Zaunkoenig M1K: Gaming-Maus mit extrem niedrigem Gewicht bei Kickstarter [Update]
Jetzt bei Kickstarter: Mit der M1K plant das neue Unternehmen Zaunkoenig eine Gaming-Maus, die besonders leicht sein soll. Das geringe Gewicht von 23 Gramm soll durch Kohlenstofffaser als Gehäusematerial und den Wegfall von Zusatztasten und Mausrad erreicht werden. Die Zaunkoenig M1K soll bald über Kickstarter finanziert und dann in Deutschland produziert werden, einen geplanten Verkaufsstart gibt es noch nicht.
Update vom 26.09.2019
Wie angekündigt, ist die Zaunkoenig M1K nun bei Kickstarter unterwegs - und das auch erfolgreich. Die minimal angestrebten 10.000 Euro sind bereits deutlicher übertroffen. Aktuell steht der Zeiger bei über 24.000 Euro und 140 Unterstützern. Wer die nur 23 Gramm schwere Maus ergattern will, muss aktuell 169 Euro bei Kickstarter bezahlen. Im Handel soll die M1K gar 249 Euro bezahlen. Warum der Preis so hoch ist, wird unter anderem in der Projektbeschreibung erklärt. So erfordert die Kohlenstofffaserhülle viel Handarbeit, die Kosten steigen auch durch japanische Omron-Switches und ein in Deutschland verlötetes PCB. Stolz ist man auch auf die niedrigen Latenzen bei Mausklicks und die hohen internen Refreshraten bis 8.000 Hertz. Man betont auch, dass eine reine Zweitastenmaus nicht für jeden Spieler geeignet ist.
Nach Plan soll die Produktion im November anlaufen, im März 2020 soll dann die Auslieferung beginnen.
Originalartikel vom 07.08.2019
Vor der Gamescom stellen zahlreiche Hersteller neue Gaming-Mäuse vor, wie zum Beispiel Razers Viper mit analogen Switches zeigt. Auch komplette Neulinge werden angekündigt: Vor zwei Wochen stellte die neue Marke Endgame Gear deren erste Maus vor, nun versucht sich auch das neue Unternehmen Zaunkoenig mit der M1K am Einstieg in den Peripherie-Markt.
Niedriges Gewicht, deutsche Produktion und Kickstarter-Finanzierung
Die M1K soll durch ein besonders niedriges Gewicht punkten: Insgesamt soll sie nur 23 Gramm wiegen, sie wird so wohl die derzeit leichteste Maus am Markt. Damit in Verbindung steht auch der Name des Unternehmens: Der Zaunkönig ist ein besonders kleiner, leichter Vogel.
Insbesondere Gaming-Mäuse wiegen meistens deutlich mehr als die M1K, was unter anderem auch durch Zusatztasten und RGB-LEDs bedingt wird. Auf ebendiese verzichtet die Maus komplett: Die M1K hat lediglich die beiden Maustasten verbaut, selbst das Mausrad ist dem Rotstift zum Opfer geworden. Für die Tasten setzt das Unternehmen nicht auf die üblichen Omron-Taster aus China (Omron 50m), sondern auf die Omron D2F-01F, die in Japan produziert werden, komplexer aufgebaut sind und Gold auf den Kontakten haben.
Quelle: Zaunkoenig
Zaunkoenig M1K
Eine weitere Gewichtsreduktion will Zaunkoenig durch den Einsatz von Kohlenstofffaser erreichen, das leichter ist als der übliche Kunststoff. Auch die Gehäuseform unterscheidet sich stark von üblichen Mäusen, da die M1K explizit nur für den Fingertip-Grip geeignet ist. Dadurch spart sich das Unternehmen den Mausrücken, der für die anderen Grifftechniken notwendig ist.
Quelle: Zaunkoenig
Zaunkoenig M1K: Platine
Im Inneren der M1K arbeitet der gängige Pixart PMW 3360, Angaben zur Auflösung und der maximalen Geschwindigkeiten fehlen - Zaunkoenig spricht hier schlicht von "genug". Eine Software soll es nicht geben, dafür ist die Firmware Open Source und kann so theoretisch frei angepasst werden. Eine weitere Besonderheit ist die Polling-Rate: Diese soll laut Hersteller bei bis zu 8.000 Hertz liegen, sofern man gewillt ist, den USB-Controller zu übertakten.
Auch spannend: Glorious PC Gaming Race Model O-: Ab sofort vorbestellbar, verfügbar ab September
Die M1K ist noch kein richtiges Produkt, sondern derzeit nur ein Prototyp. Laut Zaunkoenig soll die Maus ab August/September über Kickstarter finanziert werden, ein geplantes Produktionsdatum gibt es noch nicht. Die Fertigung soll dabei komplett in Deutschland vonstattengehen: Gehäuse und Kabel sollen von Zaunkoenig selbst in Stuttgart gefertigt werden, das PCB stammt aus Norddeutschland.
Quellen: Zaunkoenig, Computerbase


Die Logitech G602 Wireless Gaming kommt auf ein Gewicht von 472 Gramm
Die wiegt 151,8g mit 2 AA Batterien.
Ich werd wohl bei meiner 66g Maus bleiben.
Übrigens bekommst du eine tastenlose Maus (mit Berührungssensoren) schon ab ca. 10€ (zb. die Manhattan Stealth Touch Maus).
Ich verfolge das Thema "leichte Mäuse" jetzt schon eine Weile, bin aber selbst auch einer, der eher auf schwere Trümmer steht - und soweit ich bisher hier im Forum gelesen hab, gabs auch nur Kommentare von Leuten, die schwerere Mäuse bevorzugen. Gibts denn überhaupt eine Zielgruppe, die auf (ultra-)leichte Mäuse stehen? Was ist der Vorteil dieser Mäuse, ausser in der Laptoptasche ein paar Gramm weniger zu haben? Stelle mir das Ganze ziemlich rutschig vor, wenn da mal ein Windstoß beim Fenster reinkommt ist die Maus am Boden.
Was ein Schrott....und dann noch so "günstig"