mehr als 4 + SMT bzw 8 physikalische (ohne SMT) auch wirklich aus, aber die Plattform an sich muss doch jedem Gamerdoe Tränen in die Augen treiben: So viele PCIe-Lanes, dieses Möglichkeiten für Grafikkarten und SSDs und und und...
Also schnappt man sich ein TR4-Board, setzt da einfach den kleinsten Threadripper (1900X) drauf und dann zickt kein Spiel rum, während man noch genügend Power hat, um gleichzeitig in 4K aufzuzeichnen oder zu streamen.
Außerdem kann man den 1900 noch gut übertakten, da die Spannungsversorgung für den 1950X reichen muss und auch die Kühllösungen auf den 1950X ausgelegt sind. Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass der 1900X von sich aus besser selektiert ist, da er von sich aus höhere Taktfrequenzen leisten können muss (3,8 statt 3,4 GHz Basistakt).
Ich warte z.B. noch auf Zen 2, bevor ich mir nen TR kaufe, weil mir die Leistung der x99 cpu's noch ausreicht.
Da bin ich bestimmt nicht alleine.
Da gibt's natürlich nichts zu entschuldigen. Ich vergesse manchmal, das Threadripper hier im PCGH-X Forum ein bedeutungsloses Dasein fristet und das zu Recht.
Ich gelobe Besserung!
Ob das auch die Mainboard-Hersteller machen, die das letzte Mal erst liefern konnten als alle Welt nach Coffee Lake geschrien hat, weiß ich aber nicht. Threadripper liegt zwar nicht im Fokus unserer Zielgruppe (sondern ist selbst im Enthusiast-reichen PCGH-X-Forum die zweitunbeliebteste Plattform nach AMDs FM-Sockeln, aber noch vor Sockel 775), aber natürlich teste ich die Platinen nicht absichtlich später als möglich.