Asrock, EVGA und MSI zeigen erste LGA 2011-3 Motherboards für Haswell-Extreme mit X99
Die drei Motherboardhersteller Asrock, MSI und EVGA haben auf der Computex erste X99-Motherboards samt DDR4 vorgestellt. Bei den Hauptplatinen handelt es sich offensichtlich aber noch um Prototypen, da teils Anschlüsse und Aufbauten fehlen.
Haswell Extreme wirft seine Schatten voraus: Die drei Motherboardhersteller Asrock, EVGA und MSI haben erste X99-Boards für Sockel 2011-3 angekündigt. Diese verwenden den X99-PCH und laufen mit DDR4-RAM. Das Board von EVGA verfügt über eine große Ausstattung, zu erkennen sind fünf PCI-e-3.0-x16-Slots und ein PCI-e-3.0-x4-Slot. Auch sind Sockel-2011-typisch acht RAM-Bänke vorhanden. Diese unterstützen Quad-Channel DDR4-Arbeitsspeicher mit DDR4-2133. Weiterhin sind Diagnose-LEDs, Volt-Abnahme und Einschaltknöpfe verbaut, was vor allem Übertakter freuen dürfte. Dank der 10 SATA-6-Gb/s-Anschlüsse können viele Festplatten angeschlossen werden. Preislich wird sich das Motherboard an seinem Vorgänger, dem EVGA X79 Dark mit X79-Chipsatz, orientieren, dieses liegt im Bereich von 380 Euro.
MSI zeigte ebenfalls ein Board mit X99-PCH. Dieses hat ebenfalls, wie die Modelle von EVGA und Asrock, noch keine genaue Produktbezeichnung. Auch dieses Motherboard wird DDR4-Speicher nutzen, laut Hersteller bis zu 64 GB. Auf dem Board kommen Sockel 2011-typisch 8 RAM-Slots zum Einsatz. MSI gab an, dass RAM-Geschwindigkeiten bis DDR4-2666 möglich sind. Das Board verfügt über vier PCI-e-3.0-x16-Slots und zwei PCI-e-3.0-x4 Slots. Weiterhin ist ein M.2-SSD-Anschluss verbaut. Auch hier wurde, wie bei den anderen Boards auch, noch nichts zu einer preislichen Gestaltung bekannt. Aufgrund der jetzigen X79-Serie ist jedoch von 150-270 Euro auszugehen.
Zum Schluss zeigte Asrock ein erstes X99-Board, dieses sogar in Aktion. Auf dem Computex-Stand von Adata ist auch ein Asrock-Motherboard mit X99-PCH aufgetaucht. Auf dem Board war Arbeitsspeicher von Adata im Einsatz, welcher mit einer Frequenz von DDR4-2746, einer Spannung von 1,2 Volt und den Timings 14-14-14-36 lief. Die PCI-E-Slots waren leider abgedeckt, es sind aber sechs SATA-6-Gb/s-Slots zu sehen. Auch ein SATA-Express-Port ist vorhanden. Preislich bewegen sich die Vorgänger des Boards im Bereich von 150 bis 500 Euro, was auch für die neue Generation zu erwarten ist.
Quelle: Wccftech

Bei Haswell-DT befinden sich ebenfalls Spannungswandler auf dem Board, anders geht es gar nicht. Aber die übernehmen nicht mehr die Feinregulation der Kernspannung, sondern reduzieren die 12 V vom Netzteil nur auf iirc 1,5-2 V. Die Feinregulierung macht dann eine zweite Wandlerstufe auf dem CPU-Substrat.
Erwähnenswert wären eher die durchgängig zwei Slots pro Speicherkanal, die bei ja DDR4 nach diversen News und Usern gar nicht oder nur mit großem, im Desktop nicht finanzierbaren Aufwand möglich sein sollen
das schaut ja fast so aus als wenn anders wie beim Haswell beim Haswell-E die Spawas noch auf dem Board sind und nicht in der CPU