Linux: Valve macht mit Proton weiter Jagd auf Windows 11
Valve drückt weiterhin kräftig aufs Gaspedal und hat jetzt Proton 10.0-4 veröffentlicht. Die neueste stabile Version der auf Wine 10 basierenden Gaming-Software für Steam macht weiter große Fortschritte und Jagd auf Windows 11.
Valve drückt auch weiterhin kräftig aufs Gaspedal und hat soeben auf GitHub eine neue stabile Version von Proton 10 veröffentlicht. Die neueste Ausgabe seiner auf der mit Microsoft Windows kompatiblen Laufzeitumgebung Wine 10.0 basierenden Gaming-Software für Steam macht weiter riesige Fortschritte und mit zahlreichen Verbesserungen Jagd auf Windows 11. Deren Versionshinweise fallen äußerst ausführlich aus und führen außerdem sämtliche aktuelle Softwarepakete, Programmbibliotheken und Laufzeitumgebungen für Linux-Gaming.
Neuerungen, Optimierungen und Fehlerkorrekturen sowie erweiterte Featuresets fließen mit Proton 10.0-2 für zahlreiche Spiele mit ein und verbessern unter anderem die Nutzung von HDR und DLSS, Frame Generation sowie den Betrieb des freien Display-Server-Protokolls Wayland. Bereits gemeldete Probleme mit der Vorgängerversion wurden ebenfalls sehr umfangreich korrigiert.
Die nachfolgenden Windows-Spiele erhalten weitreichende Verbesserungen und/oder Fehlerkorrekturen für das Spielen unter Linux und sind teilweise erstmals überhaupt ohne Proton Experimental unter Linux spielbar:
Im Laufe dieses Jahres wird Proton voraussichtlich auf das neue Wine 11.0 wechseln und damit noch weitreichendere Vorteile für das Spielen unter Linux bieten. Valve lässt nicht nach und so sind inzwischen auch mehr als 25.000 Spiele auf dem hauseigenen Handheld-PC Steam Deck spielbar.
Proton mit ProtonPlus aktualisieren
Proton, Proton GE Custom, Proton-CachyOS, NorthstarProton ... und viele mehr, doch wie wechselt man zwischen den zahlreichen verschiedenen Kompatibilitätsebenen, welche Windows-Spiele unter Linux deutlich beschleunigen können? Inzwischen existieren entsprechende Tools, die hierbei helfen.
Proton GE Custom, Proton-CachyOS und andere Abwandlungen von Proton können das Spielen von Windows-Spielen unter Linux deutlich beschleunigen. — PCGH
Neben Proton GE Custom ("Proton-GE"), welches auch für Nobara Linux 43 zum Einsatz kommt, stehen auch Proton-CachyOS, bekannt aus der Gaming-Distribution CachyOS, Proton-EM und weitere optimierte Varianten zur Auswahl bereit, welche in der Regel auf dem neuesten Proton Experimental basieren und diese mit weiteren Features wie beispielsweise FSR 4 ausbauen. Als Basis für diese weitreichend optimierten Ableger dienen das aktuelle Proton 10 und Wine 10.
ProtonPlus, das von Vysp3r entwickelt wird und sowohl über die offizielle Website sowie die Entwicklerplattform GitHub als auch über Flathub zum Download angeboten und unterstützt nicht nur sämtliche relevanten Abwandlungen und Forks von Proton, sondern auch verschiedenste Spiele-Clients und Launcher.
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Quelle: Valve via GitHub

Aber wer von vorne herein nicht bereit und gewillt ist sich auf Linux einlassen zu wollen, (Allgemein verdeutlicht) und auch nicht bereit ist - zumindest sich ein paar Grundkenntnisse anzueignen und zu erlernen, diese Leute bleiben dann besser bei ihrem Windows oder MacOS.
Meine beiden Eltern haben fast keine Probleme mit dem Umstieg gehabt. Die hatten aber auch keine Ahnung von Windows. Für mich war der Umstieg deutlich schwerer weil ich mich gut mit Windows ausgekannt habe und überhaupt erst mal lernen musste das ich mit dem Wissen unter Linux nichts anfangen konnte. Ich merke auch an mir das es das Alter sein kann. Ich hätte heute keine Lust mehr, mich in Linux einzuarbeiten.
Ich war aber selbst lange deiner/eurer Meinung. Bis mir bewusst wurde das ich ja selbst ziemlich lange gebraucht habe um wirkliich bei Linux anzukommen.
Ich habe mich halt damals mit dem 1500 Seiten dicken Handbuch un dem X-Server rumgschlagen um überhaupt mal eine grafische Oberfläche ans Laufen zu bringen, Mit dem Ergebnis das die Win95 ähnliche UI gar nicht laufen wollte, und die die lief die veraltete Optik von Windows 3.1 hatte. Den nächsten Versuch habe ich dann erst mit Open Suse gemacht. Was ich wegen der fehlen Spiele dann auch schnell wieder durch Windows ersetzt wurde.
Aber wir müssen ja nicht einer Meinung sein.
Aber wer von vorne herein nicht bereit und gewillt ist sich auf Linux einlassen zu wollen, (Allgemein verdeutlicht) und auch nicht bereit ist - zumindest sich ein paar Grundkenntnisse anzueignen und zu erlernen, diese Leute bleiben dann besser bei ihrem Windows oder MacOS.
So einfach.
Win11 wird definitiv mein letztes Windows.
Irgendwann müsste dieser für alle so interessante Vorgang doch mal abgeschlossen sein.
Immerhin ging nach zwei Wochen wieder alles und inzwischen braucht man die Variable auch nicht mehr. Bei Insurgency Sandstorm haben die das mit dem richtigen EAC-Package ein halbes Jahr oder noch länger nicht hinbekommen...
Aber glücklicherweise sind solche Sachen ziemlich selten und werden gefühlt auch immer seltener. Vermutlich gibt es inzwischen einfach genug Feuer in den Bewertungen, wenn so was passiert, denn auch Linux-Nutzer wollen keine Ikea-Erfahrung beim Spielen haben.