MSI Project Zero: Neue Mainboards mit versteckten Anschlüssen für Ryzen und Core Ultra 200

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MSI Project Zero: Neue Mainboards mit versteckten Anschlüssen für Ryzen und Core Ultra 200
Quelle: MSI

Hardwarehersteller MSI wird fünf weitere seiner Project-Zero-Mainboards ohne sichtbare PC-Anschlüsse veröffentlichen. Diese werden voraussichtlich die neuen 800er-PCHs von AMD und Intel abdecken.

Bei AMD und Intel werden in naher Zukunft neue PCHs erscheinen, die beide unter der 800er-Serie vermarktet werden und im Falle von Intel für den Plattformwechsel notwendig sind. Entsprechende Mainboards kommen von den Boardpartnern, etwa von MSI, der fünf neue Exemplare seiner Project-Zero-Reihe ankündigte. Dies habe der Hersteller gegenüber Medienvertretern im Rahmen einer Werksführung im chinesischen Shenzhen unternommen. Es sollen drei Intel- und zwei AMD-Mainboards erscheinen, die eine Besonderheit aufweisen: Bei Project Zero werden die PC-Anschlüsse für ein "aufgeräumtes Design" und eine verbesserte Kabelführung auf der Rückseite versteckt.

Neue Platinen aus dem Hause MSI

Schon zur CES Anfang des Jahres präsentierte MSI Project Zero und seitdem sind diverser Mainboards erschienen, darunter ein Z790, B760M und ein B650M. Zwar hat MSI nicht explizit angegeben, dass es sich bei den kommenden um Mainboards für AMDs und Intels neue 800er-Serien handelt, allerdings wäre es beachtlich, wenn der Hersteller weitere 700er- und 600er-Boards herausbringen würde, obwohl die neuen Generationen direkt vor der Tür stehen.

MAG Pano 110R PZ Quelle: Cowcotland/Ithome Neue Project-Zero-Mainboards Quelle: Cowcotland/Ithome

Jene Mainboards mit verborgenen Anschlüssen benötigen zudem ein spezielles Gehäuse, von dem MSI ebenfalls ein neues dem schon bestehenden Portfolio hinzufügt. Auf das MAG Pano M100R PZ folgt somit das MAG Pano 110R PZ. Diese speziellen Gehäuse für die Project-Zero-Mainboards machen unter anderem mit einer 270 Grad Panoramasicht auf sich aufmerksam.

MSI bewirbt das Gehäuse mit einer "modernen und klaren Ästhetik", einem "massiven Airflow", einem vorinstalliertem Lüfter und der angesprochenen Unterstützung für ATX- und MATX-Mainboards mit Anschlüssen auf der Rückseite. Wenn die Abbildung des neuen Gehäuses der Wahrheit entspricht, wird das Pano 110R PZ im Gegensatz zum M100R PZ zudem eine flache Oberseite haben.

Auch interessant: MSI MEG Z890 Unify-X: OC-Board mit zwei DIMMs für Arrow Lake

Preise und Veröffentlichungsdaten der neuen Project-Zero-Mainboards und des neuen MAG-Pano-Gehäuses soll MSI nicht erwähnt haben. Lange werden diese Produkte aber nicht auf sich warten lassen, denn die neuen AMD-800er-Boards als Ergänzung für Ryzen 9000 werden Ende September erwartet, während bei Intels 800er-Boards mit dem neuen Sockel LGA1851 laut Gerüchteküche mit dem Marktstart am 24. Oktober zu rechnen ist.

Quelle: via Cowcotland

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Mazrim_Taim
        Hat schon jemand so eine Art von MoBo?
        Ich stelle mir auch den Ein-/Aus-/Umbau von Komponenten auch deutlich einfacher vor.
        Gerade von wenn man x SATA hat. Gibt es da Erfahrungsberichte?
        Dürfte vom Vergleichsobjekt abhängen. Wer eine cleane Optik haben will, kann sich sowieso keinen übergroßen CPU-Kühler erlauben. Letztlich sorgen diese Mainboards also nur dafür, dass sich Grafikkarte und Anschlüsse nicht mehr in die quere kommen können. Je nach Grafikkartenlänge tun sie das aber gar nicht oder ein Wasserkühler hätte den gleichen Effekt, in jedem Fall würde eine vertikale Montage mit Riser unabhängig vom Mainboard ähnlich wirken. Das Problem, das hier gelöst werden soll, muss man also erstmal haben – zumal ich ehrlich gesagt gar nicht wüsste, was ich beim Umbau von SATA-Komponenten in Mainboard-Nähe machen sollte. Deren Vorteil ist doch gerade, dass man die Kabel liegen lassen kann und im Gegensatz zu z.B. M.2 nicht unter die Grafikkarte muss?

        Umgekehrt gibt es aber auch Bastel-Nachteile: Wer sein System optisch eindrucksvoll präsentiert, hat normalerweise eine wunderbar leicht zugängliche Vorderseite – und eine unzugängliche Rückseite, wo hier alle Kabel liegen. Wer eher praktisch veranlagt ist (...gehört nicht zur Zielgruppe und...), stört an sich an einer leicht unsauberen Verkabelung vorne nicht, wird hinten aber ohne perfektes Kabelmanagement teilweise keine Tür mehr zubekommen. SATA-Nutzer stehen vor dem Problem, dass entsprechende Halterungen immer häufiger nur an der Rückseite des Mainboard-Trays zu finden sind – also mitten in der Kabelzone.

        Zitat von Tony103
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Bleiben die Schaubpunkte agleich?
        Ja. Abgesehen von der Höhe rückseitig verbauter Komponenten orientiert man sich an ATX. Die Anschlüsse liegen allerdings primär in gerader Linie zwischen den Schraubpunkten – also genau da wo viele Gehäuse zwischen großzügigen Ausschnitten das Blech stehen lassen, was später alles zusammenhält. Zuviel wegzudremeln könnte in einigen Fällen zu reduzierter Stabilität führen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Mazrim_Taim
        Hat schon jemand so eine Art von MoBo?
        Ich stelle mir auch den Ein-/Aus-/Umbau von Komponenten auch deutlich einfacher vor.
        Gerade von wenn man x SATA hat. Gibt es da Erfahrungsberichte?
        Dürfte vom Vergleichsobjekt abhängen. Wer eine cleane Optik haben will, kann sich sowieso keinen übergroßen CPU-Kühler erlauben. Letztlich sorgen diese Mainboards also nur dafür, dass sich Grafikkarte und Anschlüsse nicht mehr in die quere kommen können. Je nach Grafikkartenlänge tun sie das aber gar nicht oder ein Wasserkühler hätte den gleichen Effekt, in jedem Fall würde eine vertikale Montage mit Riser unabhängig vom Mainboard ähnlich wirken. Das Problem, das hier gelöst werden soll, muss man also erstmal haben – zumal ich ehrlich gesagt gar nicht wüsste, was ich beim Umbau von SATA-Komponenten in Mainboard-Nähe machen sollte. Deren Vorteil ist doch gerade, dass man die Kabel liegen lassen kann und im Gegensatz zu z.B. M.2 nicht unter die Grafikkarte muss?

        Umgekehrt gibt es aber auch Bastel-Nachteile: Wer sein System optisch eindrucksvoll präsentiert, hat normalerweise eine wunderbar leicht zugängliche Vorderseite – und eine unzugängliche Rückseite, wo hier alle Kabel liegen. Wer eher praktisch veranlagt ist (...gehört nicht zur Zielgruppe und...), stört an sich an einer leicht unsauberen Verkabelung vorne nicht, wird hinten aber ohne perfektes Kabelmanagement teilweise keine Tür mehr zubekommen. SATA-Nutzer stehen vor dem Problem, dass entsprechende Halterungen immer häufiger nur an der Rückseite des Mainboard-Trays zu finden sind – also mitten in der Kabelzone.

        Zitat von Tony103
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        Bleiben die Schaubpunkte agleich?
        Ja. Abgesehen von der Höhe rückseitig verbauter Komponenten orientiert man sich an ATX. Die Anschlüsse liegen allerdings primär in gerader Linie zwischen den Schraubpunkten – also genau da wo viele Gehäuse zwischen großzügigen Ausschnitten das Blech stehen lassen, was später alles zusammenhält. Zuviel wegzudremeln könnte in einigen Fällen zu reduzierter Stabilität führen.
      • Von Accolade
        Hatte mit MSI eigentlich immer gute Erfahrung. Ein Bundle aus Mutterbrett, CPU und RAM wäre ich genau der Endkunde für. Aktuell 570 Z Po äh Pro bin zufrieden. Stabil. Tut was soll. Features sind auch ok.

        Die Features vom Tomahawk lesen sich aber schon sehr nice! 4x NVME. Geil Endlich ein NVME im Raid direkt aufm Mutterbrett ? Der 2.5gbit Port an der Fritte hat nun auch endlich einen direkten Sinn. Das Lanport aufm Brett hat jetzt auch 2.5gbit. Dann macht das ganze Sinn mit dem NVME Raid.

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        Btw. MSI und Mercedes machen zusammen Dinge. Sehr cool wie ich finde.

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      • Von Tony103 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Dave
        Bedenkt, dass man dazu auch ein passendes Gehäuse benötigt. Die Idee ist gut, aber mir wäre ein neues Board nicht auch noch ein neues Gehäuse wert.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Bleiben die Schaubpunkte agleich?
      • Von Turoc Komplett-PC-Käufer(in)
        Die meisten haben keine 2.5er SSD`s mehr oder geschweige den Soundkarten

        2-3 M.2 Platten mit jeweils 2 oder 4 tb reichen auch.
      • Von rum BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von MySound
        Jeder den ich so kenne kauft ein neues Gehäuse wenn ein neuer Rechner ansteht. Einfach mal so mainboard / CPU wechseln kenn ich niemanden. Und das in ner ganzen Abteilung voller ITler.
        Das finde ich schon sehr befremdlich, vor allem weil es IT'ler sind.
        -----
        Topic: man steckt halt trotzdem weiterhin noch Grafikkarten in einen PCIe-Slot. Soundkarten etc. ebenfalls und auch 2,5" SSDs müssen weiterhin irgendwo untergebracht werden. Für mich wirkt es eher wie "perfektes Kabelmanagement". Und das wiederum gefällt mir ganz gut. Würde die Idee bzw. Umsetzung noch irgendwo richtig krasse Symbiosen hergeben, zB. sauberere Signalwege durch andere Anschlusspositionen, weniger durchbiegen oder keine Ahnung was .. dann: joa! Aber so ist es halt ein Optik-Deal, wenn auch kein schlechter. Kaufen würde ich es mir nicht - ich habe einen Stahlkasten rechts unten neben mir stehen: schwarzer, dicker Stahl.
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