MSI-Boards für Ryzen 7000: X670E Godlike bestätigt und für 1.299 USD gelistet
MSI hat das X670E Godlike bestätigt und im US-Store für 1.299 US-Dollar gelistet. Das Mainboard verfügt dafür über eine sehr gute Ausstattung und viele Gimmicks, die günstigere Modelle nicht bieten können. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Nicht nur AMD selbst unterteilt die Chipsätze in Einsteigermodelle, Mittelklasse und High-End-Bereich, sondern auch die Mainboard-Hersteller selbst differenzieren abermals beim gleichen Chipsatz in verschiedene Bereiche. Die High-End-Mainboards werden bei MSI unter dem Akronym MEG geführt. Diese Mainboards richten sich explizit an Enthusiasten und verfügen über die besten Ausstattungen und damit auch letzten Endes die höchsten Preise. Innerhalb dieser Serie gibt es weitere Unterteilungen in Modelle wie die Unify-(X)-Serie, die ACE-Modelle und das größte und teuerste Modell mit der Bezeichnung Godlike.
Kurz vor dem kolportierten Launch von AMDs neuer Plattform um den AM5-Sockel samt DDR5-Unterstützung hat MSI nun das X670E Godlike im amerikanischen MSI-Shop gelistet. Das Mainboard ist zu groß für den normalen ATX-Formfaktor und benötigt ein E-ATX-Gehäuse, um sicher zu passen. Ausstattungsseitig gibt es beinahe nichts, was es nicht hat. Serienmäßig ist neben einem 2,5G-LAN-Port ein 10G-LAN-Port verbaut, WiFi-6E und Bluetooth 5.2 sind an Bord und zusätzlich zu 4 M.2-Slots sind acht SATA-Ports vorhanden.
Obwohl Multi-GPU-Setups heutzutage eingeschränkt Sinn ergeben, ist das Mainboard für SLI und Crossfire zertifiziert und bietet drei PCI-E x16-Slots für Grafikkarten, die alle PCI-E 5.0 unterstützen. Dennoch müssen die Lanes dafür aufgeteilt werden und jede Grafikkarte erhält ihrer maximal acht. Auf dem I/O-Shield befindet sich neben einem Clear-CMOS-Schalter ein BIOS-Flash-Schalter und gleich zwei USB 3.2 Gen 2x2 20 Gbps USB-Typ-C. Dazu kommen sieben USB 3.2 Gen 1 USB-Typ-A, der Smart-Schalter sowie die Anschlüsse für die WLAN-Antennen und das HD-Audio-Paneel.
Als Highlight verfügt das X670E Godlike über das M-Vision genannte Dashboard. Dabei handelt es sich um ein 4,5 Zoll großes IPS-Display, das für alle Systeminformationen und Individualisierungen auf dem Mainboard genutzt werden kann. Zusätzlich zu den vier M.2-Slots wird der M.2 Xpander-Z Gen 5 mitgeliefert, auf dem noch weitere sechs M.2-Festplatten untergebracht werden können. Als Soundlösung wird ein ALC-4082 verbaut, der für guten Sound sorgen soll.
All diese Ausstattung lässt sich MSI allerdings nach jetzigem Stand ordentlich bezahlen. Während in Deutschland noch kein X670E Godlike gelistet ist, verlangt man auf der amerikanischen Webseite 1.299 US-Dollar für das Flaggschiff. Dieser Preis ist dabei recht sicher kein Platzhalter, da auch das MSI Z690 Godlike für solche Preise gelistet ist und verkauft wird.
Quelle: MSI

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Ob besonders teurer Luxuskram noch teurer wird, ist doch nun wirklich wurscht.