AM5-CPU-Sockel beschädigt: Hilfe im Forum ohne Happy End
Im PCGHX-Forum bat das Community-Mitglied vatertom um Vorschläge zur Reparatur eines AM5-Mainboards mit verbogenen Kontaktfedern. Dabei wurden zwar hilfreiche Tipps gegeben, für den Sockel kam aber leider jede Hilfe zu spät.
Mit dem Sockel AM5 setzt AMD erstmals auch im Desktop auf LGA- statt PGA-Kontakte. Dadurch sind die Prozessoren selbst deutlich weniger anfällig für Beschädigungen, da keine Pins mehr umknicken oder gar abbrechen können. Gleichzeitig ist der Sockel im Mainboard aber deutlich empfindlicher, da sich die dort untergebrachten Kontaktfedern leicht beschädigen lassen. Genau das wurde einem PCGHX-Nutzer nun zum Verhängnis.
Reparatur leider unmöglich
Konkret berichtete der PCGHX-Nutzer vatertom am Wochenende, dass einige Kontakte im Sockel fühlbar hochstehen und damit wohl verbogen sind. Das betroffene Mainboard - ein Asrock X670E PG Lightning - war damit defekt und konnte für den PC nicht weiter verwendet werden. Im Forum fragte er deshalb nach Tipps, die auch prompt gegeben wurden.
Das PCGHX-Community-Mitglied Neuer_User schlug beispielsweise vor, einen örtlichen Uhrmacher um Hilfe zu bitten, um die filigranen Kontaktfedern wieder geradezubiegen. In dieselbe Richtung ging ein Vorschlag von theGucky: Man könnte die Federn selbst - mit großer Vorsicht - wieder in Form bringen. Durch später veröffentlichte Bilder des Sockels war aber bedauerlicherweise klar, dass eine Reparatur wohl unmöglich ist: Einige Kontakte sind sehr stark verbogen, drei fehlen ganz und einer scheint einen schwarzen Belag zu haben - was für einen Kurzschluss spricht.
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Zumindest in diesem Fall war damit leider keine Hilfe möglich, das betroffene Mainboard musste ausgetauscht werden. Manchmal kann ein Geradebiegen der Kontakte aber tatsächlich helfen, und auch abgebrochene Kontakte müssen nicht das Aus bedeuten: Sofern nur einzelne Verbindungen für die Stromversorgung und keine Signalleitungen fehlen, ist das nicht zwangsläufig ein Problem. Ein derartiger Betrieb ist aber natürlich etwas riskanter und läuft - fernab der Garantie - auf eigene Gefahr.
Quelle: PCGHX-Forum

zum thema sockel, hatte nen 7600k geköpft und nen billigen bequiet kühler drauf (be quiet! Shadow Rock 2 Tower), der glaube nicht für den sockel gelistet war. ende vom lied denke die cpu is flöten gegang nach ~2 jahren, windows installation ging nicht, linux lief, hatte aber öfters segfaults welche auf defekten ram hinwiesen. ende vom lied, mainboard+cpu liegen im elektroschrott container und der 2400er ram werkel mit nem 12100 aufn b760 board als nas/jellyfin/owncloud server. hab den ram im alten system, in meinem desktop und aufn neuen board jeweils 12std getestet. die anderen im internet meinten mein ram wäre defekt.
beim anderen pc sind irgendwie auch die pins/lanes an einem pcie slot flöten gegangen, hatte nur 1.6 damals gezockt. erst bei der beta von bf3 is mir aufgefallen das da was nich stimmt. 1 pcie 2.0 lane is halt langsam. als cpu kühler war damals nen scythe orochi drauf.
viele grafikkarten hersteller schreiben doch mittlerweile rein das man den pc mit eingebautert graka nicht transportieren darf wegen schäden durchs gewicht? gibts eigentlich gute graka halter? der crea8or von caseking fand ich gut, leider aber nicht mehr im katalog. sonst gibts ja nur noch die aliexpress käse müll oder gehäuse spezifische lösungen.
(Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich nutze auch nur eine vergleichsweise harmlose 3080 und außerdem teste ich ja jedes Mainboard nur ein paar Tage, das halten die aus. Wenn jemand dagegen jahrelang Grafikkarten im gleichen Mainboard testet, ist oft irgendwann der Slot hinüber.)
Alternative Grafikkartenstützen gibt es ein paar am Markt, aber sie stellen alle mehr oder minder spezifische Anforderungen an das Gehäuse, das Mainboard oder/und die Grafikkarte. Da muss man gucken, was für einen selbst am besten funktioniert. Ich persönlich mag zum Beispiel die von Asrock vielen Mainboards beigelegte Lösung, musste aber feststellen, dass meine Grafikkarte 5 mm zu kurz dafür ist. :-/
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Als Händler bekommt man auch ne Menge RMAs, bei denen meistens natürlich der Sockel so beschädigt schon ankam (ist klar). Manche Hersteller reparieren da tatsächlich, aber als Kunde hast du rein rechtlich kein Anrecht auf eine kostenfreie Abwicklung. Das ist eine mutwillige Beschädigung und ist nicht durch Garantie/Gewährleistung gedeckt.
Zweithäufigstes Problem (seitdem Abdeckkappen Schrauben & Co während der Montage aufhalten) sind auch bei uns herunterfallende CPUs. Nicht beim Einbau, aber beim Ausbau – wenn man das täglich mehrfach macht, will man sich nicht jedesmal die Finger einsauen und greift nur mit spitzen Fingern zu. Gerade bei großen Händen kann das zu wenig sein. Auch AM4-CPUs, wo der Dreck noch näher am Rand ist, sind aus diesem Grund oft auf ihre Pins gefallen, nur waren die halt weniger empfindlich. (Ich persönlich habe meist einen Kühler in den WLP-Rest gedrückt und die CPU damit aus dem entriegelten Sockel genommen, um das Problem zu umgehen.)
Erst versucht man hier zu helfen, dann wird noch über den Mißerfolg berichtet und die Helfer namentlich genannt.
Und einen Sockel kann man wechseln, nur mal so.
Es wird immer schlimmer hier.
Als Händler bekommt man auch ne Menge RMAs, bei denen meistens natürlich der Sockel so beschädigt schon ankam (ist klar). Manche Hersteller reparieren da tatsächlich, aber als Kunde hast du rein rechtlich kein Anrecht auf eine kostenfreie Abwicklung. Das ist eine mutwillige Beschädigung und ist nicht durch Garantie/Gewährleistung gedeckt.