Scythe präsentiert die Gentle-Typhoon-Lüfterserie
Die neue Lüfterserie mit der Bezeichnung Gentle-Typhoon zeichnet sich laut Scythe durch einen geräuscharmen Betrieb aus. Die fünf Modelle drehen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
Der japanische Hersteller Scythe ist spezialisiert auf Kühllösungen für PC-Komponenten. Mit einer neuen Lüfterserie ergänzt Scythe sein umfangreiches Portfolio. Gentle-Typhoon lautet die Bezeichnung des neuesten Produktes aus dem Hause Scythe.
Erst knapp vier Wochen sind vergangen, als Scythe die letzte Lüfterserie vorgestellt hat (PC Games Hardware berichtete). Die neuen Lüfter aus der Gentle-Typhoon-Serie wurden vom japanischen Konzern Nidec Servo Corporation entwickelt und sind besonders auf einen hohen statischen Druck optimiert. Dafür wurden die neun Lüfterblätter speziell angepasst. Die fünf Modelle sind als 120-Millimeter-Lüfter erhältlich und unterscheiden sich in den Drehgeschwindigkeiten voneinander. Allen Lüftern gemein ist ein Doppelkugellager, wodurch eine mittlere Lebensdauer von 100.000 Stunden bei 35 Grad Celsius erreicht werden soll. Weiterhin verfügt der eingebaute Motor über einen Antriebsstrang, der mit der speziellen Double-Vibration-Reduction-Struktur für eine geringe Geräuschentwicklung sorgen soll. Die weiteren technischen Merkmale können Sie der Tabelle in der Bilder-Galerie entnehmen. Für die verschiedenen Modelle aus der Gentle-Typhoon-Serie soll ein Preis von rund 10 Euro aufgerufen werden.
Bildergalerie
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Also mir gefallen die ja irgendwie auch nicht und lüftermäßig bin ich auch vollkommen bedient.
also optisch machen die neuen kama flows definitiv mehr her. die typhoons sind irgendwie zu "futuristisch". vielleicht würden die ja besser aussehen, wenn man sie schwarz lackieren würde.
Ich achte seit knapp nem Jahrzehnt darauf, dass mein Rechner nicht zu laut wird
danke für die info
woher weißt du eigentlich so viel über das thema?
@ topic: gibt es inzwischen schon reviews?
...
wie genau darf man sich ein broze-gleitlager vorstellen? bq! wirbt mit einem kupfer-gleitlager ist das (außer das matrial) das selbe?
Prinzipiell muss man zwischen einfachen Gleitlagern und dynamischen Lagern unterscheiden. Erstere bestehen einfach nur aus einer porösen Substanz, die mit einem Schmierstoff getränkt ist. Klassischerweise eben gesinterte Bronze (also eine schwammartige Struktur), aber Kupfer sollte auch gehen. Papsts Sintec-Lager sind afaik aber auch einfache Gleitlager - dann aber aus Keramik (hart und langlebig, trotz der prinzipiellen Nachteile). Das führt zu zwei Problemen:
1. Verflüchtigt sich der Schmierstoff mit der Zeit aus dem Lagerspalt und das Lager verliert seine Funktion fast vollkommen
2. reiben letztlich beide Lagerteile aneinander, der Schmierstoff ist nur in der Nähe. Der Verschleiß ist entsprechend hoch, der Anlaufwiederstand auch.
(Fluid)Dynamische Lager dagegen sind so konzipiert, dass der Schmierstoff gezielt in den Lagergespalt geführt wird. Ähnlich wie bei Lagern in Verbrennungsmotoren und externer Ölpumpe wird so ein geschlossener Ölfilm erreicht -> Die Lagerachse schwimmt und es reiben gar keine Feststoffe mehr aneinander. Dynamische Lager sind deswegen genauso leise, wie nagelneue konventionelle Gleitlager, haben aber sehr wenig Verschleiß und damit hohe Lebenszeiten, durchaus auch über dem Niveau eines Kugellagers. Letzteres kann aber höhere Kräfte übertragen, so dass ich mir schwer vorstellen kann, dass ein gleich dimensioniertes dynamisches Lager auch billiger sein kann. (ggf. fehlt es aber einfach an billigen, schwachen Kugellagern für leistungsschwache Lüfter) Einfache Gleitlager sind es - siehe Yate Loon. Die sind so billig, dass sie lange Zeit eine sinnvolle Alternative zu z.B. S-Flex (mit dynamischen Lager) waren. Letztere haben zwar eine deutlich höhere Lebensdauer - aber als die Loonies nur 1/4-1/3 kosteten, konnte man es sich eben erlauben, sie mehrfach wegen Verschleißes auszutauschen und man kam immer noch billiger bei weg.