AM5-Mainboards für Ryzen 7000: Hier bekommt man die neuen Mainboards
Nachdem AMD seine neuen Ryzen-7000-Prozessoren veröffentlicht hat, sind auch die neuen AM5-Mainboards in den Verkauf gestartet. Die meisten Hersteller haben dabei ihre absoluten Highend-Platinen und einige Oberklasse-Modelle vorgestellt. Für Erstere müssen dabei mehr als 700 Euro lockergemacht werden, während der Einstieg bei ca. 320 Euro liegt. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Am Montag wurde AMDs neue Zen-4-Architektur gelauncht und seit Dienstag können zahlungswillige Enthusiasten sich die neuen Prozessoren samt DDR5-Speicher und Mainboards kaufen. Während vor allem die UVP des Ryzen 9 7950X erfreulicherweise kaum über der des Ryzen 9 5950X landete, ist der Rest der Plattform deutlich teurer als ein AM4- oder auch Alder-Lake-System. AMD hat bei AM5 erstmals EXPO, ein eigenes Äquivalent zu Intels XMP eingeführt, sodass für AMD optimierte Subtimings die bestmögliche Performance für das System auch ohne händische Eingriffe ermöglichen.
Bezüglich der Mainboards müssen Early-Adopter aktuell Höchstpreise bezahlen. Während wirklich brauchbare AM4-Platinen mit B550-Chipsatz bereits in der Preisregion von 120 bis 150 Euro angetroffen werden können, so sind bisher einfach noch keine Modelle mit "kleinen" Chipsätzen für AM5 erhältlich. Es gibt nach heutigem Stand 26 im PCGH-Preisvergleich gelistete AM5-Platinen, von denen sechs über X670 und 20 über den High-End-Chipsatz X670E verfügen. Sieht man sich die Modelle an, so erkennt man dabei ein nachvollziehbares Muster.
Die Mainboard-Hersteller haben allesamt ihre High-End-Platinen und einige wenige Exemplare aus der Oberklasse als erstes veröffentlicht. So finden sich im Preisvergleich Platinen wie das Asus ROG Crosshair X670E Hero, das Asrock X670E Taichi (Carrara), das Gigabyte X670E Aorus Extreme sowie MSIs MEG X670E Ace und Godlike. All diese Platinen sind mit Sicherheit objektiv nicht schlecht, doch mit Preisen von über 700 Euro sehr teuer.
Etwas preisbewusstere Nutzer sollten daher auf Platinen wie das Asrock X670E Steel Legend oder das Asrock X670E PG Lightning zurückgreifen, die mit 400 respektive 320 Euro zwar nicht günstig, aber doch etwas weniger teuer sind. Asus, Gigabyte und MSI bieten im Sub-400-Euro-Bereich allerdings nur X670-Platinen, bei denen die Nutzer sich zwischen schnellem NVMe-Speicher und einer Grafikkartenanbindung entscheiden müssen, da nur eine der beiden Komponenten mit PCI-E 5.0 angebunden wird. Die niedrigsten Preise scheint aktuell Mindfactory zu haben, bei denen zeitgleich DDR5-Speicher mit EXPO im Angebot gekauft werden kann. Preisbewusste Nutzer sollten in Anbetracht der Preise auf jeden Fall auf den Release von Platinen mit B650(E) warten, um günstigere Platinen für ihr AM5-System kaufen zu können.
Quelle: PCGH-Preisvergleich

So voll, daß ich eine Extra-PCIe-USB Zusatzkarte kaufen mußte.
Und da bin ich nicht alleine.
Das hatte schon 2 x LAN und viele USB-Anschlüsse für die Zeit.
von daher abwarten, für die, die interessiert sind