[Update] Gesundheitsrisiko durch Technikprodukte: Krebserregende Stoffe in Tastaturen, Mäusen und Ohrhörern
Eine chemische Analyse 28 verschiedener Technikprodukte hat laut Heise äußerst Brisantes zutage gefördert. Demnach kommt in einem Viertel der gestesteten Produkte der krebserregende Stoff SCCP zum Einsatz. Aber auch andere schädliche Bestandteile wie Weichmacher wurden gefunden. Die Gefahr besteht darin, dass Menschen die Giftstoffe über die Haut aufnehmen.
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Quelle: EyeWire_InfoTech_02
Gesundheitsrisiko durch Technikprodukte: Krebserregende Stoffe in Tastaturen, Mäusen und Ohrhörern.
Update vom 12.02.14:
Nachdem sich der Heise-Verlag zu den getesteten Produkten ziemlich bedeckt hielt, hat der Stern nun einige namentlich erwähnt. Bei den Handyhüllen ("Bumper") sei lediglich das iProtect-Produkt für das iPhone 5C mit der giftigen Chemikalie Phenol wirklich negativ aufgefallen. Obwohl vor allem bei den Hüllen häufig unangenehme Gerüche auftreten, habe dieses Feld am besten abgeschnitten. Hier wird ein Auswaschen mit lauwarmen Wasser samt Spülmittel mit anschließendem Aufhängen an der frischen Luft für drei bis vier Tage empfohlen, um etwaige Restlösungsmittel zu entfernen.
Danach werden einige PC-Mäuse genannt. Die "optische Mini-Maus mit USB und Kabeleinzug" eines Noname-Herstellers und die "Mini-Gaming-Maus mit LED-Licht" von Tomorrowtop sowie Jettech dürfen nur deshalb verkauft werden, weil sie vor dem 10. Dezember 2010 in den Verkauf gelangt sind - als das Verkaufsverbot noch nicht galt. Die beiden Tastaturen K200 und Wired Keyboard 600 aus den Markenhäusern Logitech beziehungsweise Microsoft erhielten das Prädikat "eher unbedenklich". Bei No-Name-Geräten wurden hingegen häufig Weichmacher gefunden, teilweise im gefährlichen Bereich.
Mehr Infos gibt es in der aktuellen c't.
Originalartikel vom 09.02.14:
Die menschliche Haut sorgt normalerweise dafür, dass Fremdkörper draußen bleiben. Doch sie lässt auch verschiedene Stoffe passieren. Manche davon befinden sich auch in handelsüblichen Technikprodukten. Und sie sind nicht immer unbedenklich, wie eine von der Zeitschrift c't beauftragte Untersuchung herausfand. In einem Teil der untersuchten Produkte fanden sich zum Beispiel kurzkettige Chlorparaffine (SCCP). Sie sind hierzulande verboten.
Laut Quelle steht SCCP in Verdacht, Krebs auszulösen, indem es sich im Körper anreichert. Gefunden wurde es in jeweils zwei Mäusen und Tastaturen, zwei USB-Kabeln und vier Ohrhörern. Sofern der Hersteller nicht belegen könne, dass die Produkte vor dem 10. Dezember 2012 hergestellt wurden, hätte er diese niemals verkaufen dürfen. Nicht verboten, aber ebenfalls krebserregend seien "Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe", kurz PAK. Sie fand man in drei von acht Mäusen, sieben Tastaturen und in drei von insgesamt vier getesteten Ohrhörern. Den Spitzenwert im Test erreichte eine Tastatur mit 534 mg/kg PAK, die damit den ab 2015 geltenden Höchstwert um ein Vielfaches übertreffe.
In 11 der 28 Produkte habe man außerdem den für die Fruchtbarkeit schädlichen PVC-Weichmacher DEHP vorgefunden. Für diesen soll es längst unbedenkliche Alternativen geben, dennoch sei er den getesteten Technikprodukten mit einer Konzentration von bis zu 145.000 mg/kg beigemischt. Laut Bericht ist er in Kinderspielzeug bereits ab 1000 mg/kg verboten. Dr. Johanna Wurbs vom Umweltbundesamt bewertet die Ergebnisse als Fall für die Marktaufsicht.
Quelle: Heise


an der maus klebt schweiß haut und blut dran
dafür wurde hart gearbeitet
Das war bestimmt ein extra
Da scheint wohl etwas weniger tolles drin gewesen zu sein
Wie kommst du auf so was. ?
Das war bestimmt ein extra
Gut recherchiert. Also c't - nicht PCGH.
Ach Mensch - muss endlich aufhören was von den "Redakteuren" hier zu erwarten.
Und die wichtigste Info fehlt: WELCHE Mäuse, Tastaturen und Kopfhörer sind betroffen?
Gut recherchiert. Also c't - nicht PCGH.
Ach Mensch - muss endlich aufhören was von den "Redakteuren" hier zu erwarten.