Kein Sensor, kein Akku: Neue Maus setzt komplett auf Induktivität

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Kein Sensor, kein Akku: Neue Maus setzt komplett auf Induktivität
Quelle: PC Watch

Das Unternehmen Mirai zeigt in Japan den Prototyp einer neuen Maus, die ohne optischen Sensor oder Akku auskommen soll. Stattdessen erfolgt die Detektion über Spulen, die im Mauspad verbaut werden. Das dürfte dem Gewicht zugutekommen.

Während Mäuse früher manchmal noch mit Zusatzgewichten beworben wurden, geht der Trend aktuell hin zu immer leichteren Modellen. Vor allem bei drahtlosen Mäusen ist das aber ein Problem, denn der dort notwendige Akku erhöht das Gewicht. Gleichzeitig kann er nicht zu klein ausgestaltet werden, ohne dass die Akkulaufzeit störend wird.

Kein Sensor, kein Akku

Eine Lösung für dieses Problem will das japanische Unternehmen Mirai bieten: Dieses wird auf der Tokyo Game Show 2025 den Prototyp einer neuen Maus namens Super EMR ausstellen. EMR steht dabei für die Funktionsweise des Geräts - elektromagnetische Resonanz. Im Gegensatz zu normalen Modellen kommt also kein optischer Sensor mit einem Akku zum Einsatz, sondern eine im Gerät verbaute Spule.

Im Zusammenspiel mit einem passenden Mauspad, in dem sich weitere Spulen befinden, kann die Maus so ohne Akku und ohne Kabel betrieben werden. Die Position der Maus wird dabei durch Induktion ermittelt: Die Spulen im Mauspad schwingen konstant mit einer festgelegten Frequenz. Kommt die Spule der Maus nahe, kommt es zur Resonanz und damit zu einem lokal höheren Stromfluss, der detektiert werden kann. Zusätzlich können auch Mausklicks übertragen werden, indem sie die Induktivität der Spule in der Maus beim Klick verändern.

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Mit diesem Ansatz, der vor allem aus den Grafiktabletts von Wacom bekannt ist, soll die Mirai Super EMR angeblich eine Genauigkeit von 0,01 mm - grob 2.500 DPI - erreichen. Wie schwer das Gerät ist, und wie die Latenzen ausfallen, ist bislang allerdings noch unbekannt. Zudem ist auch noch unklar, ob, wann und wo die Maus auf den Markt kommen soll. Technisch ist das Konzept aber nicht allzu komplex, bei einem Markterfolg können in Zukunft also weitere Produkte folgen. Da für den Betrieb ein kabelgebundenes Mauspad vorausgesetzt wird, dürften normale, kabellose Mäuse für die meisten Nutzer aber wohl weiterhin die sinnvollere Lösung bleiben.

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Quelle: PC Watch via PC Gamer

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Mazrim_Taim
        oh ja Software.
        Alleine die Tastenreihenfolge zu ändern ist nicht überall möglich.
        Ich nutze die beiden Daumentasten anders als die Zählweise des ~Treibers.

        Wollte mal X-Mouse Button Control testen.
        Als ich das letzte Mal eine neue Maus gesucht habe (schon ein paar Jahre her – G700S) hat Logitech allein über diesen Punkt die meisten Konkurrenten rausgekegelt: Mit beliebig vielen Profilen, die in Abhängigkeit vom aktiven Programm automatisch aktiv werden, ist mir die Belegbarkeit in Spielen vollkommen egal. Ich packe einfach in der Maus-Software die Tastendrücke auf die Buttons, auf denen ich sie haben will. Zum Beispiel in (älteren) Civilization habe ich sogar "Esc" und "Enter" auf den Daumentasten, weil man oft Meldungen bestätigt oder aus Übersichten raus geht, in Strategietiteln verwalte ich meine Truppen mit vielen Ziffernbelegungen, für den Browser stelle ich sogar Modifikator-Kombinationen nach. Das heißt eine Taste ist "Strg" und erlaubt mir Zoomen nur über die Maus oder aber, in Kombination mit den Tasten für die Tab-Durchschaltung, auch den Aufruf von Lesezeichen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Mazrim_Taim
        oh ja Software.
        Alleine die Tastenreihenfolge zu ändern ist nicht überall möglich.
        Ich nutze die beiden Daumentasten anders als die Zählweise des ~Treibers.

        Wollte mal X-Mouse Button Control testen.
        Als ich das letzte Mal eine neue Maus gesucht habe (schon ein paar Jahre her – G700S) hat Logitech allein über diesen Punkt die meisten Konkurrenten rausgekegelt: Mit beliebig vielen Profilen, die in Abhängigkeit vom aktiven Programm automatisch aktiv werden, ist mir die Belegbarkeit in Spielen vollkommen egal. Ich packe einfach in der Maus-Software die Tastendrücke auf die Buttons, auf denen ich sie haben will. Zum Beispiel in (älteren) Civilization habe ich sogar "Esc" und "Enter" auf den Daumentasten, weil man oft Meldungen bestätigt oder aus Übersichten raus geht, in Strategietiteln verwalte ich meine Truppen mit vielen Ziffernbelegungen, für den Browser stelle ich sogar Modifikator-Kombinationen nach. Das heißt eine Taste ist "Strg" und erlaubt mir Zoomen nur über die Maus oder aber, in Kombination mit den Tasten für die Tab-Durchschaltung, auch den Aufruf von Lesezeichen.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Kribson
        Ich finde, da gibt es mit Logitech Powerplay und der entsprechenden Maus bereits eine Lösung mit weniger Kompromissen. Man hat eine kabellose Maus die nicht zwingend auf ein Mauspad angewiesen ist, gleichzeitig muss man sich nie Gedanken machen, dass der Akku mal leer ist, weil sie auf dem Powerplay Mauspad induktiv geladen wird.
        Wäre da halt nicht der bissige Preis und das geschlossene System welches nur auf Logitech und nur bestimmte Mäuse spezialisiert ist.

        Nichts gegen Logitech, aber deren Preispolitik und verkorkste Software mag Ich aktuell nicht so. Und das obwohl Ich ne G703 hier aufm Tisch habe und ne olle 502 aufm anderen Tisch. Schmeckt mir nicht mehr.
      • Von Kribson Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Ich finde, da gibt es mit Logitech Powerplay und der entsprechenden Maus bereits eine Lösung mit weniger Kompromissen. Man hat eine kabellose Maus die nicht zwingend auf ein Mauspad angewiesen ist, gleichzeitig muss man sich nie Gedanken machen, dass der Akku mal leer ist, weil sie auf dem Powerplay Mauspad induktiv geladen wird.
      • Von Steiftier80sg Komplett-PC-Käufer(in)
        Hab die Logitech Superlightspeed x2 mit dem Powerplay Mauspad der zweiten Generation, das der ersten hat nach 4 oder 5 Jahren nicht mehr geladen, hatte die Logitech G Pro darauf, das Mauspad hatte auch noch einen Empfänger und RGB, das neue lädt nur.
        Natürlich ist die Technik sehr interessant, ich frage mich allerdings wie der Tastendruck oder die Bewegung vom Rad übertragen wird, wenn die Maus ohne Strom läuft und das Pad die Position der Maus ortet und kein Akku verbaut ist, natürlich kann man durch Induktion Strom ins innere der Maus leiten, aber wie wird das Signal wieder ausgelesen?
        Abgesehen davon finde ich eine Maus ohne Kabel die man nicht laden muss super, deswegen hab mir das Powerplay Mauspad von Logitech geholt, hält den Akku immer um die 85% und der Akku hält auch so sehr lange, weil die Maus kein bling bling hat.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Naja ein großer Vorteil ist halt das die Maus nicht geladen werden muss.
        Als jemand der kabellose bevorzugt und beides hat (mit Akku oder üblichen Batterien) - die halten mehrere Tage auch wenn man sehr lange zockt, aber Batterie tauschen oder Akku laden nervt.

        Würde das aber kaufen wenns ein offener Standard wäre. Es ist super nervig das Logitech ihren Kram mit wenigen und sauteuren Mousepads verkauft (welches natürlich nur mit ihren Mäusen funktioniert).
        Kein Bock drauf das jeder seine eigene Suppe kocht.
        P.S. bin jemand der Mäuse recht oft tauscht, es gibt nur wenige die wirklich gut in der Hand liegen und für beides (zocken und arbeiten) optimal sind.

        Aktuell halt G703, die ist relativ bequem aber bei weitem nicht perfekt. Und Mausrad gefällt mir da nicht, fürs zocken OK, für die Arbeit meh.
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