Neuartiges Konzept für Luftkühler

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Abseits des Einheitsbreis aus Lamellen und Heatpipes wurde in Japan ein neuartiger Kühlkörper entwickelt, der auf mehrere Röhren und Wirbelströme setzt.

T-Shooter im Querschnitt, das mittlere Loch nimmt eine Heatpipe auf um die Wärme vertikal zu verteilen. Quelle: frostytech.com T-Shooter im Querschnitt, das mittlere Loch nimmt eine Heatpipe auf um die Wärme vertikal zu verteilen. "T-Shooter" - so der Name der Kreation und der zugehörigen japanischen Firma. Im Gegensatz zu konventionellen Kühlkörpern, die seit Jahrzehnten auf eine Bodenplatte und Lamellen oder Pins zur Abgabe der Wärme an die Luft setzen, kommen bei der Neuentwicklung Röhren mit einer Riffelung auf der Innenseite zum Einsatz. Die Luft wird hierbei von oben durch die Röhren gesaugt, geschickt platzierte Einlassöffnungen am unteren Ende sollen für einen Wirbel in der Röhre sorgen.

Der Sinn des ganzen besteht darin, die Luft möglichst lange im Kühler zu halten und über die Oberfläche zu leiten. Konventionelle Luftkühler setzen auf einen ungehinderten Luftfluss, bei die Luft schnell und nur leicht erwärmt abfließen kann. Die ab sofort in Japan für Sockel 775 und Sockel 1366 erhältliche Variante verwendet vier derartige Röhren und eine dazwischen liegende Heatpipe, um die Wärme von der CPU abzuführen. Zukünftige Versionen mit sechs oder gar acht Röhren sind in Arbeit und sollen auch in AMD-Ausführungen erscheinen. Die zweite Generation soll dann auch global vertrieben werden, so frostytech.com

Tests des neuen Prinzips, das mit einer drastisch reduzierten Kühloberfläche, und einem größeren, nur durch die Wärmeleitfähigkeit von Aluminium überbrückten, Abstand zwischen Heatpipe daherkommt, sind unterdes noch keine bekannt. Die Ausrichtung der Lamellen quer zur Strömungsrichtung der Luft lässt allerdings Zweifel am Funktionsprinzip aufkommen.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Brzeczek Software-Overclocker(in)
        AW: Neuartiges Konzept für Luftkühler

        Sehr interessant ich würde mich auch auf ein test von euch Freuen. Wenn das Prinzip wirklich so gut funktioniert, dann könnte man es auch auf eine Wasserkühlung übertragen....
      • Von Brzeczek Software-Overclocker(in)
        AW: Neuartiges Konzept für Luftkühler

        Sehr interessant ich würde mich auch auf ein test von euch Freuen. Wenn das Prinzip wirklich so gut funktioniert, dann könnte man es auch auf eine Wasserkühlung übertragen....
      • Von chrisfreakxxx Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: Neuartiges Konzept für Luftkühler

        Zitat
        Die Ausrichtung der Lamellen quer zur Strömungsrichtung der Luft lässt allerdings Zweifel am Funktionsprinzip aufkommen.
        Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Bin auf Test gespannt.
        @PCGH: Erstmal testen, dann beurteilen
      • Von majorguns BIOS-Overclocker(in)
        AW: Neuartiges Konzept für Luftkühler

        Wäre cool wenn PCGH den mal Testen würde den so ein Kühlkonzept ist ja mal wirklich was anderes
      • Von LordTripack PC-Selbstbauer(in)
        AW: Neuartiges Konzept für Luftkühler

        Zitat von joel3214
        Ich hoffe aber immer noch das der Kühler kommt der diese Monster ablöst
        Wasser ist mir zu Teuer
        Wenn man sich auf 100 Watt CPU abgegebene Wärme beschränkt und die CPU 60°C warm werden darf geht das auch mit kleinen Boliden.
        Mein Favorit wäre da der Katana 3 mit Fan Adapter auf 12cm Lüfter aufgebohrt. Bloß treibt ein neuer Lüfter den Preis schon wieder so hoch, das ich mir auch gleich so ein Monster zulegen könnte.

        Wasser wird man wohl zum Heimgebrauch nie überbieten können. Den Kostenfaktor gehe ich aber auch nicht ein.
        Für das Geld kaufe ich mir lieber einen Leistungsstärkere Hardware und investiere Aufpreis für eine leise Kühlung.

        @
        Zitat von jopi24johannes
        Mal sehen. Kann mir auch kaum vorstellen das dieser neue Welten eröffnet.

        Eine neue Oberflächenbehandlung wird das erste sein, was irgendwann kommen wird. Falls es nötig wird.

        Ein neuer Heatspreader dürfte wohl nocheinmal erhöhte Temperaturen ermöglichen. Vorallem eine clevere Lüftersteuerung ist wichtig. Für den Idle träumt man immer noch vom Lüfterstillstand, einfach noch die Gehäuselüfter laufen ein wenig und gut wäre es.

        Vielleicht denken mal ein paar schräge Köpfe daran den Lüfter mal auf 14cm zu schrauben?

        Ich für meinen Teil bräuchte keine noch bessere Wärmeableiter, aber wenn man dadurch bessere Kühler bauen kann, kann man auch äquivalente Kühler bauen die leichter sind. Und wenn man dadurch billiger fertigen kann, weil man weniger Material braucht kann es mir nur recht sein.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Neuartiges Konzept für Luftkühler

        Zitat von Schoschi
        Außerdem ist in allen Heatpipes (wahrscheinlich) was drin, aber ich bezweifle, dass es sowas Simples wie Amoniak oder Alk ist.
        Die Hersteller verratens nicht oft, aber z.T. ist sowas komplexes wie Hydrogen-Hydroxid drin. Das hat nunmal mit die höchste Wärmekapazität und bei Heatpipes mit Kapillar-Rückführung ist die hohe Oberflächenspannung Gold wert. Sonst ist für eine Heatpipe eh nur noch wichtig, dass Flüssigkeit und Druck so aufeinander abgestimmt werden, dass der Siedepunkt n Stück vor der gewünschten Endtemperatur erreicht wird. Und bei großindustrieller Fertigung ist es dann auch kein Problem, wenn dafür ein leichter Unterdruck nötig ist. (Bastler setzen irgendwie lieber auf Überdruck )

        Zitat
        BTT: Find' die Idee nicht schlecht, nur habe ich anhand der Abbildungen nicht entnehmen können, wie denn die Wärme genau in diese Röhren reinkommen soll, durch die Luft oder was?!
        In der Mitte des Blocks verläuft eine Heatpipe, die die Wärme von der CPU nach oben transportiert.
        An die Kühlrippen wird sie dann allein durch die Wärmeleitung des Alus weitergegeben - was bis zur Außenseite der Röhren ne ordentliche Entfernung ist...
        Kann mich da GtaSanAndreas nur anschließen:
        Wie das Ding Leistung bringen soll, ist mir schleierhaft. Wenn die Rippen wenigstens in Spiralen oder Ringen angeordnet wären, damit der Wirbel darin entlang strömen kann...
        Aber so wirbelt die Luft über eine viel zu kleine Oberfläche - das kann eigentlich gar nicht klappen. (erinnert an Innovateks G-Flow. Der arbeitet zwar mit Wasser, versuchts aber auch mit recht kleiner Oberfläche und Verwirbelungen. Klappt auch nicht)
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