Gigabyte Aivia Uranium und Force K7 Stealth: Maus mit externem OLED-Display, Gaming-Keyboard mit flachen Tasten und mehr
Bei einem Besuch in der Redaktion zeigte uns Gigabyte seine kommenden Highlights aus den Bereichen Mäuse, Tastaturen und Lautsprecher. Neben cleveren Ideen wie einem Monitor in der Docking-Station gab es auch außergewöhnliche Lösungen wie die laut Gigabyte ersten Lautsprecher mit USB-3.0-Anschluss.
In Deutschland ist Gigabyte hauptsächlich für Mainboards und Grafikkarten bekannt. Spätestens seit der mechanischen Tastatur Aivia Osmium wissen PCGH-Leser aber, dass der Hersteller auch gelungene Eingabegeräte anbietet.
Maus: Gigabyte Aivia Uranium mit Ghost Macro Station
Besonders gut hat uns die neue kabellose Maus Aivia Uranium gefallen. Diese soll im Juni verfügbar sein und wird mit einer besonderen Docking-Station geliefert. Diese nennt sich Ghost Macro Station und verfügt über ein integriertes OLED-Schwarz-Weiß-Display. Darauf sehen Sie jederzeit, die aktuellen Einstellungen für DPI-Rate und Frequenz sowie die Akkukapazität der Maus. Diese Werte können sehr einfach über die Aivia Uranium geregelt werden: Drücken Sie einfach die Taste an der Oberseite der Maus und bestimmen Sie die Werte per Vier-Wege-Mausrad. Auch Macros lassen sich direkt über das kleine Display konfigurieren, ohne das Spiel verlassen zu müssen.
Auf unsere Rückfrage hin meinte Gigabyte, dass man derzeit überlegt, künftig eine Software zum freien Programmieren des kleinen Displays anzubieten. So könnte man beispielsweise die aktuelle CPU- und GPU-Temperatur und den Teamspeak-Chat anzeigen. Die beiden Tasten an der Oberseite der Ghost Macro Station sind übrigens lediglich dafür gedacht, die Helligkeit zu bestimmen. Im Fuß der Ladestation befindet sich ein ausziehbares Micro-USB-Kabel, das vorne an die Maus angeschlossen werden kann, um den Akku aufzuladen. Zudem hat Gigabyte den Macro-Speicher nicht in die Maus, sondern in die Ladestation integriert. Dadurch wird der Akku der Aivia Uranium geschont.
So soll es laut Gigabyte möglich sein, mit der kabellosen Maus mehr als 70 Stunden zu spielen, bevor diese aufgeladen werden muss. Hierfür werden zwei wiederaufladbare AA-Batterien mit 2.100 mAh mitgeliefert. Auch sonst soll die Aivia Uranium mit einem 5.600-dpi-Lasersensor sowie zehn programmierbaren Tasten einiges bieten und absolut Lag-frei arbeiten. Ob das stimmt, muss unser Test in einer der kommenden Ausgaben zeigen.
Tastatur: Gigabyte Aivia Force K7 Stealth
Manche Vielschreiber wünschen sich eine Tastatur mit flachen Tasten - so wie man es vom Notebook gewohnt ist. Die neue Gigabyte-Tastatur Force K7 Stealth ist allerdings trotz flacher Tasten und sehr kurzem Anschlagsweg nicht für den Business-Einsatz, sondern für Spieler gedacht. Dementsprechend gibt es gerade im wichtigen WASD-Bereich eine Anti-Ghosting-Funktion. Praktisch ist zudem der Knopf, mit dem Sie die Windows-Taste sperren, um nicht versehentlich beim Zocken auf dem Desktop zu landen. Eine LED oben rechts auf der Tastatur zeigt an, ob diese Funktion an- oder abgeschaltet ist. Mit den beiden Drehreglern oben an der Mitte der Tastatur regeln Sie die Beleuchtung der Tasten und die Lautstärke. Beim ersten Ausprobieren wirkte die Aivia Force K7 Stealth bereits gut, sofern man die flachen Tasten mag. Allerdings rutschte die Tastatur relativ leicht weg. Wir sind gespannt, ob Gigabyte unsere Empfehlung, auch im hinteren Bereich der Tastaturunterseite Gummimatten anzubringen, bis zum Verkaufsstart umsetzt.
Lautsprecher: Gigabyte S3000
Das Lautsprecher-Pärchen S3000 verfügt über einen integrierten Sound-Chip und wird daher nicht per Klinkenstecker, sondern per USB-Anschluss mit dem PC verbunden. Dabei nutzt es als angeblich erstes Lautsprecher-Set den mittlerweile weit verbreiteten USB-3.0-Standard. Gigabyte geht es dabei allerdings nicht um die höhere Übertragungsgeschwindigkeit, sondern um die gesteigerte Spannung. Ein USB-3.0-Port kann nämlich 900 mA zur Verfügung stellen, während es beim Vorgänger lediglich 500 mA sind. Allerdings funktioniert das S3000 auch an einem USB-2.0-Port oder lässt sich sogar von einem externen Akku versorgen. An der rechten Seite des rechten Lautsprechers befindet sich ein Line-in-Anschluss, über den Sie einfach ein Smartphone, Tablet oder einen MP3-Player mit dem 2.0-System verbinden. So können Sie das S3000 theoretisch beispielsweise am Strand mit einem externen Akku und einem Smartphone nutzen. Neben dem Line-in-Anschluss befinden sich auch Ports für Kopfhörer und Mikrofon. Der Klang der voraussichtlich 40 bis 60 Euro teuren Lautsprecher lässt sich bisher nicht einschätzen, da es sich noch nicht um ein finales Muster handelte und Gigabyte die Wiedergabequalität verbessern will.

Aber was erwartet man auch vom Hersteller der Waffen und Totenköpfe auf HW packt und damit mehr auf CoD Kiddies zielt.
Also ein Haufen Schrott, ich glaube wenn man den ganzen Hersteller in den Amazonas schmeißen würde, ihn würde niemand vermissen.
nur die Verarbeitung sieht fraglich aus weniger hochwertig als ich es von zb. logitech gewohnt bin... aber logitech interessiert sich ja nur noch bedingt für den Profi Gamer Bereich... schade eigentlich wenn man bedenkt was man aus der G9x hätte machen können so überlässt man den Bereich ebend anderen und gibt sich mit der Klobig unschnittigen G700 zufrieden.