AMD B550: Günstige Mainboards mit PCI-E 4.0 sollen im Juni kommen

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AMD B550: Günstige Mainboards mit PCI-E-4.0 sollen im Juni kommen
Quelle: PCGH

Angeblich plant AMD, die ersten B550-Mainboards am 21. Mai vorzustellen und sie am 16. Juni auf den Markt zu bringen. Der B550 soll den X570 nach unten hin ergänzen und somit PCI-Express 4.0 in die Mittelklasse bringen.

Nachdem letzten Monat ein Mainboard des chinesischen Herstellers Soyo aufgetaucht ist, das auf AMDs neuen B550 I/O-Hub setzt, gibt es für letzteren nun ein angebliches Release-Datum. Laut einem Bericht von Wccftech sollen die ersten B550-Mainboards am 16. Juni in den Handel kommen. Die Vorstellung des neuen I/O-Hubs soll sogar schon am 21. Mai erfolgen.

B550 bringt PCI-Express 4.0 in die Mittelklasse

Als AMD vergangenen Juli die neuen Ryzen-3000-Prozessoren in den Handel gebracht hat, etablierte das Unternehmen damit die Unterstützung für PCI-Express 4.0. Ein Problem waren aber die fehlenden Mainboards, denn es wurde nur ein einziger I/O-Hub vorgestellt, der PCI-Express 4.0 unterstützt: Der X570, der nur auf verhältnismäßig teuren Mainboards zu finden ist.

Zwar gab es einige UEFI-Updates, die auch auf älteren Platinen eine Unterstützung für den neuen PCI-E-Standard ermöglichten, doch wurden diese schnell zurückgezogen. Dadurch war die Nutzung von PCI-Express 4.0 an ein teures X570-Mainboard gebunden. Das soll sich mit dem B550 nun ändern.
Der B550 soll günstige PCI-E-4.0-Platinen ermöglichen, wohingegen der A520 für die neue Einstiegsklasse gedacht ist. Dort wird auf den neuen PCI-E-Standard verzichtet. Quelle: HKEPC Der B550 soll günstige PCI-E-4.0-Platinen ermöglichen, wohingegen der A520 für die neue Einstiegsklasse gedacht ist. Dort wird auf den neuen PCI-E-Standard verzichtet. Dieser unterstützt den neuen Standard zwar nicht selbst, doch sollen entsprechende Mainboards die im Prozessor verbauten Lanes nach draußen führen dürfen. Das bedeutet, dass bei einem B550-Mainboard 20 PCI-Express-4.0-Lanes verwendet werden können. Dazu kommen 10 Lanes der dritten Generation sowie 6 SATA-Anschlüsse und maximal 18 USB-Ports, die über den B550 angebunden werden können. Außerdem dürfte der B550, im Gegensatz zum X570, ohne eine aktive Kühlung auskommen.

Auch interessant: AMD B550: Soyo-Board macht die Runde [Update: Ausstattungsvergleich]

Wie viel die ersten B550-Mainboards kosten werden ist bislang noch nicht bekannt. Wccftech vermutet eine Einordnung im Preisbereich zwischen 80 und 150 US-Dollar, B450-Mainboards bewegen sich derzeit zwischen 60 und 150 Euro. Wem auch das zu teuer ist, der kann indes auf Mainboards mit dem neuem A520-I/O-Hub hoffen. Diese stellen vermutlich die neue Einstiegsklasse dar und lösen damit die bisherigen A320-Platinen ab. Bei A520-Mainboards soll es aber nicht erlaubt sein, die PCI-Express-4.0-Lanes des Prozessors zu verwenden - entsprechende Platinen sollen also nur PCI-Express 3.0 unterstützen.

Quelle: Wccftech via Videocardz

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    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Bei PCIe 5.0 hat noch niemand gezeigt dass das überhaupt mit Steckkarten möglich ist.
        DDR5 dagegen ist in der Tat absehbar, dreht aber wieder nur an der Interface Bandbreite während bei der realen Latenz wenig Fortschritt erwartet wird.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Bei PCIe 5.0 hat noch niemand gezeigt dass das überhaupt mit Steckkarten möglich ist.
        DDR5 dagegen ist in der Tat absehbar, dreht aber wieder nur an der Interface Bandbreite während bei der realen Latenz wenig Fortschritt erwartet wird.
      • Von deady1000 Volt-Modder(in)
        Zitat von sonny1606
        Finde sogar PCI4.0 ist das wichtigste mittlerweile bei neuen Boards. Ein guter 3600/3700x hält für die meisten user sicher die nächsten 7-10 Jahre.


        Ich rüste gefühlt in 2 Jahren wieder auf.
        Jetzt kommt doch gerade erst der richtig geile Shit.

        Du meinst jetzt man chillen die Leute wieder 7-10 Jahre auf den"i7-2600K"s, weil eh nichts passiert, aber so wie der Markt gerade abgeht, kommt doch jetzt gefühlt jedes Jahr ein Meilenstein im Leistungsbereich.
        Daher würde ich nicht sagen, dass die Leute jetzt ewig auf einem Ryzen3000 sitzen bleiben. Intel und AMD werden sich jetzt die nächsten Jahre einen harten Kampf liefern und daher werden gute Produkte dabei rausspringen.

        Sobald DDR5, AM5, PCIe5.0 und der entsprechende Ryzen-16-Kerner auf dem Markt sind, wird wieder geupgradet.
        PCIe4.0 und X570/B550 kann man doch getrost links liegen lassen.
        Das ist eh in 2 Jahren wieder Schnee von gestern, spätestens wenn der Sockel gewechselt ist.
      • Von Gast1697145001
        Zitat von PCGH_Torsten
        Ja, die Serie wird noch fortgesetzt und gemäß Rangliste der AM4-Tests käme nach MSI, Gigabyte und Asus also Asrock als vierter und letzter Teilnehmer. Allerdings gab es Corona-bedingte Verzögerungen, sodass der vierte Teil nicht im nächsten, sondern im übernächsten Heft erscheinen wird. Soweit ich Asrocks UEFIs in Erinnerung habe, sollten AMD PBS- und OC-Menüs aber 1:1 kopiert worden sein. Das heißt für die Power-Target-Einstellungen du kannst die entsprechenden "AMD\..."-Tabellen aus dem MSI- oder Gigabyte-Guide anwenden. (Ich glaube MSI hatte dort die vollständigste Auflistung. Bei Asus fehlten definitiv viele Optionen im AMD-Menü, die in die Asus-eigenen Layouts ausgelagert waren und letztere sind natürlich nicht auf Asrock übertragbar.)
        O. K.
        Danke für die Rückmeldung und die Tipps.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von SlaveToTheRave
        Danke für den Tipp. Muss ich mir noch ansehen. Denn bisher habe ich mich nur am Tag des Zusammenbaus im UEFI des B450M Pro4 aufgehalten,
        um selbiges zu aktualisieren und beim GSkill Aegis RAM manuell XMP (3000) zu aktivieren. Zum herumspielen (OC / UV) hatte ich bisher keine Lust, aber auch keine Notwendigkeit.

        Einen UEFI Guide für aktuelle ASRock Platinen habt ihr ja bisher noch nicht im Heft. Kommt der noch?
        (In den letzten Ausgaben waren ja MSI, Gigabyte und ASUS (?) an der Reihe, wenn ich mich nicht täusche)
        Ja, die Serie wird noch fortgesetzt und gemäß Rangliste der AM4-Tests käme nach MSI, Gigabyte und Asus also Asrock als vierter und letzter Teilnehmer. Allerdings gab es Corona-bedingte Verzögerungen, sodass der vierte Teil nicht im nächsten, sondern im übernächsten Heft erscheinen wird. Soweit ich Asrocks UEFIs in Erinnerung habe, sollten AMD PBS- und OC-Menüs aber 1:1 kopiert worden sein. Das heißt für die Power-Target-Einstellungen du kannst die entsprechenden "AMD\..."-Tabellen aus dem MSI- oder Gigabyte-Guide anwenden. (Ich glaube MSI hatte dort die vollständigste Auflistung. Bei Asus fehlten definitiv viele Optionen im AMD-Menü, die in die Asus-eigenen Layouts ausgelagert waren und letztere sind natürlich nicht auf Asrock übertragbar.)
      • Von sonny1606
        Finde sogar PCI4.0 ist das wichtigste mittlerweile bei neuen Boards. Ein guter 3600/3700x hält für die meisten user sicher die nächsten 7-10 Jahre. Aktuelle titel der letzten Jahre hängen fast nur noch im gpu limit. Das wird mit raytracing+ 4k auch noch langfristig so bleiben. Das heisst dass gerade in den nächsten jahren von den grafikkarten so viel Bandbreite gefordert wird, dass wir ganz schnell pci4.0 ausnutzen werden. Man muss sich nur mal durch rechnen was 60-100 fps bei ultra details, mit raytracing in 4k für Datenmengen zukünftig erzeugen werden. Und jede neue rtx 3070/3080/3080ti und 4070/4080/4080ti wird dies als ziel haben.
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