Noctua: Nächste Lüfter-Generation setzt auf Flüssigkristall-Polymer
Zur diesjährigen Computex 2023 hatte Lüfter-Hersteller Noctua die nächste Lüfter-Generation im Gepäck. Deren Entwicklung hat mehrere Jahre angedauert. Ein wesentliches Schlüsselelement der Weiterentwicklung ist ein Flüssigkristall-Polymer, welches man "Sterrox" getauft hat.
Die Entwicklung von Noctuas 140-mm-Lüfter der nächsten Generation hat mittlerweile viele Jahre in Anspruch genommen. Im Rahmen der diesjährigen Computex 2023, die vergangene Woche in Taipei stattfand, präsentierte man nun erste Prototypen und ließ den Entwicklungsprozess Revue passieren.
Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung steht vor allem das von Noctua entwickelte Material für die Bauteile mit dem Name "Sterrox". Abgeleitet aus dem Griechischen, spiegelt die Bezeichnung die Eigenschaften des Werkstoffs wider. Dabei geht es in erster Linie um die zusätzliche Stabilität, die das Flüssigkristall-Polymer gegenüber konventionellen Materialien mit sich bringt.
In erster Linie reduziert Sterrox Vibrationen und Resonanzen bei Rahmen und Impeller. Das ist zum einen von Vorteil für die Geräuschentwicklung, bringt aber auch neue Möglichkeiten bei den Abständen verschiedener Bauteile mit sich. So beispielsweise bei dem Abstand zwischen Rahmen und Impeller, der auf unter einen Millimeter reduziert wurde.
Darüber hinaus wurde auch an anderen Stellschrauben angesetzt, um die nächste Lüftergeneration auf ein neues Level zu bringen. So beispielsweise bei den Kanälen des Impellers, durch die der Luftstrom zu den Rändern der Lüfterblätter beschleunigt wird. Ferner wird auch die Luft nunmehr besser zu den Lüfterblättern des Impellers geleitet. Der Lüfter-Hub wurde zudem mit Metall verstärkt, während ein SSO2-Bearing zum Einsatz kommt. Zusätzliche Vibrationsreduktion wird indes durch entsprechend integrierte Pads an den Ecken des Lüfters erzielt. Ein konkretes Datum für die Markteinführung existiert zwar derzeit noch nicht, doch bei Noctua plant man derzeit mit dem Verkaufsstart der nächsten Generation an 140-mm-Lüftern aus der A-Reihe im ersten Quartal 2024.
Quelle: via techpowerup.com

Und auch der Auftraggeber bekommt maximal das, was er bezahlt. Mit knallhartem QM kann man auch in Festland-China Qualität bekommen, wobei der Kostenvorteil sich dann wegen politischer Abhängigkeiten vermutlich kaum mehr lohnt und andere Länder attraktiver werden.
Spätestens wenn China Taiwan "annektiert" werden wir in der westlichen Welt andere Herstellungsländer finden müssen. Ich hoffe da passiert im Hintergrund schon einiges um uns weniger von China abhängig zu machen. Nicht, dass wir plötzlich blank dar stehen.