[PLUS] Sechs Gaming-Mäuse im Vergleichstest - Genesis, Dark Project, Razer und mehr
PCGH Plus: Muss eine auch für das kompetitive Spielen geeignete Maus 200 Euro kosten? Kann man auch mit einem deutlich günstigeren Modell ordentlich zocken? Wir testen sechs Gaming-Mäuse aus verschiedenen Preisklassen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2025.
Geht es auch günstiger?
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Wie viel sind Gamer bereit, für eine kabellose Maus zu bezahlen? Die Antwort auf diese Frage fällt nicht leicht, denn jeder hat andere Ansprüche in puncto Ausstattung, Optik, Haptik und natürlich auch Technik. Wer eine kabellose Gaming-Maus mit einer für das kompetitive Spielen optimierten Form, Gewicht, Akkulaufzeit und modernster Abtasttechnik bevorzugt, ist oft bereit, hohe Preise von bis zu 200 Euro zu zahlen. Entscheidet man sich dann noch für eine Sonderedition wie die Razer Viper V3 Pro Faker Edition, nimmt man auch einen gewissen Preisaufschlag für das limitierte Modell in Kauf. Wer nicht auf den Komfort einer Ladestation verzichten möchte und eine Gaming-Maus kaufen will, die wie die Zowie S2-DW 4K Wireless ganz auf E-Sport fokussiert ist oder wie MSI Versa Pro Wireless mit RGB-Beleuchtung und Vollausstattung ködert, muss auch mit einem Preis zwischen 130 und 150 Euro rechnen.
Gaming-Mäuse mit aufwendiger RGB-Beleuchtung scheinen bei der zockenden Zielgruppe nicht mehr angesagt zu sein. Nur die MSI Versa Pro Wireless ist ein Lichtspieler.
Und was geht unter 100 Euro?
Wie unser Testfeld zeigt, und das ist erfreulich, geht es aber auch noch deutlich günstiger. Weniger als 100 Euro zahlen Sie beispielsweise für unseren Preis-Leistungs-Tipp, die NZXT Lift Elite Wireless. Die verfügt zwar nicht über den neuesten Hightech-Sensor, ist dafür aber sehr griffig und punktet mit ihrer Universalform, die für alle Griffstile und Handgrößen geeignet ist. Reicht Ihnen eine Standardausstattung ohne viele Extras und legen Sie mehr Wert auf ein geringes Gewicht sowie eine stromsparende und dank MCU-Optimierungen sehr präzise Abtastung, ist die mit einem Preis von 60 Euro schon günstige Dark Project Novus eine Empfehlung. Doch es geht preislich noch weiter nach unten. Zum halben Preis bietet der relativ unbekannte Hersteller Genesis die Zircon 660 Wireless an. Sie ist, entgegen meiner anfänglichen Vermutung, keine Billigmaus, sondern liefert zudem eine akzeptable Ausstattung für nur 33 Euro. Andererseits stimmt auch hier die Leistung, denn der 12.000-DPI-Sensor arbeitet trotz einer Polling-Rate von nur 1.000 Hz und fehlender MCU-Assistenz einwandfrei.
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
- Dark Project Novus SE
- Genesis Zircon 660 Wirelss
- MSI Versa Pro Wireless + Mouse Dock Pro
- NZXT Lift Elite Wireless
- Razer Viper V3 Pro Faker Edition
- Zowie S2-DW 4K Wireless
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