Asrock AM5-Mainboards: Das Drama um die Sticker ist aufgelöst
Das Sticker-Drama bei Asrocks ersten AM5-Mainboards ist offenbar gelöst: Neuere Platinen werden ohne den Aufkleber ausgeliefert, und für frühere Lieferungen gibt es ein Umtauschprogramm.
Der Launch der eigenen AM5-Mainboards lief für Asrock nicht ganz glatt. Beim Erststart eines zusammengebauten Systems dauerte das Booten, je nach dem gewählten Speicherausbau, teils mehrere Minuten. Zwar kündigte das Unternehmen schon Anfang September ein entsprechendes UEFI-Update an, doch dieses war zum Launch nicht auf allen Platinen installiert. Aus diesem Grund griff Asrock auf einen Workaround zurück: Bei einigen frühen AM5-Platinen wurde ein Sticker auf den RAM-Slots aufgebracht, der die lange Boot-Zeit erklärte.
Sticker-Drama und Austauschservice
Mit diesem Aufkleber kam aber gleich das nächste Problem. Die Nutzer wussten zwar nun, dass die lange Boot-Zeit nicht mit einem Defekt zusammenhängt, doch dafür ließ sich der Sticker nicht ganz entfernen. Im Internet tauchten mehrere Berichte auf, dass der Aufkleber Rückstände auf den RAM-Slots zurücklässt. Diese mussten die Kunden mühsam einzeln entfernen, ohne dabei die Slots zu beschädigen.
Inzwischen hat Asrock glücklicherweise auch auf dieses Problem reagiert. Durch das bereits verfügbare UEFI-Update ist der Sticker bei den aktuell ausgelieferten Mainboards nicht mehr notwendig, also müssen Nutzer ihn auch nicht entfernen. Für Kunden, die noch Platinen mit Sticker erhalten haben, hat das Unternehmen nun zudem einen Austauschservice aufgelegt.
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Wer ein Mainboard mit Sticker erhalten hat, und sich durch die Rückstände verunsichert fühlt, kann sich demnach beim Händler melden. Dieser kann dann offenbar an Asrocks Austauschprogramm teilnehmen. So sollen betroffene Kunden schließlich eine Ersatzplatine geliefert bekommen, die ohne lästige Rückstände am Arbeitsspeicher daherkommt.
Quelle: Asrock (Pressemitteilung)

Ich kann Folien auf Hochglanzoberflächen, Glas und Acryl nachvollziehen. Das braucht man nur schief ansehen und schon sind die ersten Kratzer drin.
Was ich nicht verstehe, sind die oben genannten Beispiele, bei denen regelmäßig gezeigt wird, dass manche Hersteller es auch ohne Folie kratzerfrei zum Kunden bringen können, andere wiederum nicht. Ergo geht es, wenn man es will.
Das Plastikteil wäre komplett verkratzt.
Ich stell mir die Frage, ob du 100€-200€ für ein Mainboard ausgeben würdest wo Kratzer drauf sind. Oder dein Smartphone, würdest du das Neu mit kleinen Kratzern kaufen? Ich glaube nicht.