Gaming-Maus mit Noctua-Lüfter: "So unglaublich dämlich, dass ich keine Wahl habe, als sie zu kaufen"
Pulsar zeigt erneut seine Gaming-Maus mit integriertem Noctua-Lüfter. Neben der ungewöhnlichen Kühlung erhält die Feinmann F01 Noctua Edition auch einen neuen Sensor und ein anderes Gehäuse.
Eine Gaming-Maus mit integriertem Lüfter klingt zunächst eher nach einem Scherz als nach einem ernst gemeinten Peripheriegerät. Pulsar Gaming Gears hält allerdings weiter an der Feinmann F01 Noctua Edition fest und hat nun erneut Details zur überarbeiteten Version veröffentlicht. Im Inneren sitzt tatsächlich ein Noctua NF-A4x10 5V PWM, der Luft durch das offene Gehäuse in Richtung Handfläche befördern soll.
Das Konzept sorgt entsprechend für Reaktionen. Der Content Creator Florida Max kommentierte auf X, die Maus sei "so unglaublich dämlich", dass ihm keine andere Wahl bleibe, als sie zu kaufen. Damit trifft er die bisherige Stimmung recht gut. Viele Nutzer halten den eingebauten Lüfter zunächst für übertrieben oder sogar für einen Aprilscherz. Gleichzeitig gibt es auffällig viel Kaufinteresse, gerade weil die Feinmann F01 Noctua Edition aus dem üblichen Angebot herausfällt. Skepsis besteht vor allem beim Preis und möglichen Vibrationen.
Pulsar selbst wirbt mit kühlen Händen und einem ruhigen Spielgefühl. Der verbaute NF-A4x10 5V PWM ist ein 40 × 40 × 10 mm großer Lüfter, den Noctua eigentlich für kompakte Geräte und als Ersatz für kleine, laute Ventilatoren anbietet. In der Maus lässt er sich laut Hersteller in fünf Stufen regeln.
Auf der Computex 2026 ließ sich der Lüfter per Taste oder Webtreiber regeln und sollte sich bei Nichtbenutzung herunterfahren. Offen bleiben Lautstärke, Akkulaufzeit und Reinigung. Gerade durch das offene Gehäuse könnten Staub und Schmutz leichter ins Innere gelangen.
Sensor und Gehäuse wurden überarbeitet
PCGH hatte bereits im Mai 2025 über einen Prototypen der Feinmann F01 Noctua Edition berichtet. Damals waren ein XS-1-Sensor mit bis zu 32.000 dpi, eine Polling-Rate von 8.000 Hz und ein Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung vorgesehen.
Die nun gezeigte Fassung fällt technisch anders aus. Pulsar nennt einen neuen Mikrocontroller und den XS-2-Sensor, der bis zu 42.000 dpi erreichen soll. Die Polling-Rate bleibt bei maximal 8.000 Hz. Hinzu kommen optische Schalter und ein Gehäuse aus Carbon-Verbundmaterial. Mehrere aktuelle Berichte nennen ein Gewicht von rund 73 Gramm.
Für eine Maus mit Lüfter, zusätzlicher Steuerung und offenem Ergonomiegehäuse ist das weiterhin vergleichsweise leicht. Die normale Feinmann F01 kommt allerdings ohne die Kühltechnik auf rund 46 Gramm. Die Noctua Edition legt damit deutlich zu.
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Quelle: Pulsar via X, Noctua, Plusar

