Hyper Z600 - Impressionen und Montage
Nachdem Sie bereits letzte Woche Coolermasters neueste Kreation in unserer Galerie bewundern konnten, folgt heute der ausführliche Test.
Coolermaster Hyper Z600: Montagematerial
Verpackung und Inhalt
Der Hyper kommt in einem stabilen, schwarz-weiß gehaltenen Karton. Darin befindet sich neben dem eigentlichen Kühler Montagematerial für alle aktuellen Intel und AMD Sockel. Zusätzlich enthalten sind Wärmeleitpaste und eine mehrsprachige, auch deutsche Anleitung sowie Schienen zur Befestigung von zwei Lüftern - diese müssen jedoch separat erworben werden.
Coolermaster Hyper Z600:Mal von unten
Der Kühler
Mit Maßen von 127x127x160 Millimetern (LxBxH) ist der Hyper nicht sonderlich ausladend, Inkompatibilitäten sollte es kaum geben. Mehr als ein Kilogramm bringt der Kühler auf die Waage - kein Wunder angesichts von sechs vernickelten Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminium-Lamellen. Wenig überraschend besteht auch die Bodenplatte aus Kuper, welche ebenfalls vernickelt ist. Die Verarbeitung selbst ist ohne Fehl und Tadel, weder scharfe Fins noch Materialfehler sorgen für blutige Finger. Besonders auffällig ist die Form des Z600, von oben ähnelt er am ehesten einem Kreuz oder Kleeblatt. Wir finden diese exotische Optik recht ansprechend, gerade Casemoddern mit Fenster dürfte der Coolermaster gefallen.
Coolermaster Hyper Z600: Dank kompakter Größe gibt es keine Probleme mit dem Mushkin-RAM
Montage
Die Montage ist mit der guten, bebilderten Anleitung eigentlich kein Problem, kleinere Details stören jedoch. Zuerst werden zwei mit Schrauben versehene Schienen mit dem Kühlerboden verbunden, dank geklebten und isolierenden Unterlegscheiben kommt es zu keinerlei beschädigten Leiterbahnen. Die weiteren Schritte sind jedoch umständlich und teils fummelig. Der Kühler wird mit einer Backplate verschraubt, hierzu werden mit einer Nut Muttern aufgedreht. Ärgerlicherweise sitzt diese aber nicht optimal auf und verkantet sich, im schlimmsten Fall rutscht der Schraubenzieher ab. Daher ist ein ordentlicher Anpressdruck auch nur mit hohem Aufwand und einer guten Portion Vorsicht zu erreichen.


Also ehrlich: ich habe diesen Kühler schon seid ein paar Monaten und bin voll zufrieden. Er kühlt meinen E6750@3,2 GHz im Idle auf rund 18°C-28°C ( je nach Raumtemperatur) und unter Last kommt meine CPU nicht mal über 40°C! Also wenn das nicht klasse ist, dann wüsste ich nicht, was perfekt sein sollte. Ich muss aber gestehen, an dem Kühler hängt noch ein Scyte S-Flex @ 500-800min-1.
Gemessen wurden die Werte mit RealTemp 2.70. Selbst Everest gibt keine großartig abweichenden Werte aus...
Ich bin begeister!!!