10 Gigabit: Realtek bringt neuen Controller zum günstigen Preis
Realtek hat auf der Computex einen neuen Netzwerk-Controller namens RTL8127 ausgestellt, der künftige 10-GBit-Produkte günstiger machen soll. Denn im Vergleich zu bisherigen Chips ist das neue Modell ein gutes Stück preiswerter.
Bei modernen Mainboards sind LAN-Anschlüsse mit 2,5 GBit längst Standard. Wer eine schnellere Datenübertragung benötigt, muss hingegen teils tief in die Tasche greifen und sich zudem in der Mainboard-Auswahl einschränken lassen. Zum Vergleich: Von insgesamt 753 im PCGH-Preisvergleich gelisteten Consumer-Mainboards ab dem Jahr 2022 verfügen nur 57 über 5 GBit. Und wer 10 GBit möchte, kann sogar nur aus 35 Platinen auswählen.
Günstige Alternative
Diese sind wiederum recht kostspielig - das günstigste entsprechende Mainboard kostet stolze 400 Euro. Alternativ kann man zwar auf Erweiterungskarten setzen, auch diese sind aber alles andere als ein Schnäppchen. Aktuell werden sie ab rund 70 Euro angeboten. Bald könnte aber neue Bewegung in den Markt kommen, denn die taiwanische Chipschmiede Realtek hat auf der Computex einen neuen 10-Gbit-Controller angekündigt.
Der Realtek RTL8127 soll sich für 2,5, 5 und 10 GBit eignen und wird über zwei PCIe-4.0-Lanes angebunden. Besonders ist dabei der Preis, denn dieser soll mit nur zehn US-Dollar recht niedrig ausfallen. Zum Vergleich: Der Marvell AQR113 - ein bereits verfügbarer 10-GBit-Controller - kostet 18 US-Dollar. In beiden Fällen ist das nur der Preis für den Netzwerkchip allein, dazu kommen also weitere Bauteilkosten und natürlich die Marge. Die Preisdifferenz allein beim Chip dürfte sich aber durchaus bei den finalen Produkten bemerkbar machen. Vor allem auch deshalb, weil es durch den geringeren Einstiegspreis womöglich gelingt, dass die 10-GBit-Anbindung bei Mainboards bald nicht mehr nur den teuersten Modellen vorbehalten bleibt.
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Bis erste Produkte mit dem neuen Realtek RTL8127 erscheinen werden, dauert es leider noch etwas: Er soll im späteren Jahresverlauf auf den Markt kommen - und dann müssen noch entsprechende Produkte erscheinen. Wer dann den Wechsel auf ein Mainboard, eine Erweiterungskarte oder ein Notebook mit dem neuen Switch plant, muss zudem noch die übrige Infrastruktur bedenken. Schließlich müssen auch die Ethernet-Kabel und der Router für 10 GBit geeignet sein. Dasselbe gilt idealerweise auch für die Internetleitung, falls man nicht nur das Heimnetzwerk optimieren will.
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Quelle: Tom's Hardware



Ich glaub aber, die H!Fiber sind genau die gleichen, wie die 10Gtek, nur mit anderem Label.
Bin gespannt.
Ansonsten ziele ich weiter auf den Mikrotik.
Die Transceiver-Gehäuse kann man aufschrauben. Da habe ich keine Hemmungen, wenn die unangenehm heiss werden sollten.
Genauso beim Switch. Die Bewertungen lesen sich ganz gut. Aber wenn der zu warm wird oder föhnt, kommen da eigene leise Lüfter und größere Kühlkörper rein.
Habe damals auch an meinem Linksys rumgeschraubt als Tomato, DD-WRT und OpenWRT aufkamen.
Gerade bei Home-Lab würde ich das eher abseits aufbauen. Keller wenn geht, separater Wirtschaftsraum, wenn vorhanden, etc.
Ordentliche Verkabelung (auch über kleine Umwege, damit es schön und barrierefrei verlegt ist) wird vorausgesetzt.
Selbst in der Mietwohnung auf einem Stock kommen da schon mal gut "ein paar Meter" zusammen.
Im Mietshaus oder dem Eigenen Heim oder Maisonette sowieso.
Selbst in der Studenten-WG haben wir uns untereinander vernetzt und vom Turmzimmer im Eck bis in das hintere Zimmer mit Balkon verlegt UND die Nachbar-WG zwei Stockwerke über uns durchs Treppenhaus auch noch mit angebunden.
Alles ohne Wände aufreißen oder bohren, alles haushaltsübliche Entfernungen.
4er Pack für 28€: https://www.amazon.de/Mul...
oder den 10er Pack hier für 86€: https://www.amazon.de/QIN...https://www.amazon.de/QIN...
Werden wir sehen. 0,7W vs 4-5W je Port.
Wenn etwas über längere Zeit "Vollgas" übermittelt, dann hast Du die Problematic egal ob Optisch oder klassisch.
Bleibt die Frage, ob bei 10Gbps tatsächlich etwas sooo lange volle Bandbreite ballert...
Bei zwei davon dicht nebeneinander steigen solche No-Name Switche schon nach wenigen Minuten aus, bzw. die Transceiver.
Außerdem lassen sich SFP-Module durch den "Käfig" relativ schlecht passiv kühlen.
Bei Kupfer kannst du einfach überall große Kühlkörper drauf packen und die Wärme direkt von den Chips abführen. Ist bei SFP halt nicht ganz so einfach.
Ich will die deine Anschuffung aber nicht madig reden und drücke dir die Daumen, dass alles rund läuft!
Glaubst du ernsthaft, es läßt dich besser aussehen, wenn du die Fakten verleugnest?
Das kann auf kurzen Distanzen funktionieren, weil die Kabel, gerade in Europa, besser geschirmt sind, als weltweit oder in den USA und weil auf kürzeren Signalwegen die Negativeffekte nicht so zum Tragen kommen.
Du betreibst das Kabel also außerhalb der Spezifikation. (das ist das, was [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] und [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] ansprechen)
Wenn du mir nicht glaubst, geh auf Wikipedia und schau nach.