Asrock X299 WSI/IPMI: Vollgepacktes Mini-ITX-Mainboard für Intels Core X
Asrock hat sein zweites Mini-ITX-Mainboard mit Intels Sockel 2066 vorgestellt. Das X299 WSI/IPMI kommt anders als das X299E-ITX/AC ohne Tochterplatinen aus, wodurch das PCB bis zu den Rändern vollgepackt wirkt. Obwohl es für den Workstation-Bereich gedacht ist, unterstützt das Mainboard Intels Core-X-Prozessoren.
Asrock ist der einzige Mainboard-Hersteller, der bisher eine Platine im Mini-ITX-Format mit Intels Sockel 2066 anbietet. Wie schon beim LGA 2011-3 ist das Design vergleichsweise aufwendig, weil das Platzangebot so knapp ist. Möchte man die komplette Skylake-X-Familie einschließlich des Refreshs mit bis zu 18 Kernen unterstützen, braucht es eine ordentliche Spannungsversorgung. Der Sockel selbst ist nicht gerade klein, dazu kommen noch vier RAM-Bänke für das Quad-Channel-Speicher-Interface, M.2-Stecker und das I/O-Panel.
Skylake-X(-Refresh) auf Mini-ITX ohne Tochter-PCBs
Beim X299E-ITX/AC hat Asrock das Problem mit zwei Tochterplatinen gelöst, die aufgesteckt werden und so vertikal zusätzlichen Platz für eine M.2-SSD, SATA 6 Gbit/s und USB 3.0 bieten. Unter der Marke Asrock Rack hat Asrock nun das X299 WSI/IPMI vorgestellt, das ohne solche Zusatz-PCBs auskommt, dafür aber auf Ausstattung verzichten muss. Gedacht ist es für den Workstation-Markt, wo es viele Anschlüsse gar nicht braucht. Interessanterweise verzichtet der Hersteller jedoch auf den C422-I/O-Hub ("Chipsatz") für eine Xeon-W-Unterstützung. Der X299-PCH arbeitet ausschließlich mit Core-X-Prozessoren zusammen, weshalb ECC-SO-DIMMs zwar eingesetzt werden können, die Fehlerkorrektur aber entfällt - sofern Asrock keinen Umweg gefunden hat.
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Das X299 WSI/IPMI kommt mit zwei USB-3.0-Anschlüssen, 2 × Gigabit-LAN von Intel und einem GLAN-Port für administrative Wecke aus - 2,5- 5- oder 10-Gigabit-LAN gibt es trotz Workstation-Einsatzzweck nicht. Dazu gesellt sich ein VGA-Bildausgang, der per Aspeed-AST2500-Chip angebunden und zur reinen 2D-Ausgabe gedacht ist. Für die GPU wird der dritte Kühlkörper benötigt. Intern sind noch 4 × SATA 6 Gbit/s, USB 3.0 und ein sogenannter OCuLink für U.2 vorhanden. Die Spannungsversorgung bleibt bei insgesamt sieben VRM-Phasen, nutzt verglichen zum Schwester-Mainboard aber ein anderes Design.

Die Kühlkörper auf diesem Board sind aber sehr viel effizienter als die sinnlosen auf den gaming boards, da sie wärme abgeben können und nicht speichern.
Das Brett ist aber trotzdem sinnlos, weil man keine Xeon-W CPUs drauf schnallen kann.
ECC RAM unterstützt aber jedes 2066er Brett, natürlich auch ohne Error Correction Function
Wirklich niedlich. Bald sind die Kühlkörper größer als die restliche elektronische Ware.