Ninox Astrum: Modulare Maus mit PMW3360 und optischen Schaltern auf Indiegogo
Der kleine Peripheriehersteller Ninox hat die Astrum angekündigt, deren Produktion über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert werden soll. Dank eines modularen Aufbaus kann die Maus 13 verschiedene Formen annehmen. Unüblich sind die optischen Schalter und der verschiebbare PMW3360-Sensor von Pixart.
An modular aufgebauten Mäusen hat sich schon so manch großer Peripheriehersteller probiert. Mit Ninox möchte sich ein kleiner Vertreter aus Großbritannien an dem Konzept versuchen. Die Serienproduktion der Astrum soll über Indiegogo finanziert werden, wobei 65.000 US-Dollar für eine erfolgreiche Kampagne eingenommen werden sollen. Zum Zeitpunkt, als diese Zeilen geschrieben wurden, stand der Zähler bei gut der Hälfte.
Bei der Astrum lassen sich die mittlere Oberschale und beide Seitenteile abnehmen, um die Form den eigenen Vorlieben anpassen zu können. Neben der anpassbaren Ergonomie kann der Nutzer selbst entscheiden, ob er die zwei Daumentasten möchte. Mit den beileigenden Teilen sollen 13 verschiedene Formen möglich sein. Auf Seiten der Hardware ist zudem der Sensor in der Höhe verschiebbar. Zum Einsatz kommt der optische PMW3360 von Pixart (Avago). Den Schaltertyp nennt Ninox noch nicht, es handelt sich jedoch um optische Ausführungen, die einen Klick über einen Infrarotlichtstrahl registrieren. Die Mausraderkennung ist ebenfalls optisch ausgeführt, was die Langlebigkeit erhöhen soll. Insgesamt soll die Astrum unabhängig von ihrer Form nicht mehr als 80 g (exklusive USB-Kabel) wiegen.
Einige Einstellungen sollen sich ohne Software über Tastenkombinationen an der Maus einstellen lassen. Darüber hinaus möchte Ninox eine Software-Oberfläche anbieten, die weitreichende Optionen ermögliche: Vom Einstellen über die Lift-Off-Distanz bis hin zur Debounce-Zeit der Switches (die Zeit, ab der neue Mausklicke ausgeführt werden). Teile der Firmware stammen aus dem Forum von overclock.net, das gewissermaßen eine Affinität für PC-Mäuse hat, und seien auf eine geringe Eingabelatenz optimiert worden.
Der finale Straßenpreis der Astrum soll 69 US-Dollar betragen (knapp 60 Euro). Der aktuelle Early-Bird-Preis liegt bei 55 US-Dollar (47 Euro). Ist das Kontingent für "frühe Vögel" aufgebraucht, kostet die Maus 65 USD (56 Euro). Hinzu kommen 10 USD (8,55 Euro) für den Versand nach Deutschland, den Blackbox übernimmt. Die Auslieferung soll unter anderem aus der EU und Großbritannien heraus erfolgen, sodass keine Zollkosten fällig werden. Im Lieferumfang sind alle Gehäuseteile enthalten. Ninox möchte in Zukunft die 3D-Modelle zur Verfügung stellen, um eigene Varianten drucken zu können.
