Aorus B650E Tachyon: Erste Bilder von Gigabytes neuem Mainboard
Die Gerüchte haben sich nun bestätigt. Gigabyte entwickelt, wie geleakte Bilder auf Twitter nahegelegen, ein Tachyon-Mainboard für AMD-AM5-CPUs, das jedoch nicht, wie die meisten Motherboards für die Ryzen-7000-Serie, den X670E-Chipsatz verwendet.
Der Twitter-Account SkatterBencher teilte am Morgen des 16. Dezember 2022 erste Bilder des neuen Aorus-B650E-Tachyon-Mainboard aus dem Hause Gigabyte. Dieses wurde speziell für AMD-AM5-CPUs entwickelt, verwendet jedoch nicht - wie zuvor vermutet - den X670E-Chipsatz, wie die meisten Oberklasse-Motherboards für die Ryzen-7000-Serie.
Stattdessen basiert das Aorus Tachyon auf dem B650E-Chipsatz, verwendet einen einzelnen Promontory-21-Chipsatz (PROM21) anstatt zwei wie bei der X670-Serie. Dies bedeutet, dass weniger PCIe-Lanes zur Verfügung stehen. Dies mag unter anderem daran liegen, dass sich bei der Aorus Tachyon-Serie alles um möglichst extreme Übertaktung dreht. Diese Boards verfügen über ein leistungsstarkes VRM-Design, ein überarbeitetes Speicherlayout sowie spezielle Übertaktungstasten.
Wie für die meisten Ürbertaktungs-Boards üblich, besitzt auch das B650E Tachyon nur zwei einzelne DDR5-Steckplätze. Übertakter neigen häufig dazu, ein oder zwei Speichermodule gleichzeitig zu verwenden, was eine höhere Frequenz gewährleistet. SkatterBencher, der die Bilder auf Twitter gepostet hat, ist bekannt für sehr detaillierte Overclocking-Anleitungen für moderne CPUs. Es sieht so aus, als ob wir bald weitere Informationen darüber bekommen werden, wie leistungsfähig der AMD Tachyon der nächsten Generation wirklich ist.
Quelle: Twitter

[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Der B650E ist kein Nachteil beim OC, ein X670 würde allenfalls zusätzliche Fehlerquellen ins System bringen. Und ein 2×-4-Pin-Micro-Fit in der höchsten Qualitätsstufe kann meiner Erinnerung nach 600 W bei Raumtemperatur bewältigen, ohne den zulässigen Bereich zu verlassen. Auf weit unter 0 °C im Abwind eines LN2-Pots heruntergekühlt sind sicherlich auch 800 W Dauer- und über 1.000 W Kurzzeitbelastung kein Problem. Damit kann man einen Ryzen 7000 schon ganz gut grillen. Für minderwertige Netzteile hat Gigabyte zumindest früher mal EPS-auf-dreimal-EPS-Kabelpeitschen beigelegt, sodass man die Last auf mehrere Netzteilkabel verteilen kann, ohne zusätzliche Bauteile auf dem Board zu benötigen. (Stichwort: Isolieraufwand)
@all: Die Platine ist laut Gigabyte nicht für den Vertrieb in Europa vorgesehen.