Legendäre Eingabegeräte: Womit spielen wir in Zukunft? Ihre Meinung ist gefragt
Liegt es an uns oder an der Einfallslosigkeit der Entwickler, dass in einer schnellebigen Branche wie der des Computers und der Spiele immer noch keine neuartigen Eingabegeräte erfunden wurden? Zwar gibt es Joysticks, Gamepads und Lenkräder, aber die große Ablösung fehlt bis heute. Werden wir auf ewig zu Maus und Tastatur verdammt sein?
In den letzten 30 Jahren hat sich der Computer enorm verändert und die Technik hat sich weiterentwickelt. Von lausiger 2D-Grafik ging die Reise zu beeindruckenden 3D-Engines. Von popeligen Röhrenmonitonren zu Full-HD-Flatscreens, von winzigem Speicher zu schier unfassbaren Raumwundern. Alles hat sich verändert bis auf eines: Eingabegeräte. Schon seit jeher dient die Tastatur als Eingabegerät für Spiele, später kam die Maus hinzu. Passiert ist bis heute am grundlegenden Konzept wenig bis nichts und mal abgesehen von der besseren Sensortechnik in der Maus ist der Stillstand für eine solch schnelllebige Branche erstaunlich.
Woran liegt's? Das lässt sich schwer sagen, aber man könnte den Eindruck gewinnen, dass Maus und Tastatur am PC schon das Optimum für das schwächste Glied in der Kette - den Menschen - sind. Der bedient seine Shooter am liebsten mit eben jenen beiden Eingabegeräten. Für manche Titel kommen Gamepads infrage, aber auch die gibt es schon seit Äonen und am Konzept änderte sich auch hier nichts. Joysticks sind mittlerweile sogar weitestgehend in der Versenkung verschwunden. Ein Nischendasein führen Lenkräder. Wo sind die total verrückten Sachen? Der große Fortschritt? Der Befreiungsschlag von der übermächtigen Kombo Maus und Tastatur? Nun, probiert haben es einige Entwickler bereits mit neuartigen Konzepten, die aber alle mehr oder weniger floppten.
Wo geht die Reise in Zukunft also hin? Microsofts Tisch-Touchscreen, das unter anderem RUSE unterstützt, war kein großer Erfolg. Auch die Touch-Technik direkt am Monitor wartet noch auf den Durchbruch. VFX-Helme mit Sensoren an den Fingern wollte auch keiner bisher. Razers Hydra fristet ein Schattendasein, Oculus Rift ist noch im Prototypen-Status - wobei hier noch die größten Hoffnungen ruhen. Valve startet erst mit einem Konzept als Geburtenhelfer, aber hier lässt sich erstmals ein Trend erkennen: Head Mounted Displays scheinen ein Versuch wert zu sein und bei Valve denkt man sogar über Gestensteuerung nach. Die funktioniert im Falle der Konsolen aber noch nicht für gewisse Spielgenres. Da gibt es bereits Kinect, Move oder die Wii-Controller. Allerdings sind die selten shootertauglich. Denkbar wäre daher eine Steuerung über Sensoren in Handschuhen. Auch die sind nicht ganz neu, aber was man bisher sah, schaffte es nicht über den Prototypenstatus. Gleiches gilt für die sagenumwobene Brain-Mouse.
Was denken Sie? Wo geht die Reise der Eingabegeräte hin und was scheint Ihnen realistisch? Head Mounted Displays? Touchscreen-Tische? Gestensteuerung? Holodecks? Lassen Sie es uns wissen und haben Sie Spaß mit unserer kleinen Zeitreise durch die Geschichte der Eingabegeräte.
Touchscreen bei Notebooks gibt es ja schon eine ganze Weile und da finde ich es auch eine Sinnvolle Idee. Was ich hingeben schrecklich finde sind die Notebooks mit 2 Touchscreens, eins anstelle der Tastatur. Die Geräte sind aber wohl nur für Grafiker oder so gemacht. Als Normaleranwender, Programmierer und Vielschreiber/Schnellschreiber ist das aber nur hinderlich. Da ist man mit der guten alten HW-Tastatur einfach besser dran.
Selbst in nichtabsehbarer Zukunft will ich nicht auch meine HW-Tastatur verzichten..
Spielen kann man damit natürlich auch...
Habe ich auch schon mal überlegt. Hat aber Nachteile. Hast Du jetzt v3.2 oder v3.4. Oh, jetzt kommt endlich v4.0 raus, ab in den OP...
Das Eingabegerät der nächsten Generation ist ein Implantat mit dem man auch telefonieren kann und auf dem man Daten abspeichern kann. Also eine Multifunktionale Schnittstelle zu externen Geräten unter der Haut.
Spielen kann man damit natürlich auch...
Ein chic designter EEG-Reader für das Mastermind-Gaming von morgen