Asus ROG Crosshair X670E Extreme: Mainboard mit PCI-Express 5.0, 60-Watt-Ladefunktion u. v. m. für Ryzen 7000

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ASUS ROG X670 2
Quelle: Asus

Zur Messe Computex 2022 hat Asus das Gaming-Mainboard ROG X670E Extreme für die neue AMD-Plattform AM5 vorgestellt. Die Hauptplatine kommt mit PCI-Express 5.0, 60 Watt-Ladefunktion und mehr.

Der taiwanesische Hersteller Asus teilt seine Mainboards in unterschiedliche Produktfamilien ein, über die Einsteiger-Gaming-Serie TUF Gaming, die Boards für Kreativschaffende Proart bis hin zur ROG-Serie. Passend zur Computex 2022 und der Vorstellung von Ryzen 7000 alias Raphael hat Asus das neue ROG Crosshair X670E Extreme gezeigt, wobei es sich um ein Mainboard im E-ATX-Standard handelt. Wie der Name bereits andeutet, basiert es auf dem X670E-Chipset. Die anderen beiden AM5-Chipsets sind der normale X670 und der B650.

5x M.2-Slots, 2,5 Gbit-LAN und 60-Watt-USB-Anschluss

Beim Asus ROG Crosshair X670E Extreme lässt sich DDR5-RAM verwenden, wobei dieser sich übertakten lässt. Insgesamt bietet das neue ROG-Mainboard fünf M.2-Anbindungsmöglichkeiten, wobei es direkt auf dem Mainboard zwei M.2-Slots gibt und drei via ROG Gen Z.2-Karte verfügbar sind. Vier M.2-Slots unterstützen den Modus PCI-Express 5.0 ×4. Für alle Steckplätze stehen Kühlkörper zur Verfügung. Mit sechs SATA-6-Gb/s-Anschlüssen kann man auch etliche Festplatten zur Datenarchivierung direkt anschließen. Im I/O-Panel gibt es einen USB-Typ-C-Port nach dem Standard USB 3.2 Gen 2 2 × 2, der den Aufladestandard Quick Charge 4+ unterstützt, sodass man mit bis zu 60 Watt etwa sein Smartphone oder Laptop aufladen kann. Um mit 60 Watt laden zu können, muss das Stromkabel für das Frontpanel an den 6-Pin-PCIe-Grafikkartenanschluss angeschlossen werden, sonst bleibt es bei maximal 27 Watt.

Bildergalerie

Zum Anschluss externer Geräte offeriert das ROG Crosshair X670E Extreme einige USB-Ports, etwa USB-C mit USB4 oder USB-A mit USB 3.2. Für eine maximale Individualisierung besitzt das Mainboard ein Anime-Matrix-Display mit LEDs. Wer möchte, kann via Aura-RGB-Header, einem adressierbarer Gen-2-Header und ein sechspoliger ARGB-Gen-2-Header, der zwei weitere ARGB-Gen-2-Header unterstützt, erlaubt es RGB-LED-Leuchten ans Gehäuse anzuschließen. Um den Komponentenwechsel einfacher zu gestalten, gibt es die PCIe-Q-Release-Knöpfe für PCI-Express-Slots sowie einen ähnlichen Knopf zum Wechsel der DIMM-RAM-Riegel. Für die Internetverbindung kann man wahlweise auf Wi-Fi 6E oder auf einen der beiden LAN-Anschlüsse mit 2,5 Gbit oder 10 Gbit zurückgreifen. In Sachen Audio sitz ein Supreme FX 7.1 Surround Sound mit integrierten Verstärkern und ein ESS ES 9218PQ Quad-DAC auf dem Mainboard. So soll das Signal-Rausch-Verhältnis mit 130 dB perfekt für ein High-End-Headset sein. Noch ist unklar, wann das Asus ROG Crosshair X670E Extreme kosten soll und wann es auf den Markt kommt. Parallel zur AM5-Plattform soll die bestehende AM4-Plattform noch einige Jahre existieren, so AMD.

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Sammlung zum neuen Asus ROG Crosshair X670E Extreme:

  • Passend zur Computex 2022 und der Vorstellung von Ryzen 7000 alias Raphael hat Asus das neue ROG Crosshair X670E Extreme gezeigt.
  • Neben dem Support für DDR5-RAM bietet das ROG Crosshair X670E Extreme fünf M.2-Slots, wobei vier PCI-Express 5.0 ×4 unterstützen.
  • Im I/O-Panel gibt es einen USB-Typ-C-Port nach dem Standard USB 3.2 Gen 2 2 × 2, der den Aufladestandard Quick Charge 4+ unterstützt, sodass man mit bis zu 60 Watt etwa sein Smartphone aufladen kann.
  • Zur Internetverbindung kann man wahlweise auf Wi-Fi 6E oder auf zwei LAN-Ports mit 2,5 Gbit oder 10 Gbit zurückgreifen.
  • Wann das E-ATX-Mainboard für den AM5-Chipset X670E auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.

Quelle: Asus

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Was ist wohl mit dem OC Switch?Gibt es jetzt öfter das Dark Hero^^ Wird der wohl weiterhin intergriert/oder überhaupt noch Benötigt?
        Also ich find den super...

        Mich spricht das Board(wegen den Funktionen) zwar an aber selbst die Hälfte vom Vorgänger werde ich nicht zahlen.

        Wird schon Teuer genug 2024.. Neues Board, Neue CPU, Neuen RAM, Neue SSD fürs System da meine schon jetzt 8 Jahre alt ist... das wird bequem 1000-1500€....
        Ich hoffe das ich bei der neuen GPU Generation (AMD wahrscheinlich), mit meinem DPP11 850W noch hinkomme... insbesondere der nervigen neuen Anschlüsse wegen
      • Von LastManStanding Volt-Modder(in)
        Was ist wohl mit dem OC Switch?Gibt es jetzt öfter das Dark Hero^^ Wird der wohl weiterhin intergriert/oder überhaupt noch Benötigt?
        Also ich find den super...

        Mich spricht das Board(wegen den Funktionen) zwar an aber selbst die Hälfte vom Vorgänger werde ich nicht zahlen.

        Wird schon Teuer genug 2024.. Neues Board, Neue CPU, Neuen RAM, Neue SSD fürs System da meine schon jetzt 8 Jahre alt ist... das wird bequem 1000-1500€....
        Ich hoffe das ich bei der neuen GPU Generation (AMD wahrscheinlich), mit meinem DPP11 850W noch hinkomme... insbesondere der nervigen neuen Anschlüsse wegen
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich kann nicht beanspruchen, über jede einzelne Platine gut informiert zu sein. Aber nachdem die meisten Hersteller T-Topologien mit viel Tamtam 2015 bei Skylake eingeführt haben, wurden sie praktisch flächendeckend bis 2019 und der zweiten AM4-Hälfte mit ebenso viel Tamtam wieder abgeschafft. Die B450/X470 und die Coffee-Lake-Boards dazwischen noch relativ oft T-Top; ich glaube Asus hatte das auch noch im Sockel 1200 für die günstigeren Platinen verwendet. (Obwohl es eigentlich das aufwendigere Layout ist.)
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Shinna
        Soweit ich mich erinnere gab es ES Samples welche tatsächlich eine T-Top aufwiesen. Daher ging auch Buildzoid anfangs davon aus, dass das Taichi damit ausgeliefert werden würde. ASrock hat dann aber wohl der Einfachheit halber letztlich auf Daisy Chain umgestellt. Schlicht weil bei Mainboards ja häufig mit Copy/Paste gearbeitet wird. Sprich das Platinen Layout für verschiedene Boards letztlich mehr oder weniger identisch ist und man bei der Komponenten-Bestückung dann unterscheidet.

        Das sieht man zBsp. beim B550 Steel Legend und dem Velocita. Beim Steel Legend sind die "Aufnahme Pins" für den Power und Reset Button auf dem PCB vorhanden aber nicht bestückt.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Das gilt auch für beide X470 Taichi. Das ultimate hatte sowohl power und reset button das normale Taichi hat diese nicht obwohl die Kontakte da sind. Eigentlich braucht man das auch nur bei einem test Rig mit offenen Aufbau.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Soweit ich mich erinnere gab es ES Samples welche tatsächlich eine T-Top aufwiesen. Daher ging auch Buildzoid anfangs davon aus, dass das Taichi damit ausgeliefert werden würde. ASrock hat dann aber wohl der Einfachheit halber letztlich auf Daisy Chain umgestellt. Schlicht weil bei Mainboards ja häufig mit Copy/Paste gearbeitet wird. Sprich das Platinen Layout für verschiedene Boards letztlich mehr oder weniger identisch ist und man bei der Komponenten-Bestückung dann unterscheidet.

        Das sieht man zBsp. beim B550 Steel Legend und dem Velocita. Beim Steel Legend sind die "Aufnahme Pins" für den Power und Reset Button auf dem PCB vorhanden aber nicht bestückt.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Elistaer BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Shinna
        Normal kann der 8 Pin EPS bis zu 384w leisten. Die Highcurrent Variante(welcher auf quasi allen Highend Board ist) über 500w pro 8 Pin EPS.
        Danke ich war mir nicht mehr sicher was die genaue Leistung anging und habe nochmal recherchiert was die asrock x570 taichi Mainboards anging. Laut Reddit waren die Previews als T-Top gebaut worden was dann aber bei den ausgelieferten Modellen geändert wurde auf Daisy Chain. Teilweise wird davon ausgegangen das die ersten ausgelieferten Modelle alle T-Top Waren was diese selten machen würde, Später sind alle Daisy Chain. Ich finde nur keine Bilder der X570 von der Rückseite damit könnte man erkennen was es ist da T-Top ja immer diese schleifen aufweisen würde.
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