Mainboards und DDR2-RAM: Übersicht & Kaufempfehlung für Oktober

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Mainboards für Intels Sockel 775 (Bild: PCGH) Mainboards für Intels Sockel 775 (Bild: PCGH) Optimal aufrüsten: Ab sofort finden Sie bei uns monatlich unsere aktuellen Testtabellen sowie Kaufempfehlungen für Sockel-775- oder AM2-Platinen und DDR2-Speicher online.

Core-2-Mainboards: Das Warten hat ein Ende
Mittlerweile sind die ersten Mainboards mit Intels X38-Chipsatz verfügbar. Die Offenbarung für Overclocker sind die Boards allerdings nicht, X38-Boards lassen sich nicht besser übertakten als P35-Platinen. Die Performance mit nur einer Grafikkarte ist absolut identisch. Erst im Crossfire-Betrieb kann der X38-Chipsatz sein vollen Potential zeigen. Dank zwei PCI-Express-x16-Steckplätzen, die auch beide mit je 16 Lanes an die Northbridge angebunden sind, liegen X38-Mainboards mit bis zu 46 Prozent vorne. Wer kein Crossfire nutzen möchte, kann also bedenkenlos zu einem P35-Board greifen. Dabei lassen sich etwa 100 Euro sparen.

Wer keine OC-Rekorde aufstellen oder gar nicht erst übertakten will, kann bedenkenlos ein P35-Board kaufen. Viel Ausstattung und ein sehr gutes BIOS samt hervorragender Lüftersteuerung bietet das Gigabyte P35-DS4 für faire 135 Euro - unsere aktuelle Referenz. Besonders günstig ist das Gigabyte P35-DS3 für nur 85 Euro oder das Biostar TP35D2-A7. Letzteres überzeugt mit umfangreichen OC-Optionen. Gespart wird allerdings an der Ausstattung. Sparsame Aufrüster, die DDR1-RAM oder ihre alte AGP-Karte vorerst behalten und erst später umsteigen wollen, kaufen das 55 Euro günstige 4CoreDual-VSTA von Asrock.

AM2-Mainboards: Weiterhin wenig Bewegung
Mainboards für AMDs Sockel AM2 (Bild: PCGH) Mainboards für AMDs Sockel AM2 (Bild: PCGH) AMDs kommender "AM2+"-Chipsatz für die K10-Desktop-Variante Phenom lassen immer noch auf sich warten. Bis zum erscheinen des RD790 werden deshalb kaum neue Mainboards für AMDs AM2-Sockel auf den Markt kommen. Innerhalb der nächsten zwei Monate dürfte das Warten aber ein Ende haben.

Das M2N32-SLI Deluxe ist nach wie vor unsere Referenz für AM2-Prozessoren. Mittlerweile ist der Preis deutlich gefallen und Sie bekommen die SLI-Platine samt WLAN-Unterstützung für 130 Euro. Wer ein möglichst günstiges Spielesystem mit Athlon 64 will, nimmt das TF560 A2+ von Biostar. Für nur 65 Euro bietet das Mainboard sehr gute OC-Funktionen und eine ordentliche Ausstattung.

DDR2-Speicher: Die Preise sind wieder stabil
Die Mainboardpreise sind relativ konstant. Das Abit IN9 32X-MAX Wi-Fi ist jedoch sehr stark im Preis gefallen und ist nun 60 Euro günstiger (Bild: PCGH) Die Mainboardpreise sind relativ konstant. Das Abit IN9 32X-MAX Wi-Fi ist jedoch sehr stark im Preis gefallen und ist nun 60 Euro günstiger (Bild: PCGH) Einen weiteren Preisanstieg gegenüber September gab es nicht. Eher im Gegenteil: DDR2-Speicher hält sich im Preis relativ konstant und wird sogar vereinzelt wieder etwas günstiger. Zwei DDR2-800-Module mit jeweils 1.024 MiByte bekommen Sie für sagenhafte 50 Euro - beispielsweise A-Data. Übertakter können bedenkenlos zu Cellshock CS2110650 greifen. Auf dem 1.024 MiByte großen Riegel sind Micron D9GMH-Chips verbaut, welche man in der Regel nur auf Highend-Speicher vorfindet. 450 MHz mit sehr guten Timings von 4-4-4-8 schafft der 55 Euro teure Stick bereits mit 2,15 Volt. Der Preis für DDR3-RAM derzeit immer noch zu hoch, entsprechende Module daher bislang keine Alternative. Wenn Sie trotzdem an einem DDR3-Vergleichstest interessiert sind, teilen Sie uns Ihre Meinung einfach per Kommentarfunktion mit.

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