Erstes AM5-Mainboard unter 130 Euro im Anmarsch?

65
News Valentin Sattler Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Erstes AM5-Mainboard unter 130 (?) Euro im Anmarsch?
Quelle: Asrock

In den USA kann erstmals ein AM5-Mainboard für 125 US-Dollar vorbestellt werden. Wenn das B650M-HDV/M.2 von Asrock nach Deutschland kommt, dürfte es wohl unter 130 Euro kosten. Im Vergleich zu bisherigen AM5-Mainboards wäre das ein deutlicher Preisnachlass.

AMDs Ryzen-7000-Prozessoren sind nun zwar schon seit einigen Monaten erhältlich, in der Hitliste des PCGH-Preisvergleichs tauchen aber immer noch vermehrt die älteren Ryzen-5000-Modelle auf. Das dürfte nicht nur an den höheren Preisen der neuen Prozessoren liegen, sondern auch am neuen Sockel AM5. Denn während AM4-Mainboards schon ab 50 Euro gelistet werden, muss man für die günstigste AM5-Platine stolze 180 Euro bezahlen.

Preisbrecher von Asrock

Die neue Plattform soll bald aber immerhin etwas günstiger werden. Über Twitter wies der AMD-Mitarbeiter David McAfee jüngst auf ein Angebot beim US-Händler Newegg hin, in dem das neue Asrock-Mainboard B650M-HDV/M.2 für 125 US-Dollar vorbestellt werden kann. Zum Vergleich: Bislang war das günstigste AM5-Mainboard bei Newegg für 150 US-Dollar zu haben, gefolgt von zahlreichen Platinen ab 180 USD. Umgerechnet auf Deutschland dürfte das neue Modell somit ebenso zwischen 125 und 130 Euro kosten,

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Das Asrock B650M-HDV/M.2 könnte damit ein Preisbrecher sein, der die Anschaffung eines Ryzen-7000-Systems deutlich günstiger macht. Dafür muss man aber leider auch einige Abstriche in Kauf nehmen: Das µATX-Mainboard verfügt beispielsweise nur über zwei DDR5-Slots und kein integriertes WLAN. Grafikkarten können aufgrund des B650-Chipsatzes zudem nur über PCI-Express 4.0 angebunden werden, was bei heutigen Modellen aber ohnehin keinen Unterschied macht. Relevanter dürfte stattdessen die Anbindung von SSDs sein. Dort kann zumindest einer der drei M.2-Slots über PCI-Express 5.0 kommunizieren.

Ob das Asrock B650M-HDV/M.2 auch in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist bislang nicht bestätigt, im PCGH-Preisvergleich ist es noch nicht gelistet. Asrock dürfte aber kaum einen Grund haben, die Platine dem europäischen Markt vorzuenthalten. Außerdem stellt das Unternehmen bereits eine deutsche Bedienungsanleitung zum Download bereit.

Auch spannend: Mainboard: Asus TUF Gaming B760M-BTF versteckt Anschlüsse

Wer sich selbst ein Ryzen-7000-System zulegen will, darf also hoffen, dass es zumindest bei den Mainboards bald günstigere Alternativen geben wird. Mit den niedrigen Preisen des Sockels AM4 sind diese aber natürlich weiterhin nicht zu vergleichen. Damit AM5-Mainboards derart günstig werden, müsste AMD wohl zuerst einen Chipsatz aus der A-Reihe vorstellen.

Quelle: via Techpowerup

65
    • Kommentare (65)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von djblue1 Schraubenverwechsler(in)
        13.3.2023: Lt. Vergleichsplattform liegen die günstigsten Anbieter derzeit bei €160,-
        War wohl nix.
      • Von djblue1 Schraubenverwechsler(in)
        13.3.2023: Lt. Vergleichsplattform liegen die günstigsten Anbieter derzeit bei €160,-
        War wohl nix.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Gordon-1979
        Ein Elite ist kein Master. Eine 4070 ist auch keine 4080.
        Und du erwartest das die Ausstattung immer besser wird, der Preis aber trotz massiver Inflation und massiv gestiegener Kosten immer gleich bleibt? Das geht leider nicht. Klar stört mich das auch aber ich fürchte an die Realität wird man sich gewöhnen müssen. Du kriegst ja noch immer Sachen für dein Budget nur halt keine Topmodelle mehr.
      • Von Mydgard Freizeitschrauber(in)
        Verstehe nicht recht warum sich hier alle wegen der "nur" 2 RAM Slots aufgregen, quasi jeder nutzt doch eh nur 2 RAM Riegel weil sonst die Bandbreite/Latenz total in den Keller geht ... ja ich weiß, man kann dann nicht nachrüsten falls nötig, aber man kann immer noch die Riegel austauschen ...

        Ich z.B. finde dieses Board interessant und hoffe auf einen baldigen Release, ich plane den Kauf eines neuen Systems mit einem Ryzen 7800X3D (außer die Tests besagen das dann doch Raptor Lake besser ist). Das System sol wieder 5-9 Jahre halten, wegen der allgemein hohen Preise bei Grafikkarten würde ich aber gerne bei Mainboards sparen ... ich übertakte nie und habe auch keine Ansprüche von wegen wie es ausschaut oder ob da "für mich" unnötige Sachen wie WLAN/Bluetooth verbaut sind, nur etwas höheres als 1 Gbit/s LAN fänd ich schon spannend und genau das hat dieses Mainboard.
      • Von Shinna Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von plusminus
        Und dann nur micro ATX mit mieser Spannungsversorgung
        Und jetzt erklärst Du mir mal wie Du zu dieser Aussage kommst. Die VCore VRM besteht aus 4 Phasen mit 8 50A DrMOS PowerStages. Da sind 400A max. nomimal Current. Gut den jagt man eh nicht durch. Das wäre nicht zu kühlen. Bei ca. 50% hat man Peak Efficency bei den verbauten PowerStages. Das wären ~200A Current. Da dürften um die 16w Abwärme anfallen. Das ist mit ein wenig Airflow ohne Probleme zu kühlen. Immerhin sind die DIE Temps der PowerStages idR mit max 150°C in den Datasheets spezifiziert.

        200A Current sind dann ganz zufällig in etwa das was ein 7950X unter Allcore Last aus dem Sockel lutscht. WOW! Das 125$ Board kann also sogar den Top SKU als CPU verkraften. Da ist nicht so viel Spielraum dann für OC aber so ein Board wird eh niemand kaufen und dann einen 16 Kerner draufsetzen. Und für einen 6 oder 8 Kerner ist selbst diese VRM schon Overkill.

        Eine 4 Phasen VRM mit Dual PowerStages war zu Zeiten von z490 oder auch x570 der Mittelklasse vorbehalten. Da wurden im Entry Level noch normale High- und Lowside FETs mit separaten Driver ICs und ggf. sogar Doubler verbaut.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wäre ja nicht so als ob eine 4 Phasen VRM mit Dual PowerStages was ganz neues wäre. ASUS nutzt sowas nun wie lange? 10 Jahre? Der Rest hat Zug um Zug nachgezogen.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Kaimanic
        Alleine dass es nur 2 RAM-Slots bietet, ist für mich ein technisches KO.
        Komisch, 4 wäre für mich ein technisches KO - bei Intel sogar eine Selbstgeißelung, da langsamer.
        Wer lässt denn freiwillig Leistung brachliegen?
        Bei Arbeitsspeicher kauft man immer einfach das Doppelte von dem, was man aktuell benötigt.
        Goldene Regel, habe ich noch nie bereut.
        Einmal reinstecken, mit optimaler Performance justieren, über Jahre hinweg Ruhe, kein Gucken danach, keine Angst ins Bottleneck zu rennen, etc..
        Später irgendwann nachkaufen, da steckt der Teufel im Detail. Mache ich nie wieder.
        Es sind ja sehr wahrscheinlich nicht identische Chips.
        Andersherum ist das ebenfalsl gültig: wer alle 2 Jahre bei Intel und so aufrüsten muss (hehehe^^), der braucht auch nur 2 Slots, dann eben mit der Speichermenge, die aktuell für alles gut genug ist.
        Wer aber natürlich nicht spielt und eine Workstationplatine vollpacken will oder muss, ja den interessieren Overclocking etc. eh nicht, sondern nur reine Stabilität bei niedrigen Herstellerspezifischen garantierten Einstellungen und das Stück weniger Leistung wird einfach hingenommen.
        Aber auch da muss ich sagen: wir sind hier bei PC Games Hardware. Willkommen im Forum. ^^
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk