Linux Mint 22.1: Die Linux-Distribution für Windows-Umsteiger

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Linux Mint 22.1: Die Linux-Distribution für Windows-Umsteiger
Quelle: Linux Mint

Viele Anwender, die mit dem Gedanken an einen Wechsel von Windows auf Linux spielen, sehen sich mit der Frage konfrontiert, welche Distribution sie für den Einstieg am besten wählen sollen. Linux Mint 22.1 ("Xia") könnte die Antwort sein.

Viele Anwender, die mit dem Gedanken an einen Wechsel von Windows auf Linux spielen, sehen sich mit der Frage konfrontiert, welche Distribution sie für den Einstieg am besten wählen sollen. Linux Mint könnte die passende Antwort sein. Dieses Porträt zu Linux Mint 22.1 ("Xia") soll bei der Entscheidungsfindung helfen.

Linux Mint 22.1 im Porträt

Die Hauptversion des neuesten Release Linux Mint 22.1 ("Xia"), um welche es im weiteren Verlauf dieses Porträts im Wesentlichen gehen wird, basiert auf der nicht immer unumstrittenen, jedoch ebenfalls sehr populären und einsteigerfreundlichen Distribution Ubuntu. Unter der Haube arbeitet Linux 6.8 während der aktualisierte Cinnamon-Desktop 6.4 neue Features bereitstellt.

Linux Mint 22.1 ist eine Langzeit-Support-Version, die bis 2029 unterstützt wird. Sie kommt mit aktualisierter Software und bringt Verbesserungen sowie viele neue Funktionen, um Ihr Desktop-Erlebnis noch einmal komfortabler und intuitiver zu gestalten. - Liunx Mint -

Das neue Linux Mint 22.1, das zweite von wie gewohnt vier Releases im ebenfalls neuen Entwicklungszweig der 22er-Serie, setzt auf dem aktuellen Ubuntu 24.04 LTS, welches im April 2024 von Canonical veröffentlicht wurde.

Nach wie vor kommen neben dem hauseigenen Desktop Cinnamon, welcher auf die neueste Version 6.4 angehoben wurde, die beiden Alternativen Xfce und das von Gnome 2 abstammende MATE Desktop Environment zum Einsatz.

Linux Mint 22.1 ("Xia") im Detail

Basis und Abstammung

  • GNU/Linux →
    • Debian GNU/Linux →
      • Ubuntu 24.04 LTS →
        • Linux Mint 22.1 ("Xia")

Arbeitsumgebung und Desktop

  • Cinnamon 6.4.6
    • MATE Desktop Environment 1.26.2
    • Xfce 4.18.1

Betriebssystemkernel und Grafikstack

  • Linux 6.8*
  • Mesa 3D 24.0

*) auch neuere Linux-Kernel können genutzt werden.

Wieder einmal im Mittelpunkt des neuesten Releases von Linux Mint steht der hauseigene Cinnamon-Desktop, der wie gewohnt eine sehr konsistent, stimmig und durchdacht wirkende Benutzeroberfläche mitbringt, die weitreichend anpassbar und personalisierbar ist. Windows-Umsteiger werden sich hier schnell zu Recht finden.

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Anwender, die auf eine besonders konsistente Benutzeroberfläche und ein stimmiges Design Wert legen, sollten zur Cinnamon Edition greifen. Die meisten Linux-Einsteiger landen in der Regel ohnehin zuerst bei der Main-Edition des freien Betriebssystems.

Ob einem das Bedienkonzept zusagt und Cinnamon nicht nur die erste, sondern auch die beste Wahl darstellt, muss jeder Anwender gemäß seinem Workflow und seiner Vorlieben beurteilen. Der abermals aufpolierte Software Manager soll dabei den Umstieg einfacher machen und bekannte Software auf das System bringen.

Software Store Quelle: Linux Mint Gemäß seinem Ubuntu-Fundament unterstützt auch Linux Mint mittlerweile ausschließlich moderne 64-Bit-Architekturen, 32-Bit-Prozessoren sind inzwischen komplett außen vor.

Software Manager Quelle: Linux Mint Software Manager Quelle: Linux Mint

Die Paketverwaltung stammt ebenfalls von Ubuntu und setzt auf Debian-Pakete (.deb). Anders als die Macher von Ubuntu lehnen die Entwickler von Linux Mint die von Canonical selbst entwickelte Paketverwaltung Snap ab und setzen stattdessen lieber auf Flatpak. Wer sich Linux Mint 22.1 ("Xia") einmal ganz im Detail ansehen möchte, dem sei das ausführliche Review von Fosstopia ans Herz gelegt.

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Weitere Informationen liefern die offizielle Website sowie die Release Notes von Linux Mint 22.1 ("Xia"). Auch der Blog des Projekts ist immer einen Blick wert.

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Poulton
        Offline gehaltener Windows XP Retro PC. u.a. wegen der Unterstützung für soetwas wie EAX. Mit viel Glück hat man sogar einen Trinitron rumstehen oder kann einen ergattern. Da kann jedes Linux oder modernes Windows einpacken und man fühlt sich mit Pipi in den Augen wieder jung wie damals, auch wenn die Knochen ggf. was anderes sagen.

        Würde ich, wenn auf modernen System, zu Dosbox, 86Box oder PCem greifen oder eines der Projekte, wo die dahinterliegende Engine nachgebaut wurde.
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        Egal ob unter Windows oder Linux.

        DXVK ist nicht auf Linux beschränkt, sondern lässt sich auch unter Windows nutzen.
        Alles richtig.

        Und unterstreicht meinen Punkt: Windows 10 und 11 ist auch nicht alles "out of the box" und so easy. Auch dort muss man bisweilen Workarounds anwenden und extreme Hürden überwinden.
        Es kommt stark auf Deinen Einsatz an.

        Die Frage war nicht, ob ich mit einem Museums-Rechner und alterwürdigem Betriebssystem damalige Spiele möglichst nah an der damaligen Erfahrung spielen kann, sondern in wie weit das heute nur noch unterstützte Windows tatsächlich sooo "out of the box" und einfach bedenkenlos für alles angewendet werden kann.
        Die pauschale Aussage von manchen ist jedenfalls nicht korrekt - gelinde gesagt: veraltet.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Poulton
        Offline gehaltener Windows XP Retro PC. u.a. wegen der Unterstützung für soetwas wie EAX. Mit viel Glück hat man sogar einen Trinitron rumstehen oder kann einen ergattern. Da kann jedes Linux oder modernes Windows einpacken und man fühlt sich mit Pipi in den Augen wieder jung wie damals, auch wenn die Knochen ggf. was anderes sagen.

        Würde ich, wenn auf modernen System, zu Dosbox, 86Box oder PCem greifen oder eines der Projekte, wo die dahinterliegende Engine nachgebaut wurde.
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        Egal ob unter Windows oder Linux.

        DXVK ist nicht auf Linux beschränkt, sondern lässt sich auch unter Windows nutzen.
        Alles richtig.

        Und unterstreicht meinen Punkt: Windows 10 und 11 ist auch nicht alles "out of the box" und so easy. Auch dort muss man bisweilen Workarounds anwenden und extreme Hürden überwinden.
        Es kommt stark auf Deinen Einsatz an.

        Die Frage war nicht, ob ich mit einem Museums-Rechner und alterwürdigem Betriebssystem damalige Spiele möglichst nah an der damaligen Erfahrung spielen kann, sondern in wie weit das heute nur noch unterstützte Windows tatsächlich sooo "out of the box" und einfach bedenkenlos für alles angewendet werden kann.
        Die pauschale Aussage von manchen ist jedenfalls nicht korrekt - gelinde gesagt: veraltet.
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von G4mest3r
        Irgendwelche Originale von damals aus der WindowsXP-Zeit oder davor wie Red Alert und Co?
        Offline gehaltener Windows XP Retro PC. u.a. wegen der Unterstützung für soetwas wie EAX. Mit viel Glück hat man sogar einen Trinitron rumstehen oder kann einen ergattern. Da kann jedes Linux oder modernes Windows einpacken und man fühlt sich mit Pipi in den Augen wieder jung wie damals, auch wenn die Knochen ggf. was anderes sagen.

        Zitat von G4mest3r
        Warcraft2
        Würde ich, wenn auf modernen System, zu Dosbox, 86Box oder PCem greifen oder eines der Projekte, wo die dahinterliegende Engine nachgebaut wurde.
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        Egal ob unter Windows oder Linux.

        Zitat von G4mest3r
        Der ganze DX9-Krampf läuft in der Regel besser unter Linux, weil DXVK das popelige DX8, 9, 10 und 11 hier auf Vulkan hievt.
        DXVK ist nicht auf Linux beschränkt, sondern lässt sich auch unter Windows nutzen.
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Jaffech
        Unkompliziert?
        Doch, eigentlich schon, solange es sich um Spiele vor allem von Steam handelt.

        Oft laufen die Spiele sogar besser als auf Windows, weil Linux nicht so aufgeblasen ist. Gab hier schon mehrere Tests dazu.

        Und nein, ich nutze kein Linux. Hab zwar ne SSD mit Linux drauf, aber da ist noch irgend ne uralte Nobara Distro installiert mit der ich mich iiiiirgendwann mal beschäftigen wollte
        Kann ich so nicht stehen lassen - den ersten Abschnitt .

        Wie kompliziert oder unkompliziert Spiele laufen, hängt auch vom jeweiligen Spiel ab.
        Auch auf Steam gibt es Spiele, die garnicht unter Linux laufen und solche, wo man ein bisschen Tweaken muss.

        Für den Laien ist Steam vermutlichschon das "unkomplizierteste" von der Einrichtung und Verwaltung. Klicken, installieren, spielen .... entweder es geht, oder es geht nicht. Die Wertungen, Labels und ProtonDB weisen den Weg.

        Ich habe meinen Großteil an Spielen bei GOG. Zur Verwaltung nehme ich gerne Heroic Games Launcher.
        Oft installiere ich da das Spiele und zocke darüber. Wenn es hier hakelt, bemühe ich Lutris und installiere das Spiel darüber. Spätestens dann geht es meist.

        Wenn ess hier immer noch nicht geht, dann war es eines jener Spiele, dei ohnehin als Borked gelten oder irgendwelche MMO-Shooter ala PuBG, die ich eh nicht spiele.

        Also ich halte mich jetzt gewiss nicht ewig mit Spielen auf und versuche, die zum laufen zu bekommen. Das sind alles no-brainer - das kriegt jeder hin.

        Und jetzt zum Punkt eingangs: "Aber eben nicht so unkompliziert und einfach wie unter Windows".
        Es gibt Spiele, da brichst Du Dir einen ab unter Windows. Einfach ist da gar nichts, wenn Du sie überhaupt zum Laufen bekommst. Probier mal Warcraft2 unter Windows10 oder 11, F.E.A.R. oder Space Marine 1. Das alte GTA? Manche berichten dass selbst GTAIV unter Linux problemloser und performanter läuft, als unter Windows.
        Irgendwelche Originale von damals aus der WindowsXP-Zeit oder davor wie Red Alert und Co? Nur mit Glück erbarmt sich der Publisher hier nochmal ein Remaster rauszubringen, das auch auf neuen Windows-en läuft.
        Bei Linux hingegen hat die Compatibilitätsschicht schon alles gehandelt und richtig weitergeleitet - egal ob alt-Systemcalls oder neu-Systemcalls.
        Der ganze DX9-Krampf läuft in der Regel besser unter Linux, weil DXVK das popelige DX8, 9, 10 und 11 hier auf Vulkan hievt.
        Unter Windows11 darfst Du dazu die alte DX9-Runtime hinzuinstallieren, mit all ihren Kinkerlitzchen von Anno dazumal. Unter Wine/Proton sind dafür teils Optimierungen und Workarounds oder fixes vorhanden.

        Wenn man unbedingt Spiele spielen muss, die nur unter Windows einigermaßen oder überhaupt laufen (die ganzen MMO-shooter AntiCheat Service-games, oder Grütze wie Game Pass und Microsoft Store usw.), dann bleib notgedrungen auf Windows.

        Alle anderen haben eine mögliche Alternative, die man nicht immer noch schlecht reden braucht - diese veralteten Ansichten sind ... veraltet.
      • Von DrXen Freizeitschrauber(in)
        Gut, ich nutze zum zocken Windows X-lite, da ist Windows Installiert nur 4,8GB groß und hat ca 60 Hintergrundprozesse. Da bin ich mit Linux schlechter dran, und ja, habe ich getestet

        PS: Defender und co. ist alles komplett Deaktiviert.. Das System dient nur zum Zocken und hat keinen Browser, Mail usw.
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von DrXen
        Wie du schon selber sagst, "Keinen großen Einfluss". Auf Linux laufen Spiele, ja, das kann man so stehen lassen. Aber eben nicht so unkompliziert und einfach wie unter Windows.
        Unkompliziert?
        Doch, eigentlich schon, solange es sich um Spiele vor allem von Steam handelt.

        Oft laufen die Spiele sogar besser als auf Windows, weil Linux nicht so aufgeblasen ist. Gab hier schon mehrere Tests dazu.

        Und nein, ich nutze kein Linux. Hab zwar ne SSD mit Linux drauf, aber da ist noch irgend ne uralte Nobara Distro installiert mit der ich mich iiiiirgendwann mal beschäftigen wollte
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