[PLUS] Logitech, Razer und mehr: Sechs schnurlose Gaming Mäuse im Vergleichstest
Schlichte Ausstattung statt vieler Extratasten, lange Akkulaufzeiten und hohe Polling Rate statt auffälliger RGB-Beleuchtung. Ist dies der neue Trend bei den auch für Profi-Gamer geeigneten kabellosen Mäusen? Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2024.
Quo vadis, kabellose Maus?
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Mäuse ohne Kabel haben sich bei Hobbyspielern und professionellen Gamern mittlerweile durchgesetzt. Sie tasten mit bis zu 32.000 Dpi (Logitech G Pro Superlight 2) sowie mit einer Polling Rate von bis zu 8.000 Hz (Razer Cobra Pro mit Hyper Polling Wireless-Adapter) ab und übertragen ihre Daten mit einer auf wenige Millisekunden minimierten Latenz. Damit haben schnurlose Gaming-Mäuse mit Blick auf die zum Einsatz kommende Technik mit ihren drahtlosen Pendants gleichgezogen. Geht es aber um die Ausstattung kabelloser Spielermäuse, scheint sich gerade bei den in den letzten Monaten auf den Markt gekommenen Modellen ein neuer Trend zu entwickeln. So verzichten die Hersteller bei vier von sechs der hier getesteten Mäuse auf eine RGB-Beleuchtung.
Gewicht und Strom sparen
Vor einigen Monaten wollte noch kein Anbieter von Wireless-Mäusen für Gamer bei der Ausstattung auf RGB-Lichtspielereien verzichten. Prominente RGB-Beleuchtungskünstler sind die Razer Basilisk V3 Pro, die Roccat Kone XP Air oder die Logitech G502 X Plus. Selbst Razer spendierte der vor gut einem halben Jahr auf den Markt gekommenen Cobra Pro noch die hauseigenen Chroma-Lichttricks. Wie die Ausstattungslisten unserer Testkandidaten zeigen, scheint dieser Trend gerade bei Modellen ohne Kabel rückläufig zu sein. Hier sind lange Akkulaufzeiten viel wichtiger als die Optik und Werte von ca. 90 Stunden (Logitech G Pro X Superlight 2 und Razer Deathadder V3 Pro) lassen sich nicht erzielen, wenn noch RGB-LEDs mit Strom versorgt werden müssen. Was ebenfalls auffällt ist, dass Zocker-Mäuse ohne Kabel immer leichter werden und trotz ihres Akkus nur 60 g wiegen (Glorious Model D 2 Pro, Corsair M75 Air und Logitech G Pro X Superlight 2). Neben einem Gehäuse mit Leichtbauweise konzentriert man sich bei der Anzahl der Extratasten, für die immer auch ein Schalter verbaut werden muss, auf das Wesentliche. Bei der Corsair M75 Air und Logitech G Pro X Superlight fällt etwa der Dpi-Umschalter dem Stromspar-Rotstift zum Opfer.
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