Intel beendet Mainboard-Entwicklung - PCGH fragt nach
Intel beendet die Entwicklung von Mainboards mit dem Start der Haswell-Prozessoren, die ein letztes Mal mit Hauptplatinen der Kalifornier versorgt werden. Danach überlässt man das Feld der Konkurrenz und konzentriert sich auf Entwicklungshilfe. PCGH hat bei Intel Deutschland nachgefragt.
Intel-Mainboards waren insbesondere im Desktop-Segment selten konkurrenzfähig. Das lag nicht an der Qualität, sondern am relativ hohen Preis im Vergleich zu anderen Herstellern vornehmlich aus Fernost. Dennoch erreichten manche Modelle sogar Kultstatus, wie etwa das Bad Axe. Damit ist es bald vorbei, denn Intel will die Entwicklung eigener Mainboards beenden und überlässt das Feld den Spezialisten wie Asus, Gigabyte, MSI und Co.
Der Anfang vom Ende beginnt mit dem Start der Haswell-Prozessoren. Für diese Generation wird Intel noch einmal Mainboards anbieten. Danach wird die Entwicklung und Produktion über einen Zeitraum von rund drei Jahren eingestellt. Garantiefragen wird Intel natürlich weiter bedienen. Es besteht daher keine Sorge beim Kauf von Hauptplatinen der Kalifornier. Ausgenommen sind allerdings Mainboards für den Barebone-Bereich und die Entwicklung von FFRD. Mit dem Schritt will Intel sich weiter auf das große Kerngeschäft um Chips konzentrieren, in dem nun auch der mobile Sektor stärker angegriffen werden soll.
In einer offiziellen Stellungnahme sagt ein Intel-Sprecher gegenüber PC Games Hardware: "Wir werden das Desktop-Motherboard-Geschäft über die nächsten drei Jahre herunterfahren und das Knowhow der Motherboard-Leute für Dinge wie NUCs und Referenz Designs einsetzen. Aber der Desktop Markt bleibt weiterhin sehr wichtig für uns und wir arbeiten eng mit unseren Boardpartnern zusammen, um sowohl Desktop als auch neue, innovative Formfaktoren in den Markt zu bringen."
Bei uns geht nix ohne "die Mutter". Die gibt vor (diktiert). Wir haben ca. 150 Rechner. Was schätzt du wieviele sich auch nur ähneln? Und ich kenne viele Firmen "von drin". Wir sind also keine Ausnahme. Nicht mal SAP machts so.
Der skizierte Fall war kein Desktop, aber es ist Desktophardware.
Firmen haben die Programme aber afaik auch gerne angenommen. Denn wenn man 5000 Rechner mit einheitlicher Hardware installiert, dann möchte man eben auch 4 Jahre später noch 5000 Rechner mit einheitlicher Hardware da stehen haben. Und nicht 4500 einheitliche und 500 weitere, die in denen irgend was von dem steckt, was halt gerade lieferbar war, als ein Ersatzteil benötigt wurde. Sowas kann den Supportaufwand massiv steigern und das kostet dann insgesamt wesentlich mehr, als die paar Euro für ein Board mit garantierter Verfügbarkeit bzw. der Verzicht auf Mehrleistung (an diesem einen Rechner...), den neue Hardware ggf. hätte.
Teuer wird wenn z.B. etwas für die SPS einfach nicht mehr verfügbar ist. Das hatten wir bei einem automatischer Kran. Siemens hatte das Teil ersatzlos durch ein moderneres ersetzt was aber auch ein neues Mainboard nach sich zog (so ein mainboard hat wenig mit dem eine PC gemeinsam