Intel DZ87KLT-75K Motherboard samt Datenblatt auf der IDF entdeckt
Das bereits für dieses Quartal angekündigte Motherboard DZ87KLT-75K, Intels Flaggschiff für den Sockel LGA 1150 mit dem Codenamen Kinsley Thunderbolt, wurde auf dem Intel Developers Forum in Peking gesichtet. Mit dabei war das Datenblatt, was einen genauen Blick auf das neue Intel Board erlaubt. An Bord: Intels neuer Z87 PCH.
Das Kinsley Thunderbolt von Intel oder auch DZ87KLT-75K ist Intels Flaggschiff für die im Juni erscheinenden Haswell-Prozessoren Core i5 und Core i7. Das Motherboard unterstützt Dual-Channel-DDR3-Speicher mit 1.333 beziehungsweise 1.600 MHz, kann durch Overclocking aber Arbeitsspeicher mit einer Geschwindigkeit bis zu 2.400 MHz unterstützen. Unterstützt werden bis zu 32 Gigabyte an Speicher, der in 4 Bänken untergebracht wird. Das Board bringt außerdem Intel XMP mit. Für Grafikkarten und sonstige Erweiterungen verfügt das Board über drei elektrische versorgte PCI-Express-3.0-Slots, von denen bei voller Ausstattung zwei mit 16 Lanes und einer mit 8 Lanes arbeiten. Zudem gibt es noch drei einfache PCI-Express-3.0-Slots, einen Legacy-PCI-Anschluss und einen einfachen PCI-Express-Mini-Slot, um SSDs per m-SATA anzuschließen. Es werden sowohl AMDs Crossfire X als auch Nvidias SLI unterstützt.
Alle Boards, die in diesem und im nächsten Quartal von Intel veröffentlicht werden, werden auf dem neuen C2-Stepping beruhen, da das zuerst angestrebte C1-Stepping zu USB-3.0-Problemen geführt hat. Für Datenspeicher stehen acht schnelle SATA-Ports mit 6 GBit pro Sekunde zur Verfügung. USB-Geräte finden bei acht USB-2.0-Ports und acht USB-3.0-Ports genug Platz. Zudem gibt es zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse, ein Thunderbolt-Interface sowie zehn High-Definition-Audiokanäle. Weitere Intel-Motherboards, die auf dem IDF samt Datenblättern ausgestellt waren, sind das Round Lake (DH87RL), das Frost Lake (DB85FL), das Meadow Creek (DH87MC) und das Spring Cave (DQ87PG). Die Datenblätter der Boards finden Sie in der Bildergalerie. Angeblich soll diese Generation Motherboards die letzte von Intel selbst produzierte sein. Intel wolle danach die Produktion einstellen.
Bildergalerie
Quelle: wccftech

