Cebit 2011: Exklusive Details zum Scythe Mugen 3, Mine 2 in Vollkupfer und mehr
PC Games Hardware hat Scythe einen Besuch auf der Cebit abgestattet und dabei einige Detailaufnahmen des kommenden Mugen 3 anfertigen können. Mit einem baldigen Erscheinen ist allerdings vorerst nicht zu rechnen, wie uns Scythe verriet. Zusätzlich zeigte der Hersteller noch viele andere Neuheiten.
Quelle: PC Games Hardware
Cebit 2011: weitere Produkte von Scythe (4)
Quelle: PC Games Hardware
Cebit 2011: weitere Produkte von Scythe (6)
Der Scythe Mugen 2 (Rev. B) ist der beliebteste Kühler in der PCGH-Community, wie eine Umfrage ergeben hat. Ursächlich dafür ist wohl das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, was Scythe bewusst ist: Der Mugen 3 soll zum gleichen Preis wie der Mugen 2 Rev. B angeboten werden - letzterer ist inzwischen für rund 35 Euro erhältlich. Die Lüfterdrehzahl liegt bei 300 bis 1.600 U/min, der 120-mm-Ventilator lässt sich also sehr flexibel einsetzen. Statt fünf Lamellenblöcken wie beim Mugen 2 ist der Nachfolger aus vier miteinander verbundenen Elementen aufgebaut, die etwas weiter voneinander entfernt sind. Die Gesamtstabilität ist subjektiv daher etwas höher.
Die Maße des Kühlers, der 825 Gramm wiegt, betragen 130 x 108 x 158 Millimeter (B x T x H). Zum Vergleich: Der Mugen 2 Rev. B bringt es bei 870 Gramm auf 130 x 100 x 158 Millimeter. Die Neuauflage ist also etwas tiefer, aber geringfügig leichter. Das Lüfterkabel des Mugen 3 ist ummantelt. Laut Scythe kann sich der Launch des Mugen 3 noch um einige Monate verschieben, da die ersten Vorserienexemplare noch nicht alle gesteckten Erwartungen erfüllen konnten. Die Kühlleistung kann sich aber dennoch bereits jetzt sehen lassen: Einen auf 4,59 GHz übertakteten Core i5-2500K hielt der Mugen 3 in einem offenen Vorführ-PC trotz der auf 1,33 Volt (Angabe: CPU-Z) erhöhten CPU-Spannung auf unter 50 °C beim Ausführen mehrerer Anwendungen (Heaven-DX11-Benchmark, Videowiedergabe). Die von Core Temp protokollierten Höchstwerte für jeden Kern lagen bei 52, 57, 53 und 54 °C.
Der bei Mini-PC-Fans beliebte Big Shuriken bekommt von Scythe ein Heatpipe-Upgrade spendiert: Der Big Shuriken 2 ist mit fünf statt vier Wärmerohren ausgestattet und wird daher voraussichtlich etwas leistungsfähiger sein. Ein noch kompakteres Modell ist der Kozuti für HTPCs. Seine Höhe beträgt lediglich 40 Millimeter, die Breite und Länge gibt Scythe mit 110 beziehungsweise 103 Millimeter an. Der Lüfter befindet sich interessanterweise unterhalb der Kühllamellen, die über drei Wärmerohre mit der Bodenplatte verbunden sind. Das 80-mm-Modell ist für einen Drehzahlbereich von 800 bis 3.300 U/min spezifiziert. Der Scythe-Kühler mit der Modellnummer SCKZT-1000 eignet sich für die Sockel 478, 775, 1155, 1156, 1366 und AM2(+)/AM3 und wiegt 250 Gramm. Den Systemkühler Susanoo hat Scythe ebenfalls ausgestellt - einen Test des Produkts finden Sie in der aktuellen PC Games Hardware 04/2011, in der insgesamt dreizehn CPU-Kühler miteinander verglichen werden.
Wie von Scythe gewohnt, gibt es am Cebit-Stand interessante Prototypen zu bestaunen. Dabei handelt es sich in diesem Jahr um einen Mine 2 in einer Vollkupferausführung - doch wie wahrscheinlich ist, dass der Kühler in dieser Variante auf den Markt kommt? Scythe spricht (scherzhaft) von einer 0,5-prozentigen Chance, denn der hohe Kupferpreis und die Gewichtszunahme stehen in keinem Verhältnis zu der minimal höheren Kühlleistung.
Neben Kühlern hat Scythe auch die Gentle-Typhoon-Lüfter mit hohen Drehzahlen bis zu 5.400 U/min ausgestellt, Detailinformationen können Sie der seperaten Ankündigung entnehmen. Für Nutzer von vielen Ventilatoren sind die Lüftersteuerungen Kaze Q12 und Kaze Q8 interessant. Mit diesem Zubehör lassen sich 12 beziehungsweise 8 Lüfter regeln. Die Kaze Q8 belegt einen 3,5-Zoll-Schacht, die Kaze Q12 benötigt einen freien 5,25-Zoll-Einschub. Auf ein Display muss der Käufer verzichten - dafür reicht der Platz auf der kleinen Fläche nicht aus. Beide Geräte gibt es wahlweise in Silber oder Schwarz, pro Kanal werden 12 Watt Leistung bereitgestellt. Der Spannungsbereich liegt zwischen 5 und 12 Volt, zudem lässt sich jeder Ventilator einzeln deaktivieren.
Neben Verstärkern für 3,5- und 5,25-Zoll-Schächte hat Scythe zudem auch praktische Fronteinschübe ausgestellt, die Kartenleser, Soundanschlüsse, USB, E-SATA, eine einfache Lüfterregelung und ein Display in unterschiedlicher Zusammenstellung bieten bieten. Die Geräte heißen Kama Panel 3, Kama Rack 3.5 und Kama Rack 5, die beiden Racks lassen sich mit 2,5-Zoll-Festplatten oder SSDs der gleichen Größe bestücken.

Die Kaze Q12 wäre ganz nice!
Wo also ist die Verbesserung?
bin mit meinem mugen 2 sehr zufrieden.... bin gespannt ob da ein unterschied ist..
denn scythe hat zwar nun drei heatpipes pro "lamelle" aber dafür ist es ein lamellen block weniger vorhanden...
dafür ist warscheinlich die belüftung besser..
bin echt gespannt...