Intel LGA 1851: CPU-Sockel bis 2026 aktiv - und Arrow Lake mit geteiltem L3-Cache?

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Intel LGA 1851: Sockel bis 2026 aktiv - und Arrow Lake mit geteiltem L3-Cache?
Quelle: Intel

Angeblich soll Intels neuer Sockel LGA 1851 noch bis 2026 durchhalten, obwohl er später startet als ursprünglich geplant. Gleichzeitig gibt es neue Details zum Cache-Aufbau von Arrow Lake, die den L2- und L3-Cache betreffen.

Nachdem der Desktop-Release von Meteor Lake ausfällt, und im Herbst stattdessen ein neuer Aufguss von Raptor Lake erscheint, wird der neue Sockel LGA 1851 erst nächstes Jahr auf den Markt kommen. Obwohl für ihn damit eine Generation wegfällt und er erst 2024 mit Arrow Lake startet, soll er aber angeblich trotzdem einige Zeit durchhalten.

Viel Cache und ein langlebiger Sockel

Glaubt man einem neuen Tweet des Twitter-Nutzers @leaf_hobby, so wird LGA 1851 noch bis 2026 aktuell sein. Damit könnte der Sockel mindestens noch den Nachfolger von Arrow Lake beherbergen, und vielleicht auch noch für die Core-18000-Prozessoren geeignet sein. Der aktuell noch unterstützte DDR4-Speicher dürfte bis dahin komplett veraltet sein. Deshalb passt eine Meldung des bekannten Leakers @momomo_us gut ins Bild, laut der LGA 1851 nur noch DDR5 unterstützen wird.

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Während die Nachfolger von Arrow Lake aus heutiger Sicht nur ferne Zukunftsmusik sind, gibt es zu Arrow Lake selbst noch weitere Details. So bestätigt @leaf_hobby beispielsweise ein früheres Gerücht, laut dem der L2-Cache der Prozessoren auf 3 MB pro Kern ansteigen soll. Zusätzlich hat er außerdem ein Detail zum L3-Cache der neuen Desktop-Generation parat: Angeblich soll bei Arrow Lake ein eigener L3-Cache für die GPU vorgesehen werden. Das könnte auf einen stärkeren Fokus auf die IGP hindeuten. Sie könnte so leistungsfähiger sein, ohne dem Prozessor in die Quere zu kommen.

Auch spannend: Intel LGA 1851: Erste Details zum Arrow-Lake-Sockel, mit mehr PCI-E-Lanes

Die von @leaf_hobby verbreiteten Informationen würden zwar insgesamt ins Gesamtbild passen, aufgrund fehlender Quellenangaben sind sie aber natürlich mit Vorsicht genießen. Er selbst weist dabei darauf hin, dass der Inhalt nicht zwangsläufig zutreffen muss. Kritisch ist dabei unter anderem auch die lange Zeit bis zum Release von Arrow Lake: Selbst wenn die Informationen aus heutiger Sicht stimmen, könnten sich Details bis zur Veröffentlichung 2024 noch ändern. Wie üblich heißt es deshalb: abwarten.

Quelle: via Videocardz

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wie sich Ampera auf die Umsätze auswirkt, werden wir sehen. Aber ich glaube nicht, dass AMD oder Intel der ARM-Konkurrenz schon so viel Beachtung schenken, dass man sie gezielt in der Plattfomstrategie berücksichtigt. Natürlich hat man die gleiche Zielgruppe und veröffentlicht Produkte für diese, aber ob da nun eins 1:1 passt oder drei jeweils ein Stückchen des Marktes abdecken, spielt (noch) keine Rolle. Bei AMD vs. Intel wird dagegen gezielt in die Augen gehackt, da muss jeder Prozessor der Konkurrenz ein Pendant bekommen.

        Von daher erwarte ich durchaus Dual-7529-Systeme, denn es wird hoher Sicherheit Dual-SP5er geben. Was sollte denen Intel sonst entgegenstellen? 4677 ist alt, Dual-4710 klingt nicht nach genug Kontakten, um in dieser Klasse mitzuspielen. Quad-4710 wäre in der Leistungsklasse denkbar, aber dass 4-Wege-Systeme von übergroßen Dual-Sockeln getötet wurden, brauche ich dir sicherlich nicht zu sagen. Bleibt jenseits von "einmal LGA7529" also nur noch "Zweimal LGA7529". (Und möglicherweise auch mehr für die gefühlt drei Käufer, die Quad- und Octa-4677 mochten.) Nach Ende der FSB-Xeons hatte Intel schon einmal so eine Staffelung mit LGA1366 für Single- und Dual-CPU-Systeme im Workstation- und Entry-Level-Server-Markt und 1567 für alles darüber.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wie sich Ampera auf die Umsätze auswirkt, werden wir sehen. Aber ich glaube nicht, dass AMD oder Intel der ARM-Konkurrenz schon so viel Beachtung schenken, dass man sie gezielt in der Plattfomstrategie berücksichtigt. Natürlich hat man die gleiche Zielgruppe und veröffentlicht Produkte für diese, aber ob da nun eins 1:1 passt oder drei jeweils ein Stückchen des Marktes abdecken, spielt (noch) keine Rolle. Bei AMD vs. Intel wird dagegen gezielt in die Augen gehackt, da muss jeder Prozessor der Konkurrenz ein Pendant bekommen.

        Von daher erwarte ich durchaus Dual-7529-Systeme, denn es wird hoher Sicherheit Dual-SP5er geben. Was sollte denen Intel sonst entgegenstellen? 4677 ist alt, Dual-4710 klingt nicht nach genug Kontakten, um in dieser Klasse mitzuspielen. Quad-4710 wäre in der Leistungsklasse denkbar, aber dass 4-Wege-Systeme von übergroßen Dual-Sockeln getötet wurden, brauche ich dir sicherlich nicht zu sagen. Bleibt jenseits von "einmal LGA7529" also nur noch "Zweimal LGA7529". (Und möglicherweise auch mehr für die gefühlt drei Käufer, die Quad- und Octa-4677 mochten.) Nach Ende der FSB-Xeons hatte Intel schon einmal so eine Staffelung mit LGA1366 für Single- und Dual-CPU-Systeme im Workstation- und Entry-Level-Server-Markt und 1567 für alles darüber.
      • Von DiePalme Freizeitschrauber(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        7529 wird meiner Meinung nach kein Nachfolger von 4677. Die CPU ist riesig, größer als 4677. Ich wüsste aktuell nicht wie man mit 7529 ein Dualsockel System aufbauen sollte. Ich glaube eher, dass beide nebeneinander koexistieren werden.
        4710 wird klar als Workstation CPU definiert, also nicht für Server wie 7529 und indirekt auch 4677 (nicht so wirklich).

        Mit SP6 definiert man hingehen klar eine Workstation CPU während SP5 mit der größeren CPU klar als Server CPU deklariert wird. Beide Plattformen werden sehr teuer werden. Threadripper, wie in den Anfängen auch als normale Enduser CPU gedacht für Leute die hohe Speicherbandbreite und Kerne benötigen, ist quasi tot und hat sich nie wirklich durchsetzen können. Damals gab es nicht mehr als 8 Kerne im Mainstream Segment, mit Threadripper war es möglich. SP3 im Serversegment ist ja immer noch eine Randerscheinung. Irgendwie hat es einfach insgesamt für die Masse nicht für die Serverkunden gepasst.

        Ich behaupte mal, das AMD sich hier (hoffentlich) besser fokussieren wird. Bei Intel ist die Lage ziemlich klar. SP6 positioniert sich gegen 7529, SP5 gegen 4677 und 7529.

        Und dann haben wir da noch Ampera.... tatsächlich stark im kommen, viele haben Interesse an der CPU.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Also auf gut deutsch man prellt immer mehr Kunden und diese wollen freilich in Zukunft keine workstation wenn es nicht unbedingt nötig ist haben. Eine hohe Stückezahalt gibt es weder bei AMD noch bei Intel. Es liegt einfach an dem zu hohen Preis.
        Selbst ich hatte mal kurzfristig Interesse an mehr als dem mainstream kernen bei CPU gehabt. Der hohe Preis und die immer kleiner werdenden Steigerungen machen die immer mehr horrend steigenden Preise einer CPU und so das ganze aber so uninteressant das ich davon sehr schnell wieder abgesehen habe. Denke mal das es da mehr wohl so ergeht wie mir.

        Bei der mainstream Klasse sieht es ja dagegen sehr gut bei Intel auch aus. Warum sollte es das ja auch nicht. Bis auf der zu hohe Stromverbauch und zu hohe Temperatur habe ich nix gegen die Intel Plattform,so gesehen ist also alles weiterhin offen wie ich das so sehe.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich hoffe auch, dass AMD da diesmal eine langfristige Planung hat. Allerdings gab es auch bei TRX4 und WRX8 keine technischen Gründe, eine Abwärstkompatibilität auszuschließen und eine Aufwärktskompatibilität mit eingeschränktem Feature-Set erscheint zumindest möglich. Dank SP3 lagen alle Optionen auf dem Tisch und AMD hat sich bewusst dagegen entschieden, das war kein Planungsfehler. Und es kann sich mit SP6 genauso wiederholen. Immerhin gibt es bislang keine harten Hinweise auf eine plattformseitige Trennung zwischen Workstation/TR Pro und (ex-)HEDT/TR. Sollte AMD letzteren also nach einer Generation wieder einstellen, weil er sich genauso mäßig wie Threadripper non-Pro 1000/2000/3000 oder Xeon W-2400 verkauft, kann man also vielleicht wenigstens auf ersteren aufrüsten.

        Bezüglich 4710: Da Intel mit dem 7529 auf zwölf RAM-Kanäle hochgehen soll, brauchen sie einfach einen separaten Nachfolger für den 4677 im Workstation-Markt. Der wurde ja gerade erst auf Octa-Channel hochgestuft und dürfte damit noch lange gut versorgt sein, entsprechend ist ein von der Server-Sparte getrennter SP6-Konkurrent mit 4000 bis 5000 Kontakten zu erwarten. Vermutlich könnte man dafür auch einfach den 4677 weiter nutzen, aber es ist halt Intel...
      • Von DiePalme Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        TR4 über TRX4 bis WRX8, obwohl alle dafür verkauften CPUs nichts weiter als Teildeaktivierungen ausgehend von der immer gleichen Sockel-SP3-Technik sind.
        Ich bin mal gespannt wie es hier mit SP5 und SP6 weitergehen wird. Immerhin ist SP5 der riesige Monolith für Server und der SP6 klar abgegrenzt als Workstation CPU. Eventuell werden wir hier nicht mehr so ein Chaos wie von dir beschrieben erleben.
        Da finde ich intel aktuell in diesem Bereich kritischer mit 4677 dem folgendem Monster 7529 und wozu genau der 4710 (oder 4170?) sein soll, erschließt sich mir aktuell auch noch nicht. Wirkt für mich, als würde 7529 der übergroße Monsterbruder vom 4677 werden und der 4710 (oder 4170) das Konterpart im Workstation Bereich zum SP6.
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