AGESA 1.1.9.0 - Neues Update für Ryzen-Mainboards soll FCLK-Stabilität verbessern
AMD hat ein neues AGESA-Firmware-Update in der Pipeline, das über die verschiedenen Mainboard-Hersteller bereits noch im Januar oder spätestens im Februar veröffentlicht werden soll. Die wohl wichtigste Verbesserung betrifft die FCLK-Stabilität bei Taktraten oberhalb von 1600 MHz. Außerdem wird der Windows 10-eigene "Modern Standby"-Energiemodus unterstützt.
Bei einigen AMD-Mainboards kam es in der Vergangenheit zu Stabilitätsproblemen, wollte man den FCLK (Fabric-Takt) jenseits der 1600 MHz betreiben. Dadurch war auch der verbaute Arbeitsspeicher entsprechend begrenzt - in diesem Fall auf DDR4-3200 MHz -, zumindest dann, wenn man die Taktraten der verschiedenen Komponenten (Speicher-, Speichercontroller- und Fabric-Takt) synchron halten wollte, was angesichts der andernfalls entstehenden Leistungsnachteile auch die einzige performante Lösung war.
Weg frei für besseres RAM-OC
Mit dem neuen AGESA 1.1.9.0-Update, dass über neue UEFI-Firmwares verteilt werden soll, gehört dieses Problem schon bald offenbar der Vergangenheit an. Denn AMD gibt an, dass sich die FCLK-Stabilität im Bereich zwischen 1800 und 2000 MHz verbessert habe, was jeder OC-Willige begrüßen dürfte. Doch das ist es noch nicht mit Neuerungen gewesen, auch wenn die weiteren Punkte keine besondere Bedeutung für viele Konsumenten haben dürften.
Durch das neue Update unterstützen die betroffenen Mainboards nun auch den Windows 10-eigenen Energiemodus mit der kryptischen Bezeichnung S0i3, oder schöner ausgedrückt den "Modern Standby"-Modus. Ebenfalls mit an Bord der Neuerungen ist der Support für "fanless X570 motherboards", wie etwa das ASUS ROG Crosshair VIII Dark Hero. Und wie in fast jedem Changelog der Soft- und Hardware-Welt darf der letzte Eintrag natürlich nicht fehlen: Das AGESA-Update bietet noch "generelle Stabilitätsverbesserungen".
Mit der Auslieferung der neuen AGESA-Version möchte AMD über seine Mainboard-Partner entweder bereits im Januar oder im Februar beginnen. Interessierte halten also am besten die Support-Seiten bzw. Download-Bereiche ihres Mainboards im Auge.

Das stimmt. Die RGB-Software anderer Hersteller sollte man aus Stabilitätsgründen lieber nicht installieren.
ASUS hat für mich immer noch die besten Produkte, gerade wenn es um Motherboards und AMD geht. Eine sehr gute Community, deren Forum ist richtig hilfreich.
Und sind wir mal ehrlich, bissl biased ist man immer. Wenn man sich über Jahre und etliche Generationen an das ASUS-UEFI gewöhnt hat (was meiner Meinung nach auch das beste ist), wenn man die Boards kennt und weiß wo alles zu finden ist etc. - da bleibt man auch.
Oben drauf ist AURA Sync halt immer noch das beste RGB-Programm und hat die meisten Plugins und Support (z.B. Corsair RAM mit iCUE sync für AURA). Das sind natürlich Kleinigkeiten, aber die regen einen am meisten auf. Gerade das Gigabyte-UEFI ist doch zum verlaufen, da brichst du dir n Bein bis du was gefunden hast. Sehen Gigabyte-Nutzer aber wahrscheinlich anders
Die genannten Mainboards von MSi, Asrock und Gigabyte sind alle gut und wurden von mir auch schon empfohlen bzw. verbaut. Die Asrock und Gigabyte X570, Asrock B550 kosten unter 200€, die MSi X570 / B550 teilweise unter 150€ und sind alle stabil.
AMD kann ja nichts für deine Probleme mit Asus. Ich habe schon länger das nicht mit Beweisen belegte Gefühl, dass Asus einfach nur noch teuer ist ohne Vorteile zu bieten.
PS: Vorteil vom Asrock B550 Steel Legend ist noch die Diagnose-Anzeige.
Es geht auch nicht immer um den Preis, die X570 Bretter gibt es auch um die 200€ und darunter. Aber wie man sich denken kann, bekommen die dicken Overclocker-Boards die Updates und Funktionen zuerst. Allein schon weil mit den Leuten das testen einfacher ist da sie Fehler melden, die normalen Kunden eher nicht.
Wenn man bei AMD nur stabile Hardware ab 500 Euro bekommt, ist für mich AMD gestorben...
Stabiles BIOS auf allen Boards gab es zu Release nicht.
Irgendetwas hat nicht funktioniert - meist Kleinigkeiten, zählen aber auch. Das zieht sich von dem originalen Ryzen 1000er über den Refresh in die 3000er Serie und nun 5000er Serie - kurz nach Release ist Krieg was gutes BIOS angeht.
Es geht auch nicht immer um den Preis, die X570 Bretter gibt es auch um die 200€ und darunter. Aber wie man sich denken kann, bekommen die dicken Overclocker-Boards die Updates und Funktionen zuerst. Allein schon weil mit den Leuten das testen einfacher ist da sie Fehler melden, die normalen Kunden eher nicht.
Bei AMD bekommt man stabile Hardware sofort und stabile SOFTWARE nach ner Weile.
Das betrifft ja nicht nur BIOS/UEFI bei denen
Wenn man bei AMD nur stabile Hardware ab 500 Euro bekommt, ist für mich AMD gestorben...