Asus hält künftig 25 Prozent an seinem Auftragsfertiger

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Die Meldung, dass Asus sich von der Mainboard-Fertigung verabschieden will, sorgte heute für Aufsehen. Doch Asus hat die Fabriken bereits vor geraumer Zeit an Pegatron verkauft und folgt aktuell lediglich dem bereits eingeschlagenen Weg.

Asus trennt sich weiter von der Mainboard-Fertigung Quelle: PC Games Hardware Asus trennt sich weiter von der Mainboard-Fertigung Asus gliederte die Fertigung der Mainboards bereits vor einiger Zeit in das Unternehmen Pegatron aus, das sich fortan um die Herstellung der Platinen kümmerte. Nun teilte die Muttergesellschaft Asustek gegenüber der taiwanesischen Börsenaufsicht mit, dass man sich weiter vom Unternehmen Pegatron entfernen will. Laut Digitimes sollen schlussendlich noch 25 Prozent der Anteile am Unternehmen gehalten werden. Als Begründung nennt Asus die so gewonnene Flexibilität, mit der man sich am Markt bewegen kann.

Damit zieht sich Asus weiter aus dem ODM-Geschäft zurück. Medienberichten zufolge soll es in der Vergangenheit bereits zu Reibereien zwischen den beiden Unternehmen gekommen sein. Pegatron habe Aufträge anderer Hersteller aufgrund der Nähe zu Asus verloren, heißt es. Die Marke Asrock soll künftig für Mainboards direkt von Pegatron stehen. Mit ihr will man etablierte Hersteller angreifen und auch das Midrange-Segment und den Highend-Markt bedienen, so Digitimes weiter.

PC Games Hardware hat bei Asus Deutschland nachgefragt und folgendes Statement erhalten:

"Nach der Ausgliederung von Pegatron im Jahre 2008 haben beiden Unternehmen laut Gesetzeslage in Taiwan ca. 2 Jahre Zeit, die endgültige Trennung zu vollziehen. Pegatron wird also im Jahr 2010 an die Börse gehen und Asustek noch einen Rest von ca. 25 Prozent halten. ASUS hatte seine Fabriken bereits zum Zeitpunkt der Asus Ausgliederung an Pegatron übertragen, die Fertigung der Asus Mainboards erfolgte seitdem durch Pegatron.

Jeder Konzernteil konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen (Design, Entwicklung, Fertigung), um eine bestmögliche Wettbewerbsfähigkeit des Gesamtkonzern und der Asus-Gruppe zu gewährleisten."

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    • Kommentare (45)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Havenger Software-Overclocker(in)
        habe mal ne frage zu asus : habe heute mal nach nem neuen handy auf amazon geschaut und kann es sein das die auch handys produzieren ?
      • Von Havenger Software-Overclocker(in)
        habe mal ne frage zu asus : habe heute mal nach nem neuen handy auf amazon geschaut und kann es sein das die auch handys produzieren ?
      • Von feivel
        das find ich sehr schade, ich habe immer bevorzugt asus gekauft....
      • Von antuodem1 Schraubenverwechsler(in)
        ASUS hat seit Jahrzehnte die Maßstäbe was Mainboard angeht, gesetzt. Ich finde es schade, MSI und Gigabyte fertigen auch super boards, aber für mich, hatte stets Asus die nase vorne. Hoffentlich überlegen Sie sich nocheinmal...
      • Von Havenger Software-Overclocker(in)
        naja das striker 2 war ja mit absicht eines der besten boards überhaupt ...
      • Von winpoet88 Freizeitschrauber(in)
        Ich finde das Schade.....schliesslich gehört ASUS zu besten Mainboardherstellern......Klar, auch
        die hatten schlechte Serien (wenn ich da z.B. an mein 1stes Striker mit dem 680i Chipsatz denke.....war eine Katastrophe). Aber bei anderen Herstellern sieht das auch nicht besser aus.

        MfG Winpoet
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