Intel Z390: Intel-Folien mit neuem Release-Rahmen
Im Internet sind Intel-Folien aufgetaucht, die besagen, dass der laut Gerüchten bereits für Anfang dieses Jahr erwartete Z390 nun im dritten Quartal 2018 erscheinen könnte.
Im Internet ist eine Roadmap von Intel aufgetaucht, die den Z390 als Nachfolger des Z370 listet und einen Release-Rahmen angibt. Demnach soll der I/O-Hub im dritten Quartal 2018 erscheinen und den aufgewärmten Z370 ablösen, der im Wesentlichen ein Z270 ist. Man darf wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Z390 zusammen mit den Core i-9000 erscheinen wird, die Intel ebenfalls bereits mehr oder minder gewollt in Aussicht stellte.
Die Änderungen für den Z390 sind weitestgehend bekannt und nicht weltbewegend. Er ist der erste "echte 300er", von denen bereits die günstigeren Modelle H310, B360 und H370 (Codename Cannon Point) verfügbar sind. Wesentliche Neuerung ist neben der Unterstützung von USB 3.1 der Support von Onboard-WLAN. Allerdings bietet der I/O-Hub keine vollständige WLAN-Unterstützung, sondern dient nur als Basis für ein Companion-Modul, das verbaut werden muss. Das bietet dann AC-WiFi im 5-GHz-Band. Die Fertigung soll indes weiterhin in 22 nm stattfinden.
Außerdem dürfte es der perfekte (und eventuell notwendige) Partner für die Core-Prozessoren der neunten Generation werden, die einen offenen Multiplikator haben. Da sind aber noch viele Fragen offen. Derzeit gibt es die Hoffnung, dass im Rahmen dessen auch ein Achtkerner auf die Mainstream-Plattform kommt. Ob sich das bewahrheitet, wird man sehen müssen. Gerüchte um das Thema gab es immer wieder.
Ein anderes Thema ist Intels HEDT-Plattform, wo für Ende des Jahres ja eigentlich noch Basin Falls kommen sollte. In der Roadmap für die I/O-Hubs ist davon nicht die Rede. Das kann zweierlei bedeuten: Entweder wird sich Basin Falls generell noch hinziehen oder es bleibt beim bekannten X299-I/O-Hub.
