Asus Pro Art B550 Creator: Erstes AMD-Board mit Thunderbolt 4 [Update: Eintrag im Preisvergleich]

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Asus Pro Art B550 Creator: Erstes AMD-Board mit Thunderbold 4 angekündigt (2)
Quelle: Asus

Jetzt mit Eintrag im Preisvergleich aktualisiert: Mit dem Asus Pro Art B550 Creator hat Asus das erste AMD-Mainboard mit Thunderbolt 4 angekündigt. Die Platine für Ryzen 5000 und Co. soll im April für knapp 250 Euro auf den Markt kommen.

Aktualisierung vom 05.04.2021

Mittlerweile hat das Asus Pro Art B550 Creator einen Eintrag im PCGH-Preisvergleich, auch wenn es noch keinen Händler gibt, der das AM4-Mainboard schon gelistet hat. Man kann also noch nicht prüfen, ob die unverbindliche Preisempfehlung von rund 250 Euro realistisch ist. Es dürfte sich aber nur noch um eine Frage von Tagen handeln, bis es zu ersten Händlereinträgen kommt.


Aktualisierung vom 12.03.2021

Asus liefert in einer Pressemeldung für Deutschland nun weitere Informationen. So wird zum einen der Release-Termin für Deutschland auf Anfang April eingegrenzt. Die unverbindliche Preisempfehlung wird mit 253 Euro angegeben. Im PCGH-Preisvergleich lässt sich das AM4-Mainboard zum Zeitpunkt der News noch nicht finden. Per Overclocking soll bis zu DDR4-4866 erreichbar sein. Asus hebt die ProArt Creator Hub-Software hervor, mit der die Anpassung der Lüftersteuerungsprofile des Mainboards, die Überwachung der Systemkomponenten und den schnellen Start häufig genutzter Apps möglich ist. Das ProArt B550-Creator soll auch über eine "exklusive Two-Way AI Noise Cancellation-Technologie" verfügen. Eine Deep-Learning-Datenbank soll dazu beitragen, die Hintergrundgeräusche des Mikrofons und anderer eingehender Audiosignale zu reduzieren, indem störende Tastaturgeräusche, Mausklicks und andere Umgebungsgeräusche auf intelligente Weise reduziert werden.

Weitere technische Daten lassen sich direkt bei Asus finden.


Originalartikel vom 04.03.2021

Das Asus Pro Art B550 Creator wird das erste Mainboard für AMD-Prozessoren mit Thunderbolt 4 sein. Wenig überraschend feiert man diesen Einstand bei einer Platine für Kreative, die bereits seit einiger Zeit von verschiedenen Herstellern mit eigenen Produktserien bedacht werden. In der Regel zeichnet sie eine besondere Anschlussvielfalt aus. Der Preispunkt des AMD-Mainboards für Ryzen 5000 und Co. liegt bei 299 US-Dollar.

Wie andere Motherboards der Pro Art-Reihe setzt Asus auch beim Pro Art B550 Creator auf ein minimalistisches Design, bei dem vor allem die Farbe Schwarz dominiert. Hier und da gibt es goldene Akzente. Das Pro Art B550 Creator wirft eine 12+2-Phasen-Stromversorgung in die Waagschale und relativ ausladende Kühlkörper. Für ein aktuelles ATX-Mainboard einer Mainstreamplattform typisch sind die vier DDR4-Speicherslots mit einer Gesamtkapazität von 128 GiByte. Bisher hat Asus sich allerdings noch nicht entlocken lassen, welche Frequenzen das Pro Art B550 Creator maximal unterstützt.

Bildergalerie

Dual-2.5-Gb-Lan und zweimal Thunderbolt 4

Laufwerke bewegen ihre Daten über bis zu vier SATA-6-Gbs-Ports und zwei M.2-Slots, wobei man den primären über vier Lanes nach PCI-Express 4.0 anbindet. Die Montage der NVMe-SSDs erfolgt schraubenlos. Darüber hinaus bietet das Board für Kreativschaffende drei PCIe-x16- und zwei PCI-x1-Erweiterungsslots. Da Asus noch keine Produktseite am Start hat, bleibt deren genaue Anbindung und Aufteilung offen.

Es gibt Thunderbolt 4 in zweifacher Ausführung. Gleiches gilt für 2.5-Gbit-LAN. Auf dem Anschlusspanel zeigt sich außerdem noch zweimal USB 2.0, viermal USB 3.0, ein altgedienter PS/2-Kombiport, ein Displayport-in und ein HDMI-Anschluss. Obendrauf gibt es diverse Audioports. In puncto Sound setzt Asus auf Realteks ALC1220A.

Ebenfalls interessant: AMD Zen 4 für Server: Gerücht nennt erneut bis zu 96 Kerne bei Genoa

Ein genauer Veröffentlichungstermin für das Asus Pro Art B550 Creator liegt noch nicht vor. Medienberichten nach erscheint die Platine im April zu einem Preis von 299 Dollar. Hierzulande dürfte das Asus Pro Art B550 Creator in ähnlichen Regionen aufschlagen.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nebulus07
        Wofür braucht man denn TB4 bei einem ATX Mainboard !?
      • Von Nebulus07
        Wofür braucht man denn TB4 bei einem ATX Mainboard !?
      • Von Gast1705317003
        Man könnte es auch mit einem eGPU-Gehäuse verwenden z.B.mit,

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wäre aber auch schön,wenn es GPU,s und eGPU-Gehäuse mit Thunderbolt-4 gäbe.Was aber bestimmt in Zukunft zu erwarten ist,ansonsten muß Thunderbolt-3 reichen.
      • Von Kronock Komplett-PC-Käufer(in)
        Wofür braucht man Thunderbolt 4 an einem Desktop PC? Im Laptop ist es mir klar, ein Kabel für Dockingstation, Monitor, und evtl. gleichzeitig Ladekabel. Das einzige was ich mir vorstellen kann ist ein externe Festplatten/Raids.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Gutes Timing von Asus: Gestern hat eine PCGH EVT, die der zu Folge Sockel AM4 noch auf USB 3.1 beschränkt, ist während es für Sockel 1200 schon TB4=USB4 gibt, heute sorgt Asus für Gleichstand. Ein Glück, dass die Reihenfolge nicht umgekehrt war.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Das sieht doch nach einem interessanten Board aus, auch wenn ich 299 Euro für ein B550 noch immer etwas viel finde.
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