Ausstattung, Ergonomie, HITS in der Praxis, Leistung und Fazit
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Ausstattung, Ergonomie, HITS in der Praxis, Leistung und Fazit

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Wie fällt die restliche Ausstattung, Ergonomie und Leistung aus? Praxiserfahrung und Fazit.

Restliche Ausstattung wie bei der Pro X Superlight 2

Die HITS-Technologie für die beiden Haupttasten ist klar der Ausstattungshöhepunkt der Logitech G Pro X2 Superstrike. Die übrige Ausstattung ist für eine E-Sports-Maus solide und praxisgerecht, sticht aber nicht aus der Masse hervor. Dazu liefert Logitech dieselben Extras wie damals mit der Pro X Superlight 2. Das heißt, die Funkverbindung stellt auch hier ein 2,4-GHz-Empfänger mit Lightspeed-Technik her, die Unterstützung für Bluetooth fehlt und mehr als zwei Seitentasten sowie eine Scrollrad-Taste hat die Profi-Maus mit achsensymmetrischem Gehäuse nicht zu bieten. Ein dpi-Umschalter fehlt, letzteren können Sie aber im G Hub auf eine der beiden Extratasten für den Daumen legen.

Die Hypershift-Tastenverdoppelungsfunktion ist nützlich, kann wegen der geringen Zahl an Zusatztasten aber nur bedingt eingesetzt werden. Eine Makrofunktion ist ebenfalls vorhanden, allerdings werden aufgezeichnete Tastenfolgen nur abgespielt, wenn die Software installiert ist. Der dpi-Schalter lässt sich dagegen auch an PCs ohne G Hub nutzen. Der Sensor der Logitech Hero 2 mit bis zu 44.000 dpi Abtastrate ist auch schon eine Weile auf dem Markt, und 8.000 Hz Polling-Rate ohne Kabel (nur 1.000 Hz bei Kabelbetrieb!) gehören heutzutage auch zum Standard einer für Profispieler konzipierten Gaming-Maus. Letztere verringert jedoch genauso wie die Maximaleinstellung bei der Klick-Haptik die Akkuleistung, die Logitech mit 90 Stunden angibt.

Trotz deutlich mehr Technik im Inneren ist die Pro X2 Superstrike gerade einmal 1 g schwerer als die Pro X Superlight, deren Ausstattung und Form sie übernimmt. Quelle: PCGH Trotz deutlich mehr Technik im Inneren ist die Pro X2 Superstrike gerade einmal 1 g schwerer als die Pro X Superlight, deren Ausstattung und Form sie übernimmt. Trotz der neuen Technik im Inneren bleibt auch die Logitech G Pro X2 Superstrike mit 61 g ein Leichtgewicht, das Sie ohne großen Kraftaufwand über das Mauspad schieben. Wie die Pro X Superlight 2 ist auch die Pro X2 Superstrike mit Logitechs Powerplay-Induktionsladepads kompatibel. Weitere Ausstattungsmerkmale sind ein Speicher für fünf Profile, das Fach auf der Unterseite mit Stauraum für den Nano-Receiver und alternativer Abdeckung mit PTFE-Schicht, Grip-Tape für die Haupttasten und Seitenteile sowie ein USB-C-auf-USB-A-Adapter.

Ergonomie-Generalist

Für die Logitech G Pro X2 Superstrike übernimmt man nicht nur die Ausstattung der G Pro X Superlight 2, sondern auch deren Form. Die ist perfekt für den Claw- und Fingertip-Griffstil, ermöglicht aber auch dem Palm-Grip-Spieler noch eine ergonomische Mausführung, da das Heck lang gezogen ist und die Oberschale flach ausfällt. Wichtiger als der Griffstil ist die Handgröße. Ist Ihre Hand durchschnittlich groß, gibt es keine Probleme. Für eine kleine oder sehr kleine Hand ist die G Pro X2 Superstrike allerdings nicht geeignet und bei einer sehr großen Hand oder besonders langen Fingern ragen Letztere zu weit über die Haupttasten hinaus. Das wird gerade dann ein Problem, wenn Sie den Schnellauslöser in der Software aktiviert und hier auch noch einen geringen Wert von "1" oder "2" eingestellt haben. Haben Sie dazu einen geringen Betätigungsdruck festgelegt (Stufe 1 bis 3) reagieren die beiden Hauptasten sehr empfindlich und schon die leichteste Berührung löst diese aus.

Da Logitech für die G Pro X2 Superstrike die Form der G Pro X Superlight 2 übernimmt, bietet auch die Profi-Maus mit haptisch-induktiver Auslösemechanik insgesamt eine sehr gute Ergonomie. Quelle: PCGH Da Logitech für die G Pro X2 Superstrike die Form der G Pro X Superlight 2 übernimmt, bietet auch die Profi-Maus mit haptisch-induktiver Auslösemechanik insgesamt eine sehr gute Ergonomie. In puncto Griffigkeit gilt für die Logitech G Pro X2 Superstrike genau dasselbe wie für alle Logitech-Gaming-Mäuse der Pro-X-Superlight-2-Reihe: Das aus leicht angerautem Kunststoff gefertigte Gehäuse ist schon ab Werk recht griffig und bietet auch einer leicht verschwitzten Hand Grip. Wem das aber nicht ausreicht, der kann das mitgelieferte Grip-Tape nutzen, um die Griffigkeit noch spürbar zu verbessern. Die Kehrseite der Medaille: Das Gesamtgewicht erhöht sich um ca. 2,5 Gramm.

Ungewöhnliches, aber keinesfalls unangenehmes Klickgefühl

Egal, ob Sie Profispieler oder Hobbyzocker sind oder die Logitech G Pro X2 Superstrike für Anwendungen oder die tägliche Büroarbeit verwenden. Vom Haptic Inductive Trigger System (kurz HITS) und der Möglichkeit, den Betätigungsdruck und die Klick-Haptik per G Hub einstellen zu können, profitiert jeder Nutzer. E-Sportler und Gamer bekommen mit der fünfstufig verstellbaren Rapid-Trigger-Funktion in Kombination mit der Option, den Auslösedruck zehnstufig einstellen zu können, ein effektives Werkzeug an die Hand, die Klickrate zu maximieren. Davon konnten wir uns bereits bei einer Vorabpräsentation in Lausanne überzeugen. Dort hatten wir die Möglichkeit, unsere Klickrate mit verschiedenen Settings bei den Optionen "Betätigungsdruck", "Schnellauslöser" und "Klick-Haptik" in der HITS-Konfiguration der G-Hub-Software auszuprobieren und zu messen. Dabei stellten wir fest, dass wir die höchsten Werte bei den Klicks pro Sekunde erzielen, wenn sowohl Rapid-Trigger als auch der Betätigungsdruck auf der niedrigsten Stufe 1 stehen.

Wenn Sie sowohl Rapid-Trigger als auch den Betätigungsdruck auf die niedrigste Stufe 1 stellen, erzielen Sie die höchsten Werte bei den Klicks pro Sekunde. Die Reaktion der Tasten wird bei beiden Features sehr gut illustriert. Quelle: PCGH Wenn Sie sowohl Rapid-Trigger als auch den Betätigungsdruck auf die niedrigste Stufe 1 stellen, erzielen Sie die höchsten Werte bei den Klicks pro Sekunde. Die Reaktion der Tasten wird bei beiden Features sehr gut illustriert. Doch nicht nur bei den theoretischen Tests hat uns die Logitech G Pro X2 Superstrike als Schnellfeuermaus beeindruckt. Auch beim Spielbetrieb bemerkten wir, dass unsere Feuerrate spürbar höher ausfällt als etwa bei der G Pro X Superlight 2 mit ihren optisch-mechanischen Tastenschaltern. Auch hier machen sich die "scharfen" Einstellungen beim Betätigungsdruck und der Rapid-Trigger-Funktion positiv bemerkbar. Im Gegenzug empfehlen wir bei der täglichen Arbeit sowie bei Anwendungen generell, einerseits auf die Schnellfeuerfunktion zu verzichten, andererseits beim Betätigungsdruck mindestens den Mittelwert "5", besser noch einen höheren Wert einzustellen. Die Haupttasten der Logitech G Pro X2 Superstrike reagieren, wie wir feststellen, einfach zu empfindlich und es kommt zum ungewollten Auslösen, gerade beim Palm-Grip, selbst wenn Zeige- und Mittelfinger nur ganz gefühlvoll auf den Tasten aufliegen.

Kommen wir zur Klick-Haptik. Die fühlt sich auf jeden Fall anders an als bei einem klassischen Schalter, aber keinesfalls schlechter. Ganz im Gegenteil: Der Auslösepunkt wird klar signalisiert, das gilt auch für die Stufen "1" und "2". Für Anwendungen empfehlen wir trotzdem die Stufen "3" bis "5" weil die Rückmeldung dann besonders definiert, aber auch kräftig ist. Das ist ideal für Doppelklicks, allerdings wirkt sich die höchste Stufe, wie auch Logitech im G Hub anzeigt, auf die Akkuleistung aus.

Apropos Leistung: Der Hero-2-Sensor der Logitech G Pro X2 Superstrike, den Logitech ohne technische Überarbeitung von der G Pro X Superlight 2 übernimmt, tastet präzise und lediglich mit einer messbaren Latenz ab. Selbst bei maximaler dpi-Rate von 44.000 dpi bleibt die leichte Gaming-Maus noch kontrollierbar, ist aber trotzdem hyperempfindlich. Praxisnah ist eine solche Empfindlichkeit nicht, zumal die Profis, aber auch viele Gelegenheitsspieler, dpi-Raten zwischen 400 und 800 dpi bevorzugen.

Der Sensor, Logitechs Hero 2 mit 44.000 dpi, arbeitete schon bei der G Pro X Superlight 2 präzise. Im Fach auf der Unterseite ist Platz für den Empfänger. Eine Abdeckung mit PTFE-Schicht gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Quelle: PCGH Der Sensor, Logitechs Hero 2 mit 44.000 dpi, arbeitete schon bei der G Pro X Superlight 2 präzise. Im Fach auf der Unterseite ist Platz für den Empfänger. Eine Abdeckung mit PTFE-Schicht gehört ebenfalls zum Lieferumfang.

Logitech G Pro X2 Superstrike: Testergebnis

Mit ihrem Preis von 180 Euro muss sich die Logitech G Pro X2 Superstrike natürlich den Vorwurf gefallen lassen, eine weitere (zu) teure Leichtbaumaus zu sein, bei welcher der Hersteller einmal wieder mit Profi-Performance wirbt. Den Preis kann man jedoch nur bedingt, wenn überhaupt, aufrechterhalten, weil die klar für Profispieler entwickelte Gaming-Maus mit einer Innovation kommt, von der, wie wir im Test feststellen, nicht nur E-Sportler und Gelegenheitsspieler, sondern auch der Otto-Normal-Anwender profitieren. Gerade die Tatsache, dass Klick-Haptik und Auslöseverhalten individualisierbar sind, rechtfertigt den Preis weitestgehend. Ob sich allerdings die Klickrate beim Spielen wirklich verbessert und wie es mit der Lebensdauer der HITS-Technik aussieht, muss der Langzeiteinsatz zeigen. Fest steht: Die Logitech G Pro X2 Superstrike ist ein Profi-Werkzeug mit innovativer Technik, das jedem Nutzer Vorteile bringt.

PCGH-Wertung

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rangod
        Ich spiele ja auch ein bisschen Wotlk zwischendurch, und hier brechen mir die FPS in den niedrigen zweistelligen Bereich weg (der FPS counter wird einfach rot) wenn ich 8000Hz auf den Dongle knalle.
        Aber in anderen Games wie zB Apex keine Probleme. Nutze aber trotzdem 1000Hz, bei 8000Hz biste nur noch am laden.
        8000Hz sind ausschließlich fürs Marketing, weil der Unterschied für Menschen schlicht nicht wahrnehmbar ist. Deswegen finde ich den Kritikpunkt "Nur 1.000 Hz Polling-Rate bei Kabelverbindung" unbegründet, wenn nicht sogar falsch.
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Rangod
        Ich spiele ja auch ein bisschen Wotlk zwischendurch, und hier brechen mir die FPS in den niedrigen zweistelligen Bereich weg (der FPS counter wird einfach rot) wenn ich 8000Hz auf den Dongle knalle.
        Aber in anderen Games wie zB Apex keine Probleme. Nutze aber trotzdem 1000Hz, bei 8000Hz biste nur noch am laden.
        8000Hz sind ausschließlich fürs Marketing, weil der Unterschied für Menschen schlicht nicht wahrnehmbar ist. Deswegen finde ich den Kritikpunkt "Nur 1.000 Hz Polling-Rate bei Kabelverbindung" unbegründet, wenn nicht sogar falsch.
      • Von Rangod Software-Overclocker(in)
        Zitat von Khabarak
        Wenn du in einem CPU-lastigen Spiel bist, kann es schon eine Auswirkung haben.
        Es gibt vergleichsweise wenige Spiele, die die CPU wirklich zu 99% auslasten, aber da wird es dann eng.
        Ich spiele ja auch ein bisschen Wotlk zwischendurch, und hier brechen mir die FPS in den niedrigen zweistelligen Bereich weg (der FPS counter wird einfach rot) wenn ich 8000Hz auf den Dongle knalle.
        Aber in anderen Games wie zB Apex keine Probleme. Nutze aber trotzdem 1000Hz, bei 8000Hz biste nur noch am laden.
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von HardWareFresser87
        Fühlt sich das wirklich anders an als mit normalen Gaming-Mäusen? Ich habe aktuell die Razer Viper V3 Pro Faker Edition und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Aber wenn du mir jetzt sagst, dass es vom Nutzen her ein komplett anderes Gefühl ist, würde ich sie mir auch zulegen.

        LG
        Du ich habe gerade nur ausgepackt.. angeschlossen und n bisschen in der Software rumespielt mit den Druckpunkten und dem Feedback..

        Ich hab damit jetzt noch keine runde gezockt.

        Stell es dir vor wie das haptische Feedback an der Handy Tastatur.
        Du spürst halt keinen "klick" sondern ein von der Stärke einstellbares vibrieren wenn du den (einstellbaren) Druckpunkt ausgelöst hast. Und nur auf der Taste wo du klickst.

        Das hat sich jetzt sehr angenehm angefühlt und gibt einen ein sehr klar definiertes Feedback beim klicken...
        Gerade höhere Stufen (so ab 3 von 1-5) fühlen sich sogar Recht wuchtig an.
        Könnte geil sein bei shootern.. gerade semi Auto/ Sniper und Burstwaffen.. weil du jeden Schuss quasi in der Fingerspitze spürst..
        Also richtig schön knackig von den Maustasten her.

        Obst jetzt n gamechanger ist.. keine Ahnung. Wie gesagt ich fand das gerade beim rumtesten sehr angenehm..

        Dafür ist das Ding zu teuer um sich das erzählen zu lassen.. das musst du selbst testen und mögen..
        Wenn du jedoch ne gute Maus hast und zufrieden bist würde ich es mir doch sehr überlegen bei den Preis.. da musst du Testfingern

        Jetzt wüsste ich auch gerne ob es auch eine Tastatur mit so haptischen Feedback gibt
      • Von HardWareFresser87 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Blackfirehawk
        Ich habe die Maus heute zum Geburtstag geschenkt bekommen von meiner Frau..
        Klicken fühlt sich interessant.. aber auch sehr angenehm an... durch das haptische Feedback.. mal sehen wie sich damit zocken lässt.
        Fühlt sich das wirklich anders an als mit normalen Gaming-Mäusen? Ich habe aktuell die Razer Viper V3 Pro Faker Edition und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Aber wenn du mir jetzt sagst, dass es vom Nutzen her ein komplett anderes Gefühl ist, würde ich sie mir auch zulegen.

        LG
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von HardWareFresser87
        Kommt immer auf den Prozessor an, moderne CPUs schaffen das locker. Bei meiner Maus kann ich im Desktop 1000 Hz auswählen, und in Games betreibe ich sie dann mit 4000 Hz. Aber da gebe ich dir recht: 8000 Hz kann man vernachlässigen, da es kaum Unterschiede in den Latenzen zwischen 4K und 8K gibt – auf dem Papier schon, in der Realität aber kaum Auswirkungen. Außerdem zieht 8K ordentlich am Akku.
        Nicht nur das.. die meisten Games können mit der polling rate gar nichts anfangen weil immer nur das neuste Maus Signal pro frame verarbeitet wird.. und die anderen polling Signale verworfen

        Und die Spiele die subframe polling unterstützten sind eher selten.
        (CS und Valorant)

        Es kann dir sogar passieren das du den entsprechenden Render/Input Thread damit überlastest was dazu führt das es selbst auf ner top CPU zu stuttern anfängt.

        Overwatch und Valorant sind deswegen sogar dazu übergegangen Interrupt Moderation auf dem inputthread einzusetzen.. . Signale werden also gesammelt und blockweise abgearbeitet.. (sprich wieder nur das aktuellste Signal und der Rest verworfen)

        Was dazu führt das mehr als 1000-2000hz nur noch Placebo sind.

        Ich habe die Maus heute zum Geburtstag geschenkt bekommen von meiner Frau..
        Klicken fühlt sich interessant.. aber auch sehr angenehm an... durch das haptische Feedback.. mal sehen wie sich damit zocken lässt.

        Ich hoffe Logitech hat seine Qualitätsprobleme für die ich sie kenne in den Griff bekommen...
        Ich hätte mir auch eine etwas andere Farbe als weiß gewünscht.
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