PCGH-Plus Label [PLUS] Linux: Optimaler Gaming-PC mit AMD Ryzen und Radeon

PCGH Plus: Dank seiner weitreichenden Bemühungen in den Bereichen Linux und Open Source hat sich AMD einen exzellenten Ruf bei Anwendern des freien Betriebssystems erarbeitet und sollte daher auch bei der Konfiguration und Realisierung des bestmöglichen Gaming-PCs für Linux in Form einer aktuellen Ryzen-CPU und einer Radeon-Grafikkarte präferiert werden. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 11/2024.

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 Linux: Optimaler Gaming-PC mit AMD Ryzen und Radeon
Quelle: Sven Bauduin

Der perfekte Gaming-PC für Linux setzt auf Ryzen und Radeon

Wenngleich sich auch mit Intels hybriden Core-Prozessoren der 12. bis 14. Generation und Nvidias aktuellen Geforce-Grafikkarten ein spieletauglicher Linux-PCs realisieren lässt, geben die Befürworter des freien Betriebssystems zumeist den CPUs und GPUs von AMD den Vorzug.

Das liegt nicht zuletzt an deren hervorragenden freien Treibern und dem vollständig im freien Grafikstack Mesa 3D implementierten Featureset, welches auch erweiterte Funktionen wie die Upscaling-Technologie FidelityFX Super Resolution ("FSR") sowie den Direktzugriff der CPU auf den Grafikspeicher mittels Smart Memory Access ("SAM") unter Linux verfügbar macht. Dank des freien Vulkan-Grafiktreibers für AMD Radeon ("RADV"), welcher als Alternative zu AMDs offiziellem Vulkan-Grafiktreiber ("AMDVLK") entwickelt und direkt in Mesa 3D implementiert worden ist, hat sich auch die Beschleunigung von Echtzeit-Raytracing unter Linux signifikant verbessert. Auch in dieser Hinsicht braucht sich der Linux-PC mit Vulkan-API nicht mehr hinter dem Windows-PC und Microsofts DirectX-Schnittstelle verstecken.

Nobara Linux als Beispiel

Als Basis für den "perfekten" Gaming-PC unter Linux setzt PCGH wie gewohnt auf die dedizierte Gaming-Distribution Nobara Linux, welche in der neuesten Version 40 ("Fourty") mit dem aktuellen freien Systemkernel Linux 6.11 und der frischen Desktop-Umgebung KDE Plasma 6.1.5 zum Einsatz kommt.

Das noch vergleichsweise junge Nobara Project, welches von Thomas ("GloriousEggroll") Crider, seines Zeichens leitender Software-Ingenieur beim US-amerikanischen Linux- und Enterprise-Giganten Red Hat tätig, ins Leben gerufen wurde, baut die äußerst populäre und unter Spielern stark verbreitete Linux-Distribution Fedora Workstation von Grunde auf zu Nobara Linux um. Mit dabei sind zudem bereits alle wichtigen Softwarepakete, welche nach der Installation des Betriebssystems über die intuitiv zu bedienende Paketverwaltung der Gaming-Distribution auf den neuesten Stand gebracht werden.

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Folgende Themen finden Sie im Artikel: 

  • Nobara Linux als Beispiel
  • Gaming-Grundlagen für unseren Linux-Rechner
  • Alle Softwarepakete sind bereits an Bord
  • Ein optimierter Gaming-System-Kernel
  • Patches für AMD Ryzen und Radeon
  • Spiele-Clients sind dabei
  • Auf die passende Hardware kommt es an
  • CPU: Ryzen 7 7800X3D
  • GPU: Radeon RX 7900 GRE
  • Mainboard: Asus TUF Gaming B650-E WIFI
  • Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance mit 32 GiByte
  • SSD: WD Black SN770
  • Fazit: Linux-Gaming-PC
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