AMD Ryzen 7000: Das erste Mainboard mit A620-Chipsatz zeigt sich in Bildern

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ASRock A620M-HDV/M.2
Quelle: Asrock

Das ASRock A620M-HDV/M.2 ist das erste Mainboard mit dem auf geringe Kosten optimierten und in Sachen Features beschnittenen A620-Chipsatz, der den Einstieg in die AM5-Plattform deutlich attraktiver machen soll. Geboten werden aber nur rudimentäre Funktionen.

Die vier Chipsätze für AMDs aktuelle AM5-Plattform, der X670E, X670, B650E und B650, sowie die gesamte Ryzen 7000 Serie haben aufgrund der vergleichsweise hohen Einstiegskosten bisher einen schweren Stand bei Anwendern. Das derzeit günstigste Mainboard mit B650-Chipsatz notiert laut PCGH-Preisvergleich bei 160 Euro.

Bildergalerie

A620 soll AM5 deutlich attraktiver machen

An dieser Stelle soll der A620-Chipsatz als Einsteigerlösung Abhilfe schaffen und einen günstigeren und somit attraktiveren Einstieg in die von Anwendern bisher oftmals als zu teuer befundenen AM5-Plattform ermöglichen. Bereits zur CES 2023 im Januar dieses Jahres versprach AMD günstigere Mainboard und stellte Preise ab 125 US-Dollar in Aussicht. Die erste dieser günstigen Platinen zeigt sich jetzt erstmals in Bildern.

ASRock A620M-HDV/M.2 als Einsteigerlösung

Das ASRock A620M-HDV/M.2, zu welchem die Website Videocard entsprechendes Bildmaterial und Informationen zugespielt bekommen hat, wird wie der Name bereits verrät auf den A620-Chipsatz setzten. Dieser wird wie erwartet keinen Support für PCIe 5.0 bieten und Grafikkarten sowie Massenspeicher ausschließlich über den Vorgängerstandard PCIe 4.0 anbinden. Auch beim Speicher gibt es Abstriche.

PCIe 4.0 x16 für GPUs und PCIe 4.0 x4 für SSDs

Im Falle des ASRock A620M-HDV/M.2 befinden sich neben einem über PCIe 4.0 x16 angebundenen Slot für die Grafikkarte lediglich ein M.2-Steckplatz nach PCI Express 4.0 mit 4 Lanes auf der Hauptplatine. Hinzu kommen 10 virtuelle Phasen (8 + 2) respektive 6 reale Phasen (4 + 2) für die Spannungsmodulation von CPU, SoC und RAM. Eine Audiolösung vom Typ Realtek ALC897 kümmert sich um die Beschallung.

Promontory 22 soll auf Promontory 21 folgen

Die aktuell verbaute erste Generation des A620-Chipsatz soll auf dem bereits bekannten PCH-Chip "Promontory 21" aufbauen, während bereits eine erste Revision auf Basis des neuen "Promontory 22" in Planung sein soll. Diese soll bereits ab Werk auf alle Features verzichten, die aktuell aus Kostengründen gestrichen wurden.

Preise sind noch nicht durchgesickert

Die Preise, die ASRock und die anderen Bordpartner für ihre Platinen mit A620 aufrufen werden, sind bislang noch nicht bekannt, erste Gerüchte sprechen aber von einem Preisbereich von 100 bis 140 Euro zur Einführung. Mittelfristig müssen sich die A620-Platinen aber deutlich unter den ab 160 Euro erhältlichen und deutlich besser ausgestatteten B650-Modellen einordnen.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TiH8 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hagal
        Aha, mit ohne PCiEX 5
        Mal abgesehen davon, dass du dir gerade einfach irgendeine völlig krumme Abkürzung ausgedacht hast: wieso sollte ein Low-End-Plattform unbedingt PCIe 5.0 benötigen?
        Zitat von FreddyderStarke
        Also wenn man sich die Anschlüsse auf I/O Seite anguckt, motiviert das ja richtig einen Fuffi mehr ausgeben zu wollen
        5x USB hinten + 2x USB vorne dürften für mehr als 90% der Nutzer ausreichen
      • Von TiH8 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hagal
        Aha, mit ohne PCiEX 5
        Mal abgesehen davon, dass du dir gerade einfach irgendeine völlig krumme Abkürzung ausgedacht hast: wieso sollte ein Low-End-Plattform unbedingt PCIe 5.0 benötigen?
        Zitat von FreddyderStarke
        Also wenn man sich die Anschlüsse auf I/O Seite anguckt, motiviert das ja richtig einen Fuffi mehr ausgeben zu wollen
        5x USB hinten + 2x USB vorne dürften für mehr als 90% der Nutzer ausreichen
      • Von chill_eule Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von sinchilla
        Wie kann man denn so eine Abstimmung machen? Wer 4 Slots nutzt und wem zwei reichen.
        Gibts doch hier

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        Soo wenig Leute mit 4 Riegeln sind das jetzt nicht
      • Von OmasHighendPC Freizeitschrauber(in)
        das letzte Mal wo ich mehr als 2 Slots genutzt habe, ist wohl mindestens 15 Jahre her
      • Von Markzzman BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von sinchilla
        Hab ich auch mal gemacht, vor 20 jahren , im letzten System hab ich mit zwei RGB-Dummys die "Zahnlücken" gefüllt, 32 GB sind aktuell in den meisten Fällen genug.

        Wie kann man denn so eine Abstimmung machen? Wer 4 Slots nutzt und wem zwei reichen.
        Nutze auch nur 2.
        Wird sich bei DDR5 auch nicht ändern.

        Zwecks Bling Bling sieht´s mit 4 zwar besser aus aber ansonsten war es das dann auch mit den Vorteilen von 4 Rams.
      • Von Christoph1717 Software-Overclocker(in)
        habe 8 Slots und 4 genutzt (4x8GB) für mich mehr als genug
        Das ist ein altes Luxus System von einem Freund das ich schon paar Jahre nutze, währed er schon beim Nach-Nachfolger ist
      Direkt zum Diskussionsende
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