Ungewöhnlich: Razer bringt erstmals eine vertikale Gaming-Maus - für mehr Ergonomie

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Ungewöhnlich: Razer bringt erstmals eine vertikale Gaming-Maus - für mehr Ergonomie
Quelle: Razer

Razer hat mit der Pro Click V2 eine neue Gaming-Maus vorgestellt, die in zwei Varianten auf den Markt kommt: flach und vertikal. Das letztgenannte Modell ist im Markt für Gaming-Mäuse ungewöhnlich.

Knapp fünf Jahre nach dem Release der Razer Pro Click hat das Unternehmen ein Nachfolgemodell veröffentlicht - die neue Pro Click V2. Wie schon ihr Vorgänger soll diese ihren Fokus vor allem auf die Ergonomie legen. Passend dazu wird sie in zwei Varianten erscheinen: Neben der normalen, flachen Maus wird gleichzeitig eine zweite Variante namens Pro Click V2 Vertical geben, die für eine vertikale Haltung gedacht ist. Das erstgenannte Modell ist um 30° geneigt, die Vertical-Edition um 71,7°.

Gaming-Ausstattung zum hohen Preis

Mit dieser ungewöhnlichen Lösung stößt Razer in eine Marktlücke, denn vertikale Gaming-Mäuse sind selten. Im PCGH-Preisvergleich sind bislang lediglich vier entsprechende Modelle gelistet, die über einen Sensor mit mindestens 5.000 DPI verfügen. Diesen Wert überflügelt die Pro Click V2 (Vertical) hingegen deutlich - Razer verbaut den Focus Pro 30K Optical Sensor. Zudem wirbt das Unternehmen mit Tastern, die 60 Millionen Klicks überstehen sollen, der allgegenwärtigen RGB-Beleuchtung und einem Mausrad, das optional ohne Einrasten verwendet werden kann.

Weniger interessant ist für viele Spieler wohl ein neues KI-Tool, das auf eine der verbauten Tasten gelegt werden kann. Dieses soll angeblich mit gängigen KI-Diensten wie ChatGPT oder Copilot interagieren und den Nutzer beim Formulieren von Prompts unterstützen.

Links: Razer Pro Click V2<br>Rechts: Razer Pro Click V2 Vertical Quelle: Razer Links: Razer Pro Click V2
Rechts: Razer Pro Click V2 Vertical
Spannender dürfte hingegen die Anbindung sein: Beide Mäuse können über USB-C oder optional auch kabellos über Bluetooth bzw. Wi-Fi mit Daten versorgt werden. Die Akkulaufzeit gibt das Unternehmen nur grob an - die Rede ist von bis zu sechs Monaten. Dieser Wert ist aber wohl nur erreichbar, wenn die Beleuchtung deaktiviert wird. Eine fünfminütige Aufladung soll zudem ausreichen, um die Maus für zwei bis drei Tage zu verwenden.

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Entscheidend für den Erfolg der Razer Pro Click V2 (Vertical) wird vermutlich die Ergonomie werden, die sich zunächst in ersten unabhängigen Tests beweisen muss. Insbesondere das vertikale Modell könnte hier womöglich interessant werden. In jedem Fall werden interessierte Spieler dafür aber tief in die Tasche greifen müssen. Die reguläre Razer Pro Click V2 soll für 110 Euro auf den Markt kommen, wohingegen die Razer Pro Click V2 vertikal 130 Euro kosten soll. Im PCGH-Preisvergleich sind beide Mäuse derzeit noch nicht gelistet, das dürfte aber wohl kommende Woche der Fall sein.

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Quelle: Razer (Pressemitteilung, Produktseite)

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Knatschsack2019 Schraubenverwechsler(in)
        Finde ich super, dass mehr vertikale Mäuse auf den Markt kommen. Bisher fand ich die MX Vertical von Logitech von der Form am Besten. Allerdings ist das Mausrad absolut billig (obwohl Logitech richtig gute in der MX Master 2/3 verbaut hat) und die Taster sind bei mir bereits bei 2 Mäusen kaputt gegangen. Leider legt man für den sowieso schon hohen Preis nicht mal eine neue wertigere Maus auf. Ich habe Hoffnung, dass Razer in die Lücke springt, wenngleich der Preis nochmal deutlich höher als bei der MX Vertical ist. Sehr gut finde ich, dass die Razer-Maus per Kabel und auch kabellos genutzt werden kann.
        Ich habe ansonsten die Hama EMW-500 und 700 sowie die Evoluent VerticalMouse D getestet/benutzt. Die Hama EMW-700 find ich für Preis/Leistung und auch vom Gefühl her ganz gut. Ich nutze sie für die Arbeit. Die Hama-500 war mir etwas zu klein und ihr großer Bruder allgemein einfach besser. Die Oberflächenmaterialien und Taster der Evoluent VerticalMouse D fühlen sich absolut billig an. Und die "Kerbe"/Ablage für den Daumen ist aus einem rutschigen Material und bietet damit null Halt.
      • Von Knatschsack2019 Schraubenverwechsler(in)
        Finde ich super, dass mehr vertikale Mäuse auf den Markt kommen. Bisher fand ich die MX Vertical von Logitech von der Form am Besten. Allerdings ist das Mausrad absolut billig (obwohl Logitech richtig gute in der MX Master 2/3 verbaut hat) und die Taster sind bei mir bereits bei 2 Mäusen kaputt gegangen. Leider legt man für den sowieso schon hohen Preis nicht mal eine neue wertigere Maus auf. Ich habe Hoffnung, dass Razer in die Lücke springt, wenngleich der Preis nochmal deutlich höher als bei der MX Vertical ist. Sehr gut finde ich, dass die Razer-Maus per Kabel und auch kabellos genutzt werden kann.
        Ich habe ansonsten die Hama EMW-500 und 700 sowie die Evoluent VerticalMouse D getestet/benutzt. Die Hama EMW-700 find ich für Preis/Leistung und auch vom Gefühl her ganz gut. Ich nutze sie für die Arbeit. Die Hama-500 war mir etwas zu klein und ihr großer Bruder allgemein einfach besser. Die Oberflächenmaterialien und Taster der Evoluent VerticalMouse D fühlen sich absolut billig an. Und die "Kerbe"/Ablage für den Daumen ist aus einem rutschigen Material und bietet damit null Halt.
      • Von Lord-Haelmchen Freizeitschrauber(in)
        Die Evoluent VerticalMouse Standard Right hab ich seit Jahren. Bei (älteren) Games immer noch völlig ausreichend.
      • Von maty-gamer Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Razer Mäuse gibts ausserhalb vom RazerShop aber fast immer billiger. Und Im Gegensatz zu zB. Logitech wo die Tasten schnell kapput gehen und diesen Doppelklick Bug bekommen, halten die mechanisch optischen Maus-Switches bei meinen Razer Basilisk Modellen wirklich sehr gut. die vertagen ja angeblich zig Millionnen von Tastendrücken.
        Mäuse hol ich nun lieber da - da ich von Logitech entäuscht bin was die Haltbarkeit anbelangt.
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Nuklon
        und dann sparen zu wollen
        Sparen? Selbst bei 70 Taler für eine Maus würde ich nicht von "Sparen" sprechen. Razor verlangt halt einen Aufpreis, der in keinster Weise gerechtfertigt ist. Der Sensor ist ähnlich wenn nicht sogar der gleiche. Also welchen Vorteil hätte ich bei fast dem doppelten Preis? Nicht falsch verstehen, ich gebe oft zu viel Geld für Dinge aus aber dann will ich auch irgendeinen Vorteil. Es gibt ergonomische Mäuse für 20 bis 30 Taler. Da sehe ich in den 70 Talern für die Keychron schon einen Aufpreis für die Innereien, der gerechtfertigt ist. Aber 130? Weil sie leuchtet?
      • Von shaboo BIOS-Overclocker(in)
        Ist bei Stühlen ja das Gleiche; da wird auch gerne am falschen Ende gespart.
      Direkt zum Diskussionsende
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