Gigabyte AX370-Gaming K3 mit AM4-Sockel für Ryzen abgelichtet
In Kürze sollen AMDs neuen Ryzen-Prozessoren verfügbar werden, die im High-End-Bereich auf Mainboards mit dem AX370-Chipsatz Platz finden werden. Von Gigabyte gibt es nun ein erstes Modell aus diesem Segment zu sehen, wenn auch nicht offiziell und als finale Konstruktion.
Nachdem sich bereits im Herbst erste Einsteiger-Mainboards von Gigabyte mit AM4-Sockel für die neuen Ryzen-CPUs ("Summit Ridge") und APUs der vorhergehenden Bristol-Ridge-Generation von AMD zeigten, sind nun Abbildungen eines High-End-Modells mit der Bezeichnung AX370-Gaming K3 aufgetaucht, das jedoch auf den Fotos nur "nackt" mit Leiterbahnen und Aufdrucken daherkommt.
Dennoch lassen sich einige Features des ATX-Mainboards bereits erkennen, darunter ein 24-Pin-ATX- und ein 8-Pin-EPS-Stromanschluss für ein VRM-Design mit sieben Phasen und vier DDR4-RAM-Plätze. Ebenfalls mit an Bord sind fünf PCI-Express-3.0-Plätze, von denen einer voll, einer vierfach und drei einfach angebunden sind. Darüber hinaus gibt es offenbar mindestens acht SATA-6-Gb/s-Ports, einen 32-Gb/s-M.2-Steckplatz, 8-Kanal-Audio, Gigabit-Ethernet, USB 3.1-Ports inklusive Typ-C sowie Dual-UEFI. Die Markteinführung dürfte Anfang 2017 zeitgleich mit AMDs neuen Prozessoren erfolgen.
Quelle: via techpowerup.com

Hi,
also meiner Meinung nach sind solche Mainboards bzw. Prozessoren nichts für den herkömmlichen Gebrauch. Dennoch betrachte ich das ganze mit Spannung und finde das "Wettrennen" der Hersteller enorm unterhaltsam.
LG
Schon die Kirche wusste vor tausend Jahren, dass es besser ist, eine eigene Sprache zu haben um die Spreu vom Weizen zu trennen...
Wie wir wohl alle wissen, sind diejenigen welche sich selbst so bezeichnen mitnichten als selbiges anzusehen.
@topic
Mich wundert auch, dass es nur so eine spärliche PCIe Ausstattung zeigt. Wenn ich an den Sockel AM3+ denke, wurde bei den gehobenen Chipsätzen nie gespart. Andererseits habe ich keine besonders hohe Meinung von Gigabreit, weshalb ich lieber auf die ersten Bilder zu Asusbrettern warte. Allein schon weil ich wissen möchte ob es wieder ein Crosshair geben wird.
Mir geht es darum: Wenn jemand sagt das er sein neues System so lange wie möglich nutzen möchte, ohne die Kernkomponenten (Mobo, CPU, RAM) austauschen zu müssen, er das entsprechenden Budget hat, und als Diskussions-Basis ein High-End-/Enthusiast-System postet, es dann nicht sehr professionell ist, zu versuchen ihn davon abzubringen, und ihm ein "Mittelklasse-System" "aufzudrängen". Anfang 2012 lautete der allgemeine Tenor zb. (wie auch heute noch) das mehr als 4 Kerne quasi keinen Sinn machen. Ich hab mir nen Hexa gekauft. Angeblich wären 8GB RAM absolut ausreichend, ich habe mir 16GB gekauft. Und als letztes Jahr eine neue Graka anstand, da hieß es noch das 4GB VRAM absolut ausreichend sind, ich hab mir (nur wegen des VRAMs) aber ne 980Ti gekauft. Und es hat nur ein paar Tage gedauert, und auf meinem 1080p Bildschirm lief das erste Spiel, bei dem die 4GB VRAM eben nicht mehr gereicht hätten. Und mein übertakteter 6-Kerner samt 16GB RAM wird in 3 Wochen schon 5 Jahre alt (!!!), und so wie es aktuell ausschaut brauch ich auch die nächsten 2 Jahre noch nicht aufzurüsten. Hätte ich aber auf die "Empfehlungen" gehört, dann hätte ich mich nicht nur die letzten Jahre schon regelmäßig geärgert (weil ich zb. zufällig einige der Spiele spiele/gespielt habe, die mehr als 4 Kerne nutzen), ich hätte auch viel früher wieder aufrüsten müssen. Und unterm Strich hätte ich dadurch auch kein Geld gespart.
Dazu kommt, das gerade bzgl. Kernkomponenten (Mobo, CPU, RAM) es noch nie so sinnvoll wie heute war (sofern das Budget vorhanden ist), lieber etwas draufzulegen, und HW mit einem etwas größeren Performance-Polster zu kaufen. Aussagen wie "bis 6 Kerne mal Sinn machen sind die aktuellen 6-Kerner eh zu lahm" usw. sind einfach Unsinn. Dass es heute etwas schnellere 6-Kerner gibt stimmt natürlich, aber das mach meinen 5 Jahre alten Hexa nicht langsamer. Die 350-400€ die das System damals teurer war (vs. hoch getakteten Quad-Core), die haben sich mMn schon lange bezahlt gemacht. Und man muß kein "Enthusiast" sein, um seinen PC so lange wie möglich sinnvoll nutzen zu wollen.
Schon die Kirche wusste vor tausend Jahren, dass es besser ist, eine eigene Sprache zu haben um die Spreu vom Weizen zu trennen...