Cebit 2011: kabelloses Spieler-Headset Spectrum 7xb von Steel-Series
Das neue Headset 7xb mit Funkübertragung und praktischen Zusatztasten hatte Steel-Series bisher nur für die X-Box 360 angekündigt. Auf der Cebit bestätigte uns der Hersteller allerdings: Das Spectrum 7xb eignet sich natürlich auch für den PC.
Das neue Steel-Series Spectrum 7xb basiert auf dem bereits sehr guten Spieler-Headset 7H, das sich in unserem Test dank hohem Tragekomfort und gutem Klang einen Top-Produkt erkämpfte. Wie das 7H verfügt auch das 7xb über austauschbare Hörmuschelpolster - eine Version aus Stoff und eine Ledervariante werden mitgeliefert. Zudem lässt sich das Headset für den Transport (etwa zu Freunden oder zur LAN-Party) in drei Teile zerlegen. Den Mikrofonarm können Sie, sofern Sie ihn nicht brauchen, in die linke Hörmuschel schieben. Da das 7xb die gleichen 50-mm-Lautsprecher wie das bereits verfügbare 7H verwendet, dürfte es einen ähnlich guten Klang bieten.
Den Transmitter des Spectrum 7xb verbinden Sie per USB und Klinke- oder Cinch-Kabel mit dem PC. Der USB-Anschluss ist dabei nur für die Stromversorgung zuständig - der Klang stammt von der Soundkarte, beziehungsweise dem Onboard-Sound.
Neu sind beim 7xb natürlich die kabellose Übertragung (4Mbit/s, Distanz: ca. zehn Meter) und die Tasten an der rechten Hörmuschel. Damit können Sie das Headset abschalten, die Lautstärke bestimmen (Spiel-Sound und Voice-Chat lassen sich laut Steel-Series separat einstellen) und die Einstellung Live Mix aktivieren - ob dieses Feature nur mit der X-Box 360 oder auch mit dem PC funktioniert, war noch nicht herauszufinden.
Mit den Zusatz-Tasten tritt das Spectrum 7xb in direkte Konkurrenz zum ebenfalls kabellosen G930 von Logitech, das derzeit für 140 Euro angeboten wird. Das Steel-Series Spectrum 7xb soll ab Juni verfügbar sein und voraussichtlich 150 Euro kosten.
Leider konnten wir das 7xb noch nicht ausprobieren, da Steel-Series auf der Cebit zwar alle wichtigen Infos, aber noch kein finales Muster hatte.
Weitere Infos zum Vorgänger Steel-Series 7H:
Modulares Spieler-Headset Steel-Series 7H im Hands-On-Test

Meines ist jetzt gerade ein Jahr alt und wird momentan umgetauscht
Das zusätzliche Geld wird dann aber meistens in besseren Klang umgemünzt. Nur das man den Klang eben nicht auf ein Datenblatt schreiben kann...
Hier ist eben der Klang auf einem Niveau eines preiswerteren Kopfhörers, aber Features wie Kabelfreiheit, Mikrofon usw. haben halt ihren Preis.
Zumal man bedenken muss, das so ein Kopfhörer eine weitaus längere Lebenserwartung hat, als z.B. ein viel teurere Grafikkarte.