AMD Ryzen 2000: Erste B450-AMD-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

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Asrock B450 3
Quelle: PC Games Hardware

Auf der Computex 2018 waren die ersten AMD-Mainboards mit dem Chipsatz B450 zu sehen. Die Hersteller hatten sichtlich ein Abkommen mit AMD, dass die Platinen ausgestellt, aber noch keine Details verraten werden durften. Mit dabei waren Asrock, Asus und MSI. Nur einer sprach etwas konkreter von einem Veröffentlichungstermin im Juli.

Innerhalb der 400er-Refresh-Generation für die Ryzen-2000-Familie alias Pinnacle Ridge hat AMD bislang nur den "Chipsatz" (eigentlich ein einzelner Chip) X470 veröffentlicht. Entsprechende Mainboards runden die AM4-Plattform nach oben hin ab, dürften für die meisten Nutzer aber unnötig teuer ausfallen. Die günstigere Mittelklasse rund um den B450 wurde von einigen Herstellern erstmals auf der Computex 2018 vergangene Woche präsentiert.

Asrock hat bereits sein komplettes B450-Portfolio bestehend aus fünf Platinen vorgestellt, darunter das B450 Pro4 und das B450 Gaming-ITX/ac als Mini-ITX-Platine. Asus war ausschließlich mit dem ROG Strix B450-F Gaming vertreten, das eines der teureren Vertreter mit einem Realtek-ALC1220-Soundchip darstellt. MSI zeigte das B450 Tomahawk und das B450-A Pro. Auffällig ist in ersterem Fall vor allem die Spannungswandlerkühlung, die zwar immer noch aus massiven Aluminiumblöcken besteht, jetzt aber deutlich mehr Oberfläche aufweist.

Viel konnten beziehungsweise durften die Hersteller auf Anweisung AMDs noch nicht zum B450-I/O-Hub sagen. Ein Hersteller ließ sich zur Aussage verleiten, dass die Mainboards ab dem kommenden Monat erwartet werden. Wie schon beim X470 soll AMD im Wesentlichen die Design-Vorgaben strikter gestaltet haben. Die 400er-Platinen garantieren eine werkseitige Unterstützung für alle Ryzen-2000-Prozessoren, ohne erst das BIOS flashen zu müssen. Außerdem sollte der Precision Boost Overdrive als OC-Funktion wieder dabei sein.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: AMD Ryzen 2000: Erste B450-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

        Zitat von Homerclon
        Ich finde es nicht auf Augenhöhe:
        ITX-AM4: 10 Modelle, ab 105 €
        ITX-1151: 60 Modelle, ab 55 €

        Gerade die Auswahl unter 100€ bei AM4 finde ich zu ... eingeschränkt.
        AM4-Mainboards müssen CPUs mit regulär 30 Watt höheren Spitzenverbräuchen aushalten und du zu beim Sockel 1151 die erste Generation mit, die zu aktuellen CPUs inkompatibel ist und deregen Gegenstück von dir nicht mitgezählte FM2+-ITX-Boards waren. Praktischen Nutzen haben diese Altlasten aber nicht, oder würde es dir wirklich helfen, wenn zusätzlich 50 AM4-Bristol-Ridge-only-Platinen im Preisvergleich stünden? Das es davon nur ein-zwei gab, ist nicht Schuld der Mainboard-Hersteller, sondern von AMD selbst. Mainboards für APUs, die gar nicht frei verkauft werden, sind ein Verlustgeschäft.
        Sinnvoller ist es daher, nur aktuelle Modelle zu zählen und die absoluten Office-Billigangebote (nach denen hier bislang niemand gefragt hat) auszusortieren. Z.B.:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] (davon 3 OC-geeignet)
        9× Sockel AM4 von 110 bis 200 Euro (davon 9 OC-geeignet)

        Unter 100 Euro insgesamt sind für Coffee Lake übrigens ganze vier ITX-Mainboards lieferbar. Drei davon für 90 Euro oder mehr und das vierte kostet auch fast 80 Euro. Gute "Auswahl unter 100 Euro" sieht anders aus, willkommen bei Mini-ITX.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: AMD Ryzen 2000: Erste B450-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

        Zitat von Homerclon
        Ich finde es nicht auf Augenhöhe:
        ITX-AM4: 10 Modelle, ab 105 €
        ITX-1151: 60 Modelle, ab 55 €

        Gerade die Auswahl unter 100€ bei AM4 finde ich zu ... eingeschränkt.
        AM4-Mainboards müssen CPUs mit regulär 30 Watt höheren Spitzenverbräuchen aushalten und du zu beim Sockel 1151 die erste Generation mit, die zu aktuellen CPUs inkompatibel ist und deregen Gegenstück von dir nicht mitgezählte FM2+-ITX-Boards waren. Praktischen Nutzen haben diese Altlasten aber nicht, oder würde es dir wirklich helfen, wenn zusätzlich 50 AM4-Bristol-Ridge-only-Platinen im Preisvergleich stünden? Das es davon nur ein-zwei gab, ist nicht Schuld der Mainboard-Hersteller, sondern von AMD selbst. Mainboards für APUs, die gar nicht frei verkauft werden, sind ein Verlustgeschäft.
        Sinnvoller ist es daher, nur aktuelle Modelle zu zählen und die absoluten Office-Billigangebote (nach denen hier bislang niemand gefragt hat) auszusortieren. Z.B.:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] (davon 3 OC-geeignet)
        9× Sockel AM4 von 110 bis 200 Euro (davon 9 OC-geeignet)

        Unter 100 Euro insgesamt sind für Coffee Lake übrigens ganze vier ITX-Mainboards lieferbar. Drei davon für 90 Euro oder mehr und das vierte kostet auch fast 80 Euro. Gute "Auswahl unter 100 Euro" sieht anders aus, willkommen bei Mini-ITX.
      • Von defender197899 Freizeitschrauber(in)
        AW: AMD Ryzen 2000: Erste B450-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

        Ich würde zu nem X370 aus dem Ausverkauf greifen haben meistens bessere VRMs ( ausser MSI und günstige Gigabyte ) , weil wenn ein gutes B450 Board 120 € kostet dann doch lieber ein Asus Prime Pro X370 oder ein ASRock Killer
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        AW: AMD Ryzen 2000: Erste B450-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

        Wird auch Zeit das die kleineren günstigeren Boards kommen.
        Wenn man mal jemanden einen Rechner mit neuer CPU zusammenstellt kann man dann auf die 400´er Boards zugreifen. Und hat keine Probleme mit Biosupdates usw.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        AW: AMD Ryzen 2000: Erste B450-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

        Ich finde es nicht auf Augenhöhe:
        ITX-AM4: 10 Modelle, ab 105 €
        ITX-1151: 60 Modelle, ab 55 €

        Gerade die Auswahl unter 100€ bei AM4 finde ich zu ... eingeschränkt.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        AW: AMD Ryzen 2000: Erste B450-Mainboards von Asrock, Asus & MSI

        Sowohl für Sockel 1151 CFL als auch AM4 liegt die Quote bei knapp 10 Prozent. Bedenkt man, dass AMD lange Zeit keine APUs ausgeliefert hat und sich nur ein kleiner Teil der ITX-Angebote gezielt an Gamer mit dedizierter Grafikkarte richtet, würde ich nicht von defiziten bei den AM4-Board-Entwickler sprechen. Sogar die Gesamtzahl der angebotenen Mainboards ist mittlerweile fast auf Augenhöhe, obwohl es weiterhin keinen High-End-I/O-Hub gibt.

        Was aber stimmt: Kleine PCs sind immer noch ein Nischen- und kein Massenmarkt. Das gilt für Oberklasse-Micro-ATX genauso wie für ITX und wird sich vermutlich so schnell auch nicht ändern.
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