Project Zero: So will MSI sichtbare PC-Anschlüsse verstecken

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Mit Project Zero sollen nahezu sämtliche Mainboard-Anschlüsse auf die Rückseite wandern und so für optisch aufgeräumtere PCs sorgen.
Quelle: MSI

Mit Project Zero will MSI die meisten sichtbaren Anschlüsse auf dem Mainboard auf die Rückseite bringen und so für ein aufgeräumtes PC-Inneres sorgen. Auf der CES 2024 wurde das Projekt nun genauer vorgestellt.

Vor rund anderthalb Jahren hat MSI erstmals den Namen "Project Zero" genannt, bei dem die gleichnamige Mainboard-Reihe ohne sichtbare Anschlüsse entwickelt wurde - stattdessen wandern diese auf die Rückseite der Platine. Nachdem im Oktober 2023 erste Produktvorstellungen zu Project Zero veröffentlicht wurden, gibt MSI auf der derzeit stattfindenden CES 2024 weitere Einblicke in die Funktionsweise der Mainboards.

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Mit Project Zero verspricht MSI eine verbesserte Ästhetik sämtlicher PC-Builds, die die neuen Mainboards und kompatiblen Gehäuse nutzen. Grundsätzlich soll die Montage und das Kabelmanagement durch das "Back-Connect Design" vereinfacht werden, bei dem die meisten Kabelanschlüsse nach hinten wandern. Dazu gehören etwa ATX- oder EPS-Connectoren oder USB-Ports oder Lüfter-Anschlüsse. Die wichtigen Steckplätze für CPU, RAM oder SSD bleiben indes auf der Vorderseite, sodass "ein Gleichgewicht zwischen Benutzerfreundlichkeit und Ästhetik" garantiert wird.

Um ein solches Back-Connect Design am Mainboard nutzen zu können, werden allerdings entsprechende PC-Gehäuse benötigt, die MSI etwa mit dem Maestro 700L PZ bereitstellt. Generell sollen Interessierte hier nicht an einen Hersteller gebunden sein, das Design werde mit auch mit Project-Zero-Pendants anderer Hersteller kompatibel sein. In solchen Cases soll die Verbindung durch spezielle Schlitze im Gehäuse geführt werden, die das entsprechend "kabellose" Aussehen ermöglichen.

Wann die bereits angekündigten Project-Zero-Mainboards mit Z790-, B760M- und B650M-Chipsatz auf den Markt kommen werden, ist bislang ebenso unbekannt wie der finale Preis der Komponenten. Die neue Präsentation auf der CES 2024, auf der ausgewählte Tester auch selbst Hand anlegen durften, lässt aber auf einen zeitnahen Release schließen.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zoomapark PC-Selbstbauer(in)
        Mama! Mein Zimmer ist aufgeräumt
      • Von Zoomapark PC-Selbstbauer(in)
        Mama! Mein Zimmer ist aufgeräumt
      • Von MoBo8969 Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Kondar
        Jaja Probleme....
        aber
        Wenn ich dadurch ein besseres / effektiveres Kabelmangement hinkriege nehme ich dieses "verbesserte Ästhetik" gerne mit
        Sehe ich genauso - und ich denke das man mit ein bisschen Geschick sein altes Gehäuse umarbeiten kann !
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Solange ich dafür speziell angefertigte Gehäuse kaufen muss, ist das nichts für mich. Zudem ist das nur ein Problem für jene, die an der Seite Glas nutzen. Mein Gehäuse ist zu, mir ist es egal, wie es da drin aussieht, Hauptsache die Kiste arbeitet leise und schnell.
      • Von kero81 Lötkolbengott/-göttin
        Ich muss gerade echt lachen. Es wurden einfach die Terminals auf die Rückseite geknüppelt und da verlötet und das is jetzt "Project Zero"?! Bin mal gespannt was der Spaß kosten soll, wird ja sicherlich genügend "Schlaue" geben die dafür nen heiden Geld auf den Tische legen und das auch noch rechtfertigen!
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Solang sie nicht auch AMD unterstützen und mehr Gehäuse von Drittanbieter erscheinen, ist es für mich uninteressant.
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