Arctic MX-6: Neue Wärmeleitpaste vorgestellt
Die Arctic MX-6 ist offiziell: Nachdem der Vorgänger MX-5 aus den Regalen verschwand und Shops bereits auf die Wärmeleitpaste verwiesen, ist nun der Startschuss gefallen. Sie wird neben der MX4 vertrieben.
Arctic hat mit der MX-6 eine neue Wärmeleitpaste vorgestellt. Sie ersetzt die jüngst vom Markt genommene MX-5 und wird zusammen mit der MX-4 angeboten. Die neue MX-6 ist eine laut Arctic hochviskose, nicht leitende, nicht kapazitive Wärmeleitpaste, die reines Kupfer nicht angreift. Sie soll sich für Prozessor-IHS, freiliegende Chips (z. B. GPUs) und sogar Keramikgehäuse (z. B. DRAM-Chips) eignen. Arctic MX-6 hat eine Viskosität von 550 Poise, eine Dichte von 3,2 g/cm³, 1,9 X 1013 Ω-cm und eine Durchbruchspannung von 250 V/mil.
Laut Arctic kann jede Applikation 8 Jahre lang an Ort und Stelle bleiben und dabei Leitfähigkeit sowie Viskosität beibehalten. Das Unternehmen nannte noch keine Angaben zur chemischen Zusammensetzung oder zur Leitfähigkeit. Die Arctic MX-6 ist in Verpackungsgrößen von 2 bis 8 Gramm erhältlich. Wiederverschließbare Spritzen verhindern ein Eintrocknen der Paste und erleichtern das Dosieren.
"Wir sind stolz auf unsere Wärmeleitpasten. Mit über 20 Jahren Erfahrung auf dem PC-Kühlungsmarkt und dem Ziel, ein erstklassiges Produkt zu einem fairen Preis anzubieten, wurde die MX-6 entwickelt. Die optimierte Formel basiert auf der bewährten MX-4, eine der meistverkauften Wärmeleitpasten der Welt. Der Fokus lag auf vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und einer einfach zu handhabenden Konsistenz."
Die MX-6 kostet 11,99 für 2 Gramm, 13,99 Euri für 4 Gramm und 17,99 für 8 Gramm. Es gibt auch Pakete mit 4 Gramm Paste und MX-Cleaner zu 14,99 Euro, diese sollen eine einfache und rückstandsfreie Reinigung der Kontaktflächen ermöglichen. Der Reiniger besteht zu 100 % aus Limonene, einem Naturstoff, der aus ätherischem Zitrusöl gewonnen wird und ist vollständig biologisch abbaubar.
Quelle: Arctic

Demontierst du wöchentlich den Kühler und machst einen protokllierten Drucktest/Viskositätsprüfung?
Als ich Paste von Noctua verwendet hatte läuft mein Rpi 3 B bei 35 - 40 °C. Vollast bei 65 °C. Beim Rpi kann man nämlich die Temp in der Taskleiste anzeigen lassen.
Mich interessieren in der Realität keine Wärmeleitwerre, keine Temperaturdifferenzen, keine Auftragungsmethoden oder sonstwas, sondern nur wie lange das Zeug plastisch bleibt im Einsatz. Denn ich habe keine Lust alle paar Jahre bei allen möglichen PCs die ich baue WLP zu ersetzen die steinhart/rissig geworden ist und der Chip drunter ans thermal limit rennt.
Ich hab mir vor Ewigkeiten mal ne Riesentube kryonaut gekauft (die praktisch nicht trocknet bzw. ewig haltbar ist). Da machste nach 7-8 Jahren mal den Kühler ab bei PCs die ersetzt werden und das Zeug sieht aus und hat die Konsistenz und Performance fast wie am ersten Tag. Das ist viel viel wichtiger als ob die CPU 70 oder 72 Grad warm wird.
Wobei auch das entfernen der WLP und ob die elekt. leitend ist nicht verkehrtwäre im Hinterkopf zu haben.
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Wir haben übrigens Artic mal angeschrieben wegen der MX5.
Die 8g Tube wurde vielleicht für drei PCs gebraucht.
Das Zeug (MX5) ist so ein Mist das ich es schon in den Müll geschmissen hätte.
Bin mal gespannt wie Artic reagiert.