Erstes AM5-Mainboard unter 130 Euro im Anmarsch?
In den USA kann erstmals ein AM5-Mainboard für 125 US-Dollar vorbestellt werden. Wenn das B650M-HDV/M.2 von Asrock nach Deutschland kommt, dürfte es wohl unter 130 Euro kosten. Im Vergleich zu bisherigen AM5-Mainboards wäre das ein deutlicher Preisnachlass.
AMDs Ryzen-7000-Prozessoren sind nun zwar schon seit einigen Monaten erhältlich, in der Hitliste des PCGH-Preisvergleichs tauchen aber immer noch vermehrt die älteren Ryzen-5000-Modelle auf. Das dürfte nicht nur an den höheren Preisen der neuen Prozessoren liegen, sondern auch am neuen Sockel AM5. Denn während AM4-Mainboards schon ab 50 Euro gelistet werden, muss man für die günstigste AM5-Platine stolze 180 Euro bezahlen.
Preisbrecher von Asrock
Die neue Plattform soll bald aber immerhin etwas günstiger werden. Über Twitter wies der AMD-Mitarbeiter David McAfee jüngst auf ein Angebot beim US-Händler Newegg hin, in dem das neue Asrock-Mainboard B650M-HDV/M.2 für 125 US-Dollar vorbestellt werden kann. Zum Vergleich: Bislang war das günstigste AM5-Mainboard bei Newegg für 150 US-Dollar zu haben, gefolgt von zahlreichen Platinen ab 180 USD. Umgerechnet auf Deutschland dürfte das neue Modell somit ebenso zwischen 125 und 130 Euro kosten,
Das Asrock B650M-HDV/M.2 könnte damit ein Preisbrecher sein, der die Anschaffung eines Ryzen-7000-Systems deutlich günstiger macht. Dafür muss man aber leider auch einige Abstriche in Kauf nehmen: Das µATX-Mainboard verfügt beispielsweise nur über zwei DDR5-Slots und kein integriertes WLAN. Grafikkarten können aufgrund des B650-Chipsatzes zudem nur über PCI-Express 4.0 angebunden werden, was bei heutigen Modellen aber ohnehin keinen Unterschied macht. Relevanter dürfte stattdessen die Anbindung von SSDs sein. Dort kann zumindest einer der drei M.2-Slots über PCI-Express 5.0 kommunizieren.
Ob das Asrock B650M-HDV/M.2 auch in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist bislang nicht bestätigt, im PCGH-Preisvergleich ist es noch nicht gelistet. Asrock dürfte aber kaum einen Grund haben, die Platine dem europäischen Markt vorzuenthalten. Außerdem stellt das Unternehmen bereits eine deutsche Bedienungsanleitung zum Download bereit.
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Wer sich selbst ein Ryzen-7000-System zulegen will, darf also hoffen, dass es zumindest bei den Mainboards bald günstigere Alternativen geben wird. Mit den niedrigen Preisen des Sockels AM4 sind diese aber natürlich weiterhin nicht zu vergleichen. Damit AM5-Mainboards derart günstig werden, müsste AMD wohl zuerst einen Chipsatz aus der A-Reihe vorstellen.
Quelle: via Techpowerup

War wohl nix.
Ich z.B. finde dieses Board interessant und hoffe auf einen baldigen Release, ich plane den Kauf eines neuen Systems mit einem Ryzen 7800X3D (außer die Tests besagen das dann doch Raptor Lake besser ist). Das System sol wieder 5-9 Jahre halten, wegen der allgemein hohen Preise bei Grafikkarten würde ich aber gerne bei Mainboards sparen ... ich übertakte nie und habe auch keine Ansprüche von wegen wie es ausschaut oder ob da "für mich" unnötige Sachen wie WLAN/Bluetooth verbaut sind, nur etwas höheres als 1 Gbit/s LAN fänd ich schon spannend und genau das hat dieses Mainboard.
200A Current sind dann ganz zufällig in etwa das was ein 7950X unter Allcore Last aus dem Sockel lutscht. WOW! Das 125$ Board kann also sogar den Top SKU als CPU verkraften. Da ist nicht so viel Spielraum dann für OC aber so ein Board wird eh niemand kaufen und dann einen 16 Kerner draufsetzen. Und für einen 6 oder 8 Kerner ist selbst diese VRM schon Overkill.
Eine 4 Phasen VRM mit Dual PowerStages war zu Zeiten von z490 oder auch x570 der Mittelklasse vorbehalten. Da wurden im Entry Level noch normale High- und Lowside FETs mit separaten Driver ICs und ggf. sogar Doubler verbaut.
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Wäre ja nicht so als ob eine 4 Phasen VRM mit Dual PowerStages was ganz neues wäre. ASUS nutzt sowas nun wie lange? 10 Jahre? Der Rest hat Zug um Zug nachgezogen.
Wer lässt denn freiwillig Leistung brachliegen?
Bei Arbeitsspeicher kauft man immer einfach das Doppelte von dem, was man aktuell benötigt.
Goldene Regel, habe ich noch nie bereut.
Einmal reinstecken, mit optimaler Performance justieren, über Jahre hinweg Ruhe, kein Gucken danach, keine Angst ins Bottleneck zu rennen, etc..
Später irgendwann nachkaufen, da steckt der Teufel im Detail. Mache ich nie wieder.
Es sind ja sehr wahrscheinlich nicht identische Chips.
Andersherum ist das ebenfalsl gültig: wer alle 2 Jahre bei Intel und so aufrüsten muss (hehehe^^), der braucht auch nur 2 Slots, dann eben mit der Speichermenge, die aktuell für alles gut genug ist.
Wer aber natürlich nicht spielt und eine Workstationplatine vollpacken will oder muss, ja den interessieren Overclocking etc. eh nicht, sondern nur reine Stabilität bei niedrigen Herstellerspezifischen garantierten Einstellungen und das Stück weniger Leistung wird einfach hingenommen.
Aber auch da muss ich sagen: wir sind hier bei PC Games Hardware. Willkommen im Forum. ^^